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Kommunale Entwicklungspolitik

Ziel der Kommunalen Entwicklungspolitik ist es, ein umfassendes Nachhaltigkeitsdenken im Sinne der Agenda 2030 in der Stadtverwaltung Regensburg sowie in der Stadt selbst zu verankern.

Stadtansicht - Blick über die Donau auf die Altstadt

"Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten."
Ban-Ki Moon, UN-Generalsekretär von 2007 bis 2016

Klimawandel, wachsende Armut, Hunger, Ungleichheit, Flucht und Migration – diese globalen Herausforderungen gehen uns alle an. Denn unser Handeln und unser Lebensstil haben einen direkten Einfluss darauf, wie wir heute, aber auch wie zukünftige Generationen leben. Hier vor Ort und weltweit.

Es liegt in unseren Händen, Emissionen zu vermeiden und Ressourcen zu schonen und dadurch unsere natürliche Lebensgrundlage zu erhalten und das Klima zu schützen. Auch können wir selbst, beispielsweise durch den Kauf fair produzierter Lebensmittel, Kleidung oder auch Handys, sozial gerechte Produktionsmuster und menschenwürdige Arbeitsbedingungen im Globalen Süden fördern und dadurch wachsender sozialer Ungleichheit entgegenwirken. Wir alle können einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten und zu einer besseren und gerechteren Welt beitragen – jede und jeder einzelne von uns.

Lokal Handeln - global wirken. Gemeinsam gestalten wir Zukunft auf historischem Boden.

Die UNESCO - Welterbestadt Regensburg ist sich ihrer Verantwortung für zukünftige Generationen bewusst. Daher übernimmt die Stadtverwaltung eine aktive Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und leistet einen Beitrag für eine gerechtere Welt. Lokal und global.

Die Stadtverwaltung kann die Ziele der Agenda 2030 jedoch nicht alleine umsetzen. Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – wir alle tragen gemeinsam Verantwortung für eine globale, nachhaltige Entwicklung.

Schwerpunkte kommunaler Entwicklungspolitik der Stadt Regensburg

Der Fokus der kommunalen Entwicklungspolitik der Stadt Regensburg liegt in den kommenden zwei Jahren im Bereich faire Beschaffungen und fairer Handel. Ziel ist es, ein umfassendes Nachhaltigkeitsdenken in der Stadtverwaltung Regensburg sowie in der Stadt selbst zu verankern und gemeinsam mit den vor Ort ansässigen Institutionen und Akteuren einen Fahrplan für mehr Nachhaltigkeit in Regensburg zu entwickeln.

Hierzu soll ein stadtweites Multiakteurs-Netzwerk entstehen, bestehend aus Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik.

  • Bewusstsein für entwicklungspolitische Themen stärken
  • Bürgerengagement für nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 unterstützen
  • Fairen Handel in allen Lebensbereichen fördern
  • Faire Beschaffungen innerhalb der Stadtverwaltung ausweiten
  • nachhaltige Vernetzung aller Akteure: Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik

 Machen Sie mit - Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Sind Sie bereits aktiv im Bereich nachhaltiger Entwicklung? Oder möchten sich in diesen Bereichen mehr engagieren und benötigen Unterstützung? Haben Sie Ideen und Anregungen zu mehr Nachhaltigkeit in unserer Stadt oder eigene Projektideen, die Sie gerne umsetzen möchten?

Werden Sie Teil unseres Netzwerks und unterstützen Sie uns: Gemeinsam gestalten wir Regensburg nachhaltig und fair.



Die Koordination für kommunale Entwicklungspolitik der Stadt Regensburg wird zunächst bis Dezember 2023 gefördert durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms“ mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Kommunale Entwicklungspolitik - Förderung