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Das ist die neue Stadtspitze!

Zwei Frauen und ein Mann stehen seit Mai an der Spitze der Stadt Regensburg, zwei von ihnen wurden zum ersten Mal zur Bürgermeisterin bzw. zum Bürgermeister gewählt.

Das ist die neue Stadtspitze

22. Mai 2020

Wir stellen Ihnen die drei Politiker vor, wollen aber auch etwas über die Menschen hinter den Ämtern erfahren und haben daher Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), der 2. Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein (CSU) und dem 3. Bürgermeister Ludwig Artinger (Freie Wähler) ein paar private Fragen gestellt. 

Gertrud Maltz-Schwarzfischer – die neue Oberbürgermeisterin

Gertrud Maltz-Schwarzfischer wurde 1960 in Oberfranken geboren und zog zehn Jahre später mit ihrer Familie nach Regensburg. Nach dem Abitur am städtischen Von-Müller-Gymnasium studierte sie Vor- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie mit dem Abschluss Magister Artium. Nach Mitarbeit bei verschiedenen Museums- und Denkmalpflegeprojekten, Familienpause und langjähriger Arbeit bei Firmen für archäologische Ausgrabungen und Computerdokumentationen im Raum Regensburg war sie als freiberufliche Archäologin tätig. Diesen Beruf übte sie aus, bis sie 2014 zur zweiten Bürgermeisterin von Regensburg gewählt wurde. Bereits seit 2008 war sie im Stadtrat u.a. als stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der Fraktion im Sozialausschuss, Mitglied im Planungsausschuss, im Schulausschuss und im Kulturausschuss tätig. Ferner war sie beratendes Mitglied des Ausländerbeirates, Mitglied der Arbeitsgruppe Radverkehr und gehörte dem Verwaltungsrat des Theaters und dem Aufsichtsrat der Regensburg Tourismus GmbH an. Drei Jahre lang vertrat sie den Oberbürgermeister, bevor sie 2020 selbst zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde. Die gleichberechtigte Teilhabe aller am Leben in der Stadt ist Gertrud Maltz-Schwarzfischer ein Anliegen. Wichtig ist ihr der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern.
Die SPD-Politikerin ist verheiratet und hat zwei Söhne. Entspannung findet sie beim Lesen, bei der Gartenarbeit, im Kino, Theater oder bei Konzerten, vor allem aber beim Zusammensein mit Familie und Freunden.

Wenn Sie mal völlig Ihre Ruhe haben möchten, wo würden Sie in Regensburg hingehen?
Ich gehe in eine Kirche. Meine Lieblingskirche ist die Dreieinigkeitskirche.

Welche App auf Ihrem Smartphone nutzen Sie am meisten?
Boxer (Termine, Mails, etc.).

Was ist Ihre Lieblingsserie auf Netflix?
Keine, ich nutze Netflix nicht.

Von welchem Ihrer Talente, wären Leute, die Sie nicht so gut kennen, ehrlich überrascht?
Ich fahre gut Auto und kann einparken.

Welche Ihrer Eigenschaften nerven Ihre Freunde und Ihre Familie manchmal?
Ich gehe den Dingen auf den Grund und will alles ganz genau wissen.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten für mehrere Wochen in Quarantäne: Welche drei Gegenstände würden Sie dabei nicht missen wollen?
Handy, Lektüre und ein paar Flaschen Wein. Alternativ: Gerne meinen Mann, wenn etwas nicht Gegenständliches erlaubt wäre.

Endlich werden die strengen Infektionsschutz-Auflagen wieder gelockert. Welche der neugewonnenen Freiheiten haben Sie als erstes genutzt?
Ich habe mich mit meinem Sohn und meiner Mutter getroffen.

Mit welchem Zitat können Sie Ihre Lebenseinstellung am besten beschreiben?
„It always seems impossible, until it´s done.“ von Nelson Mandela. Übersetzt bedeutet das:  „Es scheint immer unmöglich, bis man es umgesetzt hat.“

Dr. Astrid Freudenstein – Bürgermeisterin für Soziales, Senioren, Sport, Jugend und Familie

Astrid Freudenstein wurde 1973 in Niederbayern geboren. In Passau studierte sie Geographie und Germanistik sowie einige Semester Wirtschaftswissenschaften. Sie absolvierte außerdem zwei  Volontariate und arbeitete anschließend beim Bayerischen Rundfunk in München. Danach zog es sie rasch nach Regensburg, wo sie mit ihrer Familie lebt. Die Stadt und ihre Menschen sind ihr ans Herz gewachsen. Seit 2008 sitzt die CSU-Politikerin im Regensburger Stadtrat. An der Universität Regensburg wurde sie Lehrbeauftragte für Medienwissenschaft, am Lehrstuhl für Medienwissenschaft arbeitete sie bis zu ihrem Einzug in den Bundestag 2013 als Akademische Rätin. Als Abgeordnete widmete sie sich vor allem der Sozial-, der Verkehrs- und der Kulturpolitik. Der Ausbau der Autobahn A3 in der Region Regensburg war ihr besonders wichtig. In der Sozialpolitik beförderte sie aktiv das Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderung. Im Frühjahr 2018 übernahm sie die Leitung der Zentralabteilung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Im Sommer 2019 rückte sie wieder ins Parlament nach. Dieses Mandat legte sie nieder, um ihr Amt als 2. Bürgermeisterin von Regensburg anzutreten.
Astrid Freudenstein ist verheiratet und hat einen Sohn. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie und den beiden Katzen daheim am Oberen Wöhrd.

Wenn Sie mal völlig Ihre Ruhe haben möchten, wo würden Sie in Regensburg hingehen?
In den Inselpark am Oberen Wöhrd.

Welche App auf Ihrem Smartphone nutzen Sie am meisten?
WhatsApp!

Was ist Ihre Lieblingsserie auf Netflix?
Hubert und Staller.

Von welchem Ihrer Talente, wären Leute, die Sie nicht so gut kennen, ehrlich überrascht?
Ich kenne lateinische Texte auswendig.

Welche Ihrer Eigenschaften nerven Ihre Freunde und Ihre Familie manchmal?
Ich bin Frühaufsteherin – das nervt meine Familie.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten für mehrere Wochen in Quarantäne: Welche drei Gegenstände würden Sie dabei nicht missen wollen?
Mein Smartphone, einen Bleistift und einen dicken Block Papier.

Endlich werden die strengen Infektionsschutz-Auflagen wieder gelockert. Welche der neugewonnenen Freiheiten haben Sie als erstes genutzt?
Einen Besuch im Biergarten!

Mit welchem Zitat können Sie Ihre Lebenseinstellung am besten beschreiben?
Lache, wenn‘ s nicht zum Weinen reicht!

Ludwig Artinger – Bürgermeister für Umwelt, öffentliches Grün, Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Fuhrpark

Ludwig Artinger wurde 1956 im angrenzenden Landkreis Kelheim in Neustadt an der Donau geboren. Sein Abitur machte er 1975 am humanistischen Reuchlin-Gymnasium in Ingolstadt. Während seines Zivildienstes widmete er sich der Betreuung von Behinderten und Kranken. Anschließend studierte er an der Universität Regensburg Rechtswissenschaft.
Seit 1985 ist er in wechselnden Funktionen als Richter und Staatsanwalt in der bayerischen Justiz tätig. Mit Wirkung von Juni 2011 wurde er zum Direktor des Amtsgerichts Kelheim ernannt.
2008 wurde Ludwig Artinger erstmals in den Stadtrat gewählt. Mit seinem politischen Engagement möchte er einen Beitrag dazu leisten, seine Heimatstadt voran zu bringen. Er engagiert sich bei den Freien Wählern und befürwortet eine sachbezogene Herangehensweise an Themen.
Ludwig Artinger ist Vater von drei Kindern und begeisterter Sportler.

Wenn Sie mal völlig Ihre Ruhe haben möchten, wo würden Sie in Regensburg hingehen?
Gleich hinter meinem Haus in Leoprechting sind Wald und Felder, dort würde ich spazieren gehen.

Welche App auf Ihrem Smartphone nutzen Sie am meisten?
WhatsApp.

Was ist Ihre Lieblingsserie auf Netflix?
Ich bin kein sehr eifriger Fernsehschauer.

Von welchem Ihrer Talente, wären Leute, die Sie nicht so gut kennen, ehrlich überrascht?
Humor.                                                              

Welche Ihrer Eigenschaften nerven Ihre Freunde und Ihre Familie manchmal?
Pingeligkeit.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten für mehrere Wochen in Quarantäne: Welche drei Gegenstände würden Sie dabei nicht missen wollen?
Bücher, Radio und einen Hometrainer.

Endlich werden die strengen Infektionsschutz-Auflagen wieder gelockert. Welche der neugewonnenen Freiheiten haben Sie als erstes genutzt?
In einem Freisitz eines Cafés habe ich einen Espresso getrunken.

Mit welchem Zitat können Sie Ihre Lebenseinstellung am besten beschreiben?
Carpe diem!

Text und Interview: Katrin Butz und Claudia Biermann