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Initiativen zur Entwicklung des Schienenpersonenfernverkehrs

Die ostbayerischen Städte und Gemeinden, die Landkreise und die Wirtschaftskammern beklagen seit Jahren den Trend, dass der ostbayerische Raum vom Schienenpersonenfernverkehr abgehängt wird. An die übergeordnete verkehrspolitische Entscheidungsebene wird deshalb verstärkt die Erwartung gerichtet, den Verpflichtungen des Bundes, die sich unmittelbar aus dem Verfassungsauftrag des Grundgesetzes sowie dem Bundesraumordnungsgesetz ergeben, konsequenter Rechnung zu tragen:

  • Ausbau und Erhalt des Schienennetzes und Fernverkehrsangebots orientiert am Gemeinwohl (Artikel 87 e Abs. 4 GG),
  • Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilräumen (§ 1 Abs. 2 ROG).

Die ostbayerischen Kommunen und Institutionen haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Schieneninfrastruktur in Ostbayern aufgezeigt und diese auch in das Verfahren zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) eingebracht:

  • Fernbahnanschluss des Flughafens München Franz-Josef-Strauß in Form der Marzlinger Spange (Initiative pro Marzlinger Spange)
  • Drittes Streckengleis für den Abschnitt Regensburg Hbf - Obertraubling der Ausbaustrecke Nürnberg-Regensburg-Passau-Grenze D/A und Ausbau als internationales Projekt (Initiative Donau-Magistrale)
  • Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Hof mit Geschwindigkeit bis zu 200 km/h (Initiative Ostbayern-Magistrale)
  • TEN-Projekt München - Regensburg - Furth i.W. - Grenze D/CZ (Donau-Moldau-Bahn) als internationales Projekt des BVWP (Initiative Donau-Moldau-Bahn)

Bild: Übersicht zu den Initiativen in der Region

Bahn - Übersicht verschiedener InitiativenÜbersicht über verschiedene Initiativen -