JUPS - Jugendpartizipation im Stadtteil

Mitmachen. Mitreden. Mitbestimmen.

Fotografie - Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein, stellv. Amtsleiter Jakob Pfreimer und weitere Erwachsene vor der großen Spiegelwand des JUZ Kontrast. Im Hintergrund spiegeln sich Kinder und Jugendliche. © Michelle Neumann

JUPS steht für Jugendpartizipation im Stadtteil.  Bei JUPS können Kinder und Jugendliche sich mit ihren Wünschen und Anregungen direkt an Politik und Stadtverwaltung wenden. Dabei sollen Engagement, Eigeninitiative und Beteiligung gefördert werden. Erfahrungen in Diskussion, Argumentation und Demokratie werden so möglich.

JUPS ist keine trockene Diskussionsveranstaltung mit Geschäftsordnung und sturer Rednerliste. Im offenen Dialog werden die Themen besprochen, die den Jugendlichen auf den Nägeln brennen.

Als Ansprechpartner für die Jugendlichen stehen Sozialbürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein, Sabine Reindl, die Leiterin des Amtes für kommunale Jugendarbeit und eine Vertreterin/ ein Vertreter des Stadtjugendrings zur Verfügung. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung sind mit vor Ort. Sie nehmen Anregungen, Lob und Kritik der Jugendlichen entgegen, diskutieren mit den Jugendlichen die Veränderungen und Entwicklungen in ihrem Stadtbezirk und suchen mit ihnen nach Lösungen und Verbesserungen.

Für manches Anliegen lässt sich sofort und vor Ort eine Lösung finden. Andere Veränderungswünsche benötigen mehr Zeit und Arbeit für die Umsetzung. Damit kein Anliegen der Jugendlichen „unter den Tisch“ fällt, werden am Ende der JUPS-Veranstaltung für jedes Thema Botschafterinnen und Botschafter bestimmt, die sich nach einem halben Jahr erneut mit Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein treffen und die Ergebnisse besprechen.

JUPS  in Mini-Regensburg

Für JUPS war es ein Novum: die Diskussionsveranstaltung fand am 20. August 2025 erstmalig im Rahmen von Mini-Regensburg auf der großen Bühne im Mampfenden Maulwurf statt – organisiert und perfekt vorbereitet von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pressestelle im Mini-Rathaus und den gewählten Mitgliedern des Mini-Stadtrates.

Mini-Bürgermeisterin Anna und zwei Pressesprecherinnen des Mini-Rathauses begrüßten zunächst die anwesenden Kinder und Erwachsenen und informierten über den geplanten Ablauf. Im Anschluss stellten Nora und Noah aus dem Mini-Stadtrat die Anliegen vor, die sie in Vorbereitung der Veranstaltung gesammelt und diskutiert hatten. Im Anschluss konnten alle Kinder aus dem Publikum in die Diskussion mit den Politikerinnen und Politikern gehen. 

Anwesend waren ca. 50 Kinder, Mini-Bürgermeisterin Anna Völkl, Stadträtinnen und Stadträte aus Mini-Regensburg, Kinder der Pressestelle im Mini-Rathaus, Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein, Stadträtinnen Dagmar Schmidl und Theresa Eberlein, Stadträte Erich Tahedl und Alexander Irmisch, Jakob Pfreimer, stellv. Amtsleiter Amt für kommunale Jugendarbeit, Werner Schmid, Bauordnungsamt, Angelika Diewald, Gartenamt, Christian Wiesinger, Amt für Stadtplanung und Mobilität, Anna Schledorn und Steffi Baumann, Mitarbeiterinnen im Amt für kommunale Jugendarbeit 

Forderung: Mehr Mülleimer für ganz Regensburg und Antworten aus der Politik:

Bürgermeisterin Freudenstein: es gibt schon viele Mülleimer. Der Müll soll mitgenommen werden und daheim entsorgt werden.

Alexander Irmisch: Kinder könnten und sollten ihre Eltern darauf hinweisen, dass sie Recup-Becher statt Einwegbechern benutzen.

Forderung: Mehr Schwimmbäder und Antwort aus der Politik:

Bürgermeisterin Freudenstein: Im Stadtosten wurde mit dem Ostbad kürzlich ein neues Hallenbad eröffnet. Der Schwerpunkt liegt auf der sportlichen Nutzung und dem Schwimmenlernen, es gibt daher auch keine Rutsche.

Forderung: Mehr Sicherheit beim Pilz-Park und Antwort aus der Politik:

Erich Tahedl: Hier ist schon etwas passiert. Sicherheitskameras wurden angebracht, mehr Polizei, u.a. auch in Zivil, ist im Einsatz. Er rät den Kindern, nicht alleine zu gehen, sondern mit Freundinnen und Freunden oder mit der Familie.

Forderung: Besseres öffentliches WLAN und Antwort aus der Politik:

Theresa Eberlein: Mit dem öffentlichen WLAN ist es ähnlich wie bei einem Kuchen. Wenn zu viele Menschen darauf zugreifen, erhält jeder Mensch nur einen kleinen Anteil an der Datengeschwindigkeit und es reicht nicht zur guten Funktion.

Forderung: Mehr Spielplätze in Oberisling und Antwort aus der Politik:

Dagmar Schmidl: Hier ist ein neues Baugebiet entstanden. Ein Spielplatz wurde, um momentan eine Verbesserung zu erreichen, kostengünstig und schnell aus dem Fundus gebaut. Allerdings stimmt es, dass gerade für ältere Kinder mehr Spielplätze gebraucht werden.

Forderung aus dem Publikum: Mehr Skateparks und Antworten aus der Stadtverwaltung:

Jakob Pfreimer: Es gibt einen hohen Bedarf bei Kindern und Jugendlichen, aber auch Platzprobleme. Beim neuen Jugendspielplatz in Burgweinting wird es künftig in Regensburg eine zusätzliche Skatanlage geben.

Anna Schledorn: in Kürze wird im Marinaquartier ein Jugendspielplatz mit Parcoursanlage eröffnet. Alle sind herzlich eingeladen.

Forderung aus dem Publikum: Mehr Fahrradwege und Antwort aus der Stadtverwaltung:

Christian Wiesinger: Eine Verkehrswende soll eingeleitet werden, neue Fahrradwege werden gebaut. Das braucht Zeit.

Forderung aus dem Publikum: Mehr Sportplätze und Antworten aus der Politik und aus der Stadtverwaltung:

Bürgermeisterin Freudenstein: Regensburg wächst sehr stark. Beim neuen Ostbad sind Sportplätze geplant. Ein Sportplatz ist sehr teuer, mit 500.00 bis 700. 000 Euro muss man da rechnen.

Anna Schledorn: Die Jugendzentren haben Sportplätze, die man nutzen kann, z.B. zahlreiche Basketballplätze.

Kritik aus Publikum: Bolzplätze sind z.T. in schlechtem Zustand, man kann sich den Fuß verknacksen und Antwort aus der Politik:

Bürgermeisterin Freudenstein: Deswegen setzen wir auf Kunstrasen. Der ist nicht mehr aus Plastik, man muss ihn nicht düngen, deswegen ist er umweltfreundlich. Bei „normalen“ Rasenplätzen muss sich der Rasen immer auch erholen.

Forderung aus dem Publikum: Höhere Bustaktung außerhalb der Innenstadt und Antwort aus der Politik:

Bürgermeisterin Freudenstein: Je weiter man weg ist, desto weniger Leute fahren mit dem Bus. Die Kosten für eine bessere Bustaktung sind sehr hoch, so dass die Stadt sich überlegen muss, ob sie das bezahlen kann.

Kritik aus Publikum: Im Bus wird zunehmend keine Rücksicht genommen (Laute Musik, Essen etc.), Antworten aus der Politik und aus der Stadtverwaltung:

Theresa Eberlein: Ich nehme das Anliegen in den Aufsichtsrat mit. Man könnte z.B. mit Plakaten auf respektvolles Verhalten aufmerksam machen.

Erich Tahedl. Wirksam könnten auch von Kindern gesprochene Durchsagen im Bus sein.

Anna Schledorn: Der Kinderbeirat hat einmal eine erfolgreiche Plakatkampagne gemacht, um auf rücksichtsloses Rauchen an den Bushaltestellen aufmerksam zu machen.

Forderung aus dem Publikum: Neue Geschäfte für die Innenstadt und Antwort aus der Politik:

Bürgermeisterin Freudenstein: Die Stadt hat hier keinen großen Einfluss, unterstützt aber Neueröffnungen.

Forderung aus dem Publikum: Mehr Bäume in der Stadt und Antwort aus der Stadtverwaltung:

Angelika Diewald: Wo es möglich ist, wird gepflanzt.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

Ansprechpartnerin:

Stefanie Baumann
Amt für kommunale Jugendarbeit
Domplatz 3
Zimmer: 233
93047 Regensburg

(0941) 507-4554
ZWQuZ3J1YnNuZWdlUiRlaW5hZmV0Uy5ubmFtdWFC

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Amt für kommunale Jugendarbeit
Domplatz 3
93047 Regensburg
Postfach: 11 06 43
93019 Regensburg

(0941) 507-1552
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