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RKK: Mehrheit für Planungsstopp am Kepler-Areal

Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 14.10.2018, hat sich eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger gegen weitere Planungen für ein Regensburger Kultur- und Kongresszentraum (RKK) am Standort „Kepler-Areal“ ausgesprochen.

Der Bürgerentscheid am Sonntag, 14. Oktober 2018, hat gezeigt, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das Kepler-Areal für keinen geeigneten Standort für ein Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK) hält. Insgesamt sprachen sich fast 62 Prozent der Regensburgerinnen und Regensburger, die sich am Bürgerentscheid beteiligten, gegen den Standort und damit für einen Planungsstopp aus.

Der Bürgerentscheid hat dieselbe Wirkung wie ein Beschluss des Stadtrates. Er kann innerhalb eines Jahres nur durch einen neuen Bürgerentscheid abgeändert werden. Entsprechend dem Willen der Bürgerinnen und Bürger stellt die Stadt die Planungen für ein Kultur- und Kongresszentrum am Kepler-Areal ein.

Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer - Statement zum RKK
Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer © Peter Ferstl, Stadt Regensburg

Offizielles Statement von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zum Ausgang des Bürgerentscheides:

„Die Mehrheit der Regensburgerinnen und Regensburger, die sich am Bürgerentscheid beteiligt haben, haben sich für einen Planungsstopp für ein RKK am Kepler-Areal ausgesprochen.

Ich bedauere das insbesondere deshalb, weil wir noch am Anfang der Planungen stehen. Im nächsten Schritt sollte geklärt werden, welche Nutzungen genau in einem RKK untergebracht werden, wie sich ein solches Gebäude in das Umfeld einfügen und aussehen kann, und welche Konsequenzen das schlussendlich hätte. Leider ist es nicht gelungen, der Mehrheit glaubwürdig darzulegen, dass die Öffentlichkeit weiterhin eng in die Entwicklung eines Kultur- und Kongresszentrums am Eingang in die Altstadt eingebunden wird, sodass dort ein Gebäude mit einem Mehrwert für alle entstehen kann.

Wie bereits in der Vergangenheit zugesichert, werden unabhängig von dieser Entscheidung die Planungen für die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds weiterverfolgt. Also ein neuer Zentraler Omnibusbahnhof zwischen Hauptbahnhof und Galgenbergbrücke realisiert, das Bahnhofsvorfeld verkehrsberuhigt, die Frei- und Grünflächen aufgewertet und die Planungen für eine Stadtbahntrasse vorangetrieben. Zunächst wird der Verkehr im Bahnhofsumfeld neu geordnet und der neue Busbahnhof gebaut. Um während der Bauphase den Busverkehr abwickeln zu können, wird am Kepler-Areal zunächst ein provisorischer ZOB eingerichtet.“