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10. Stadtbereiche unterschiedlicher Prägung

Die Stadt Regensburg ist in einzelne statistische Bezirke und diese wiederum in Unterbezirke gegliedert. Innerhalb der Unterbezirke sind jeweils mehrere Stadtquartiere vorhanden, die für die dort ansässigen Bewohner/ innen die Haupt-Identifikations- bzw. -Orientierungsbereiche bilden. Aus diesem Grund ist es nicht sinnvoll, stadtentwicklungsplanerische Ziele ausschließlich auf der Ebene der Gesamtstadt zu formulieren.

Andererseits sind die Unterbezirke, erst recht die einzelnen Quartiere, viel zu klein, um als autonome Einheiten sowohl in räumlicher als auch in funktionaler Hinsicht wirksam zu sein. Deshalb wurden jeweils mehrere solcher Unterbezirke einschließlich der in ihnen enthaltenen Stadtquartiere zu größeren "Stadtbereichen" zusammengefasst.

Hauptkriterium für die Bildung dieser Stadtbereiche sind vorgefundene Gliederungselemente mit prägendem Charakter, welche die Gesamtstadt in voneinander mehr oder weniger unterscheidbare Bereiche mit jeweils eigener Identität unterteilen. Die wesentlichen Gliederungselemente im Sinne räumlich eindeutig wahrnehmbarer Zäsuren sind:

  • die beiden Flüsse Donau und Regen;

  • die aus dem Stadtgebiet hinausführenden Eisenbahnstrecken;

  • die Autobahn A3;

  • die ehemalige Stadtbefestigung um die Altstadt herum einschließlich der angegliederten Park- und Grünflächen.

Diese Gliederungselemente definieren insgesamt acht Stadtbereiche:

Nachfolgend wird jeder dieser Stadtbereiche hinsichtlich seines Entwicklungsstandes kurz beschrieben und die wichtigsten Entwicklungsziele für die Bereiche „Identität und Kompaktheit“, „urbane Nutzungsmischung“ und „Grün in der Stadt“ formuliert.

In den beigefügten Plänen mit den Leitprojekten ist die räumliche Abgrenzung des jeweiligen Stadtbereichs eingetragen.