Regensburger KI-Führerschein
KI-Führerschein als digitales Lernangebot
Beim Workshop im Schreiberhaus waren viele Interessierte vor Ort.
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Stadt Regensburg, Stefan EffenhauserGemeinsam mit regionalen Partnern wie der Stadt Regensburg, i40 – the future skills company und dem Cluster Mobility & Logistics wurde im R_NEXT-Projekt "R_Lab Mobilität" der Regensburger KI-Führerschein ins Leben gerufen. Seit Ende 2025 bietet er ein digitales Bildungsangebot, das unter-schiedliche Bevölkerungsgruppen – ob jung oder alt, deutsch- oder englischsprachig – auf spielerische, leicht verständliche und praxisnahe Weise für das Thema KI begeistert.
Im Fokus stehen dabei konkrete Alltagsanwendungen mit starkem Bezug zur Region – z. B. im Bereich Mobilität oder Smart City. Die Lernplattform wird als Web-Anwendung konzipiert und bietet interaktive Inhalte, Videos, und praxisnahe Anwendungsbeispiele – regional verankert, datenschutzkonform gehostet und vollständig Open Source. Für die Teilnahme winkt der "Regensburger KI-Führerschein" – ein digitales Zertifikat mit Signalwirkung.
Ziel des Projekts ist es, einen einfachen Zugang zu KI zu schaffen und durch eine kostenlose, niedrigschwellige Lernplattform speziell für die Bürgerschaft Basiswissen zu KI zu vermitteln. Dabei werden auch ethische Fragestellungen, Datenschutz und die verantwortungsvolle Nutzung thematisiert. Der Regensburger KI-Führerschein soll Begeisterung für das Thema wecken und Kompetenzen aufbauen, sodass die Teilnehmenden KI verstehen, anwenden und kritisch reflektieren können – unter anderem durch praxisnahe Tipps. Ein weiteres Ziel ist der Abbau von Ängsten, Vorbehalten und Zugangsbarrieren gegenüber KI durch verständliche und alltagsnahe Inhalte.
Erfolgreiche Auftaktveranstaltung zur Einführung des KI-Führerscheins
Am 15. Oktober 2025 fand im Schreiberhaus ein Workshop zu unserem neuen KI-Bildungsangebot statt – mit vollem Erfolg! Circa 20 Teilnehmende unterschiedlichen Alters lernten anhand der virtuellen Fahrradtour durch Regensburg und praktischen Übungen, wie man KI im Alltag geschickt nutzen kann. Sie bekamen zudem wertvolle Hinweise mit auf den Weg, welche Gefahren Künstliche Intelligenz birgt und sie damit umgehen können.
Im Fokus stand dabei auch die Anwendung kostenloser KI-Tools im Alltag. So lernten die Teilnehmenden, wie einfach es ist, eine KI selbst zu trainieren, um zwischen Geldbeutel und Smartphone zu unterscheiden. In einem anderen Beispiel wurde das Sprechen mit der KI in Form eines Prompts geübt. Außerdem ließen sich die Teilnehmenden bei kreativen Prozessen unterstützten und komponieren mithilfe eines kostenlosen Tools ein Lied und lernten wie schnell KI ein Video erstellt kann.
Wichtig war dabei, nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Gefahren und Grenzen der KI zu beleuchten. Die Teilnehmenden wurden mit wertvollen Regeln vertraut gemacht:
- Quellen prüfen: Wenn Du eine Information von einer KI bekommst – zum Beispiel durch einen Chatbot oder eine Suchmaschine – prüfe immer, ob es zuverlässige Quellen gibt. Verlasse Dich nicht auf eine einzelne Antwort, sondern suche nach Bestätigungen in seriösen Medien oder offiziellen Webseiten.
- Kritisch bleiben: Sei besonders vorsichtig bei überraschenden, emotionalen oder extremen Aussagen. KI kann manchmal sogenannte „Halluzinationen“ haben und Dinge erfinden, die gar nicht stimmen.
- Faktencheck nutzen: Es gibt spezielle Webseiten und Tools, die Fakenews und Deepfakes aufdecken. Nutze solche Angebote, wenn Du Zweifel hast.
- Datenschutz beachten: Gib persönliche Informationen nur auf vertrauenswürdigen Seiten weiter und achte darauf, welche Daten Du mit KI-Anwendungen teilst.
- KI-generierte Inhalte kennzeichnen: Achte darauf, ob Inhalte als KI-generiert gekennzeichnet sind. Viele Plattformen arbeiten daran, solche Inhalte sichtbar zu machen.
- Mehrere Perspektiven einholen: Lies verschiedene Quellen und Meinungen, bevor Du Dir eine Meinung bildest oder Informationen weitergibst.
Circa 20 Teilnehmende lernten, wie man eine KI im Alltag geschickt nutzen kann.
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Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser
