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Zukunftsbarometer Regensburg

Startschuss zum Zukunftsbarometer Regensburg, der neuen interaktiven Online-Plattform zum Regensburger Nachhaltigkeitsmanagement

v.l.n.r.: Sabine Teisinger, Sabine Thiele (beide Regensburg Tourismus GmbH) , Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Michael Grein (Koordinator Kommunaler Entwicklungspolitik Stadt Regensburg) präsentieren die Stele mit dem Dashboard in der Tourist-Info im Alten Rathaus.
v.l.n.r.: Sabine Teisinger, Sabine Thiele (beide Regensburg Tourismus GmbH) , Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Michael Grein (Koordinator Kommunaler Entwicklungspolitik Stadt Regensburg) präsentieren die Stele mit dem Dashboard in der Tourist-Info im Alten Rathaus. © Stadt Regensburg

Die Stadt Regensburg hat sich gemeinsam mit den Bürger*innen im Regensburg-Plan 2040 dazu verpflichtet, die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auf kommunaler Ebene umzusetzen, um grüner, gerechter und produktiver und damit lebenswerter für alle zu werden. Dafür ist in Regensburg schon einiges passiert: Zahlreiche Projekte und Initiativen wurden in den letzten Jahren bereits erfolgreich umgesetzt.

Beim neusten Projekt, dem Zukunftsbarometer, handelt es sich um eine interaktive Online-Plattform, die den aktuellen Status Quo sowie die Fortschritte Regensburgs beim Erreichen der Nachhaltigkeitsziele sichtbar und messbar macht. Die Stadtverwaltung entwickelte unter Federführung des Koordinators für kommunale Entwicklungspolitik, Michael Grein, und in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Smart City gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Regensburger Initiativen und Vereinen sowie interessierten Bürger*innen dafür ein Nachhaltigkeitsmonitoring mit rund 120 Indikatoren zu 9 Handlungsfeldern und 45 Themenbereichen, die eine fundierte Basis für richtungsweisende Entscheidungen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft liefern. Auf der Online-Plattform Zukunftsbarometer Regensburg lassen sich viele verschiedene Entwicklungen über die Jahre bis hin zum jeweils aktuell vorliegenden Status Quo mithilfe von interaktiven Schiebereglern nachvollziehen und entdecken. Die Daten wurden aus hochwertigen Quellen und Statistiken gesammelt, um ihre Richtigkeit zu gewährleisten: Die Basis sind eigene sowie fremderhobene Statistiken, wie etwa des Statistischen Landesamts, der Arbeitsagentur oder der Bertelsmann Stiftung, die regelmäßig auf den neusten Stand gebracht werden. Die dargestellten Werte und Verläufe betreffen die Handlungsfelder Klimaschutz und Energie, Mobilität und Infrastruktur, Umwelt und Ressourcenschutz, Leben und Wohnen, Partizipation und Teilhabe, Globale Verantwortung, Arbeit und Wirtschaft, Wissenschaft sowie Digitalisierung.

Das modular erweiterbare, datenbasierte Monitoringsystem in Form eines webbasierten, interaktiven Dashboards ermöglicht es, durch transparente Darstellung und Visualisierung die indikatorenbasierte Evaluation und Messbarkeit der Zielerreichung aller Smart-City-Aktivitäten in Regensburg zu gewährleisten. Als objektives und transparentes Analyseinstrument soll es dabei die Stärken, aber natürlich auch die Schwächen, sichtbar und messbar machen und der Stadtverwaltung dadurch bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele helfen.

Die Stadt setzt dabei auf maximale Transparenz und nutzt das Dashboard nicht nur als offenes Kommunikationsmittel für die Stadtverwaltung und politische Gremien, sondern insbesondere für die bürgerorientierte Ergebnisdarstellung. Die Zielgruppe des Barometers ist also hauptsächlich die Bevölkerung, für die auf eine anschauliche Aufmachung der Seite geachtet wurde. Die bewegten Bilder und Grafiken sollen dabei mit bekannten Regensburger Merkmalen, wie z.B. dem Dom, einen hohen Wiedererkennungswert liefern. Um diesen Aspekt voranzutreiben, wird das Barometer seit Anfang Juli nun auch auf 55-Zoll-Touchscreen-Stelen im öffentlichen Raum im Zentrum der Innenstadt präsentiert. Die Stelen bieten interessierten Bürger*innen eine spannende und interaktive Entdeckungstour zum Thema Nachhaltigkeit in der Touristinfo im Alten Rathaus und im Kreativ- und Kulturzentrum Degginger.

Das Zukunftsbarometer wird zudem bereits parallel zum aktuellen Betrieb stetig weiterentwickelt. Es ist geplant, in diesem Jahr die bisher gezeigten Zahlen um einen qualitativen Aspekt zu erweitern und Hintergrundinformationen zu den Nachhaltigkeitszielen der Stadt zu liefern sowie Pilotprojekte und Maßnahmen vorzustellen, die die Stadt bereits umsetzt, um diese Ziele zu erreichen. Darüber hinaus sollen lokale Bemühungen und ihr bedeutendes Engagement bekannter gemacht werden, um somit Möglichkeiten aufzuzeigen, wie jede*r Einzelne einen Beitrag zum Erreichen der Ziele leisten kann. Zukünftig sollen zudem digitale Plattformen und Tools, wie das Geoportal, die Beteiligungsplattform mein.regensburg.de und das Zukunftsbarometer, verknüpft werden, um relevante Daten gemeinsam mit anderen digitalen Ressourcen auf einer urbanen Datenplattform zusammengefasst darstellen zu können.

Da Regensburg deutschlandweit zu den ersten Kommunen gehört, die ein digitales gesamtstädtisches Nachhaltigkeitsmonitoring entwickelt haben, erzeugt das Dashboard bereits innerstädtisch bei der Stadtspitze aber auch überregional große Aufmerksamkeit. Vertreter einiger Institute und Stiftungen äußerten sich sehr positiv zum Barometer und auch der Deutsche Städtetag bewirbt das Tool aktuell im Newsletter und auf seiner Webseite.