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Essen zum Mitnehmen: Besser in Mehrweggeschirr - Aufruf zur Kampagne "essen in mehrweg"

Problem Einweggschirr

Speisen bieten die Möglichkeit, schnell und ohne selbst kochen zu müssen, ein gutes Essen zu genießen. Für die Gastronomie ist der Verkauf von Speisen und Getränken zum Mitnehmen die einzige Chance, trotz der Schließungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, ihren Kunden überhaupt noch Speisen anbieten zu können.

Die Kehrseite zeigt sich in wachsenden Mengen an Verpackungsabfällen, überfließenden öffentlichen Mülleimern, abgelagerten Verpackungen im öffentlichen Raum und damit zunehmenden Aufwand für die Straßenreinigung. So sind in Regensburg während der Freiluftsaison im Schnitt pro Woche ca. 260 zusätzliche Abfallsäcke mit einem Gesamtgewicht von ca. 1,5 Tonnen eingesammelt und entsorgt worden.

Bereits 2017 lag das Abfallaufkommen für Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen in Deutschland bei über 280.000 Tonnen. Papier, Pappe und Karton hatten daran mit über 150.000 Tonnen den größten Anteil, gefolgt von Kunststoffen mit rund 58.000 Tonnen. Auch durch die Pandemie-bedingten Schließungen von Gaststätten sind diese Mengen weiter angestiegen.

Die Lösung: Mehrweg auch für Essen zum mitnehmen

Eine nachhaltige Lösung bietet die Verwendung von Mehrweggeschirr für Essen zum Mitnehmen. Es können vom Kunden mitgebrachte Gefäße befüllt oder sogenannte Poolsysteme genutzt werden. Hierfür gibt es inzwischen einige Anbieter, wie RECUP/REBOWL, RELEVO und VYTAL.

Kampagne Essen in Mehrweg

Die Kampangne Essen in Mehrweg möchte auf das Thema aufmerksam machen und  Kundenund Gastronomen zur Nutzung von Mehrweggeschirr motivieren.

Um Mehrwegsysteme zu fördern, beteiligt sich die Stadt Regensburg an den Aktionstagen www.esseninmehrweg.de vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2021

Im Rahmen dieser Aktionstage können kostenlos Plakate, Türaufkleber und Thekenaufsteller zur Verfügung gestellt werden.

Interessierte Gastronomiebetriebe, die bereits ein Pool-System nutzen oder vom Kunden mitgebrachte Gefäße wieder befüllen, wenden sich bitte wegen der Bestellung  an das Umweltamt.

 

Seite der Kampagne Essen in Mehrweg