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Kinderberaterinnen und Kinderberater

Um die Meinung der Kinder zu aktuellen Themen kennen zu lernen, trifft sich Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer regelmäßig mit einer Gruppe von Kindern.

Komm. Jugendarbeit - Kinderberater - Im Alten Rathaus 1

Weil die Meinung von Kindern wichtig ist.

Die Stadtverwaltung und Politik kann die Meinung von Kindern nur berücksichtigen, wenn sie diese kennt. Deshalb gibt es in Regensburg 30 Kinderberaterinnen und Kinderberater, die sich regelmäßig mit Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer treffen, um aktuelle Themen zu besprechen. 

Kinder aus unterschiedlichen Schulen und aus fast allen Stadtteilen haben sich um dieses Amt beworben. Zudem sind unter den Kinderberatern auch ehemalige Mitglieder des Mini-Stadtrates von Mini-Regensburg. Die Amtszeit der Kinderberaterinnen und Kinderberater beginnt jeweils im Herbst und endet zwei Jahre später nach dem nächsten Mini Regensburg.

Klima- und Umweltschutz sowie Verkehr stehen im Vordergrund

Nach einem ersten gegenseitigen Kennenlernen trafen sich die neuen Kinderberaterinnen und Kinderberater zu einem arbeitsintensiven Workshop im W1 - Zentrum für junge Kultur. Sie sammelten hier die Anliegen und Themen, für die sie sich künftig engagieren möchten. Es kristallisierten sich die Bereiche Verkehr und RVV, Sport und Freizeit, Umwelt- und Klimaschutz und "besser Leben in der Stadt" als besonders wichtig für die Kinder heraus.

Anliegen der Kinder im Bereich Verkehr und RVV:

  • kostenloses Schülerticket                            
  • mehr Fuß- und Radwege                                                                                        
  • bessere Busverbindungen in Regensburg 
  • weniger Autos                    
  • mehr Fahrradfahrer                                                                                                
  • nicht mit dem Auto in die Innenstadt                                                                      
  • schnellerer Bau der Straßenbahn                                                                           
  • mehr Ampeln                                                                                               

 Anliegen der Kinder im Bereich Sport und Freizeit:

  • Spielplätze für Kinder über zehn Jahren                                                                    
  • weniger Anwohnerspielplätze                                                                                 
  • mehr Sport-Spielplätze und Skateplätze                                                     

 

Komm. Jugendarbeit - Kinderberater - Erwartungen

Anliegen der Kinder im Bereich Umwelt- und Klimaschutz:

  • mehr Grün und Bunt in der Stadt, mehr Bäume                                                    
  • weniger Plastik und mehr Naturprodukte                                                               
  • mit den Schulen Bäume pflanzen                                                                           
  • mehr Blumenwiesen auf Grünflächen                                                                    
  • weniger Autos                                                                                                         
  • höhere Benzin- und Dieselpreise                                                                           
  • nicht mit dem Auto in die Innenstadt                                                                       
  • mehr Elektroautos                                                                                                   
  • mehr Elektrobusse                                                                                                  
  • mehr Fahrradfahrer                                                                                                 

Anliegen der Kinder im Bereich "besser Leben in der Stadt":

  • keine Zigaretten rauchen                                                                                        
  • mehr Liebe in den Kinderheimen und mehr Versorgung                                        
  • mehr Notinseln                                                                                                         
  • bessere Beleuchtung (z.B. an der Donau)                                                              
  • freie Trinkwasserspender in der Innenstadt 
Komm. Jugendarbeit - Kinderberater - Besser leben in der Stadt

Treffen mit Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Über die Machbarkeit und Sinnhaftigkeit der einzelnen Vorschläge diskutierten die Kinder bei ihrem Workshop professionell und engagiert. Im Alten Rathaus stellten sie Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer schließlich ihre Anliegen vor.

Bei vielen Punkten gerade im Bereich Klimaschutz verfolge die Stadtpolitik die gleichen Ziele wie die Kinder, sagte Frau Maltz-Schwarzfischer. Auch kann sich die Bürgermeisterin die Umsetzung bestimmter Vorschläge sehr gut vorstellen, z.B. freie Trinkwasserspender in der Innenstadt. Die Kinder könnten auch gerne ganz konkrete Orte melden, an denen sie einen Baum pflanzen möchten. Dann würde geprüft, ob dies möglich ist.

"Seedbombs" für mehr Bunt und Grün in der Stadt

Blumenerde, Katzenstreu, Wasser und Blumensamen  - das sind die Zutaten für "Seedbombs". Die Kinder formten daraus zahlreiche Kügelchen. Man wirft sie dahin, wo Erde ist. Bei Regen saugt sich die Kugel mit Wasser voll und quillt, die Samen beginnen zu keimen. Als Samen verwendeten die Kinder heimische und bienenfreundliche Blumenmischungen. Verpackt werden die Seedbombs in aufwändig per Hand von den Kindern bemalte und beschriftete Papiertütchen. Die Seedboms können an Eltern, Freunde und Verwandte verschenkt werden. So kann auf ganz einfache und praktische Weise ein Wunsch der Kinderberaterinnen und Kinderberater zumindest ein wenig in Erfüllung gehen: "Mehr Bunt und Grün in der Stadt".

Komm. Jugendarbeit - Kinderberater Seedbombs 2

Kennenlerntreffen mit Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein

Im Jugendzentrum Arena fand am 18. Juli 2020 ein erstes Kennenlerntreffen mit Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein statt. Unter Einhaltung des Corona-Abstands berichteten die Kinderberaterinnen und Kinderberater der Bürgermeisterin von ihren bisherigen Aktionen und ihren Anliegen. Als Geschenk erhielt Frau Dr. Freudenstein von den Kindern selbst gebastelte Seedbombs (kleine Bällchen aus Erde und Blumensamen) – mit dem Hinweis, dass der Klima- und Umweltschutz für die Kinderberaterinnen und Kinderberater eines der wichtigsten Themen ist.

Im Gespräch mit Frau Dr. Freudenstein stellten die Kinder viele Fragen und erfuhren auch von lustigen und überraschenden Ereignissen aus dem Leben der Bürgermeisterin. Frau Dr. Freudenstein wiederum gewann einen Eindruck davon, was Kinder in diesem besonderen Corona-Jahr bewegt. So etwa die Frage, wie und unter welchen Hygiene-Auflagen sich im neuen Schuljahr das Leben an den Schulen gestalten wird – verbunden mit der Befürchtung, dass nach den Ferien die Busse überfüllt sein werden und dort kaum Abstand gehalten werden kann.

Als Abschluss der Veranstaltung führte Michael Straube vom Verein Regensburger Eltern e.V. die Kinderberaterinnen und Kinderberater und Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein über den nahe gelegenen Bauspielplatz.

Komm. Jugendarbeit - Kinderberater - Nichtraucheraktion 2

Nichtraucher-Kampagne der Kinderberaterinnen und Kinderberater

Am 25. August startet die Nichtraucher-Kampagne der Kinderberaterinnen und -berater der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem das Stadtwerk.Mobilität. Die Kinderberaterinnen der Stadt Regensburg hängten zusammen mit Sandra Schönherr, Betriebsleiterin das Stadtwerk.Mobilität und Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein selbst gestaltete Plakate zur Kampagne in den Vitrinen der Bushaltestellen aus. Die Kinderberaterinnen und Kinderberater finden den Zigarettenqualm und die Zigaretten entsetzlich, ungesund und zudem auch umweltunfreundlich. Am liebsten würden sie im ganzen Innenstadtbereich das Rauchen verbieten.

Besonders beim Warten auf den Bus sehen sich die Kinder dem Rauch ausgesetzt und können sich der Situation nur schwer entziehen. Bei Regenwetter beispielsweise qualmen rauchende Erwachsene oftmals die Wartehäuschen voll und die Kinder müssen in den Regen flüchten. An dieser Stelle entstand die Kooperation mit der das Stadtwerk.Regensburg. Im Rahmen dieser Kooperation wurde die Nichtraucher-Kampagne ins Leben gerufen, für die Plakate mit den Motiven und Zeichnungen der Kinder gestaltet wurden.

Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität, merkt an: „Wir freuen uns, dass sich die Kinderberaterinnen und Kinderberater der Stadt Regensburg für dieses Thema stark machen und sich für ein besseres Leben in der Stadt einsetzen. Wir nehmen dieses Thema sehr ernst und hoffen, den ein oder anderen Raucher hinsichtlich dieses Punktes sensibilisieren zu können, sodass zukünftig auf die feinen Kindernasen etwas Rücksicht genommen wird.“

Stadtwerk - Plakat - Nichtraucheraktion 1

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudensteinfügt hinzu: „Ich freue mich, dass die Idee der Kinderberaterinnen und Kinderberater durch das Stadtwerk.Mobilität aufgegriffen wurde. Die Kinder fühlen sich durch den Zigarettenrauch bei den Bushaltestellen belästigt, mir selbst ergeht es ähnlich. Der Rauch ist unangenehm, auch wenn es an der frischen Luft ist, vor allem hängt sich der Rauch tatsächlich in den Überdachungen fest. Es wäre schön, wenn die Raucher auch hier Rücksicht nehmen würden. Vor allem, wenn sie ihre Kippen in die Abfallbehälter werfen würden und nicht einfach auf dem Bahnsteig oder Gehweg liegen lassen.“

Komm. Jugendarbeit - Kinderberater - Nichtraucheraktion