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Sallern-Gallingkofen

80 Prozent des städtischen Trinkwassers kommt aus drei Brunnen in Sallern.

Stadtteil-Fakten

Fläche: 698 Hektar
Einwohner: 3.621 (Haupt- und Nebenwohnsitz; Stand 31.12.2022)
Eingemeindet seit: 1924
Name: Sallern: wegen Lage am Regen, illyrische Form salaria für "Leute am Fluß"
Unnützes Wissen: Das Wasserwerk in Sallern stammt aus dem Jahr 1875 und ist damit eines der ältesten in Bayern.
Fotografie - LuftaufnahmeFotografie - WasserwerkFotografie - Luftaufnahme RegenuferFotografie - Historische Aufnahme der Amberger STraße 1941

Damals

Grafik - Kartendarstellung der Regensburger Stadtteile, der Stadtteil Sallern-Gallingkofen ist rot hinterlegt, die restlichen Stadtteile sind weiß © Stadt Regensburg, Tatjana Setz

Die ersten Siedlungen im Bereich des Stadtviertels können in das Jahr 1007 zurückverfolgt werden. Die Pfarrei Sallern wurde erstmals 1161 erwähnt und war um 1770 ein Marien-Wallfahrtsort. Im Laufe der Zeit hatten mehrere Adelsgeschlechter hier ihren Sitz.

1625 erwarb die Stadt Regensburg einen Teil des Steinbruchs bei Sallern, 1654 kaufte sie ihn komplett. Das Steinmaterial wurde im 17. und 18. Jahrhundert für Reparaturen in der Stadt genutzt. Ab 1862 gehörte der Stadtteil zum damals selbstständigen Stadtamhof. 1924 wurde er – gemeinsam mit Stadtamhof – nach Regensburg eingemeindet.

Heute

Der Stadtteil ist sehr schmal und langgestreckt und wird daher gerne auch als „Straßendorf“ bezeichnet.

Bis heute stammen rund 80 Prozent des städtischen Trinkwassers aus drei Brunnen in Sallern. Gewonnen wird das mineralreiche Trinkwasser in 60 bis 170 Metern Tiefe aus einer zerklüfteten Karstschicht des Weißjura.

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