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Diagnose Demenz

Die Informationsmappe „HALTepunkte“ beinhaltet neben dem „Wegweiser Pflege“ und einer Checkliste „Diagnose Demenz - was nun?“ eine Fülle an weiteren Informationen, Beratungsangeboten, Unterstützungs- und Orientierungshilfen.

Für Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein ist es ein großes Anliegen, dass „bereits im frühen Stadium einer Demenz Beratung und Hilfe in Anspruch genommen werden können, damit keine Überforderungen entstehen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weiterhin ermöglicht wird.“ 

Durch eine Demenz wird alles anders. Sie verändert den kranken Menschen ebenso wie seine Mitmenschen. Denn häufig versorgen und pflegen Partnerin, Partner oder Kinder einen demenzkranken Menschen. Das kann das Zusammenleben erschweren und sehr an den Kräften zehren. Nach einer Diagnose kommen viele Fragen auf: Was bedeutet die Diagnose Demenz für mein weiteres Leben? Was muss jetzt erledigt und geklärt werden? An wen kann ich mich bei Fragen und Schwierigkeiten wenden? Wo erhalte ich Hilfe und Unterstützung?

Gestaltet und herausgegeben wurde die Informationsmappe von der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz“ in Regensburg. Dieses Netzwerk, bestehend aus sieben Netzwerkpartnern (Stadt Regensburg Seniorenamt, Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e.V., Medbo Gedächtnisambulanz, Malteser Hilfsdienst e.V., Uniklinikum Regensburg, OTH Regensburg – Fakultät Soziale Arbeit, Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg), arbeitet daran, für und mit Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörigen neue Entlastungs- und Unterstützungsangebote zu entwickeln und bestehende Angebote zu stärken.

Die Informationsmappe ist bei allen Netzwerkpartnern erhältlich.

Für weitere Fragen steht das Seniorenamt Stadt Regensburg unter Telefon 507-7543 zur Verfügung.