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Freie Fahrt für Busse

Die Stadt hat die Markierungsarbeiten für neue Busspuren auf der Galgenbergbrücke abgeschlossen - mit den separaten Spuren haben Busse künftig Vorrang vor Autos und gelangen schneller ans Ziel

Bahnhofsareal - Busspuren Galgenbergbrücke
Auf der Galgenbergbrücke und in der Friedenstraße haben Busse jetzt Vorrang. © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Mit dem Bus im Stau – das soll der Vergangenheit angehören. Die Stadt will den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den nächsten Jahren deutlich attraktiver gestalten, damit mehr Menschen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen und weniger Autos in die Stadt hinein fahren. Das kommt auch Fußgängern und Radfahrern zugute. Für sie steigt die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssicherheit nimmt zu.

Neugestaltung Bahnhofsumfeld: Leistungsfähiger ÖPNV im Fokus

Im Bereich rund um den Hauptbahnhof, dem zentralen Verkehrsknotenpunkt, den viele Regensburgerinnen und Regensburger nutzen, soll es im Zuge der Neugestaltung deutliche Verbesserungen geben. Durch einen neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit übersichtlichen, barrierefreien Haltestellen, einer verkehrsberuhigten Maximilianstraße sowie einer Trasse auf der Galgenbergbrücke für die Stadtbahn soll Regensburg fit für die Zukunft werden.

Neue Busspuren als kurzfristige Maßnahme

Doch es tut sich auch schon heute etwas in puncto leistungsfähiger ÖPNV: Um das Busfahren effizienter zu gestalten und die Weichen für weitere Entwicklungen zu stellen, hat die Stadt am Dienstag, 25. September 2018, neue Busspuren auf der Galgenbergbrücke und in der Friedenstraße fertiggestellt.

Konkret gibt es folgende Verbesserungen, damit Busse künftig mehr Raum haben:

Von den beiden Linksabbiegerspuren, die von der Friedenstraße kommend auf die Galgenbergbrücke führen, ist die rechte Spur ab sofort Bussen vorbehalten. Außerdem beginnt die Busspur, die von der Galgenbergbrücke in Richtung Bustreff/Alberstraße hineinführt, nun bereits in der Mitte der Brücke.

Auch in der Gegenrichtung geht es nun schneller: Dort wurde die Busspur über die gesamte Galgenbergbrücke bis hin zur Bushaltestelle HBF Süd/Arcaden auf Höhe der Arcaden verlängert.

ÖPNV: Stadt setzt Prioritäten

Mit den neuen Spuren arbeitet die Stadt weiter an einem attraktiveren ÖPNV. Hintergrund ist, dass der Stadtrat im letzten Jahr richtungsweisende Beschlüsse zum Aufbau eines zukunftsweisenden ÖPNV-Systems gefasst hat: Eine Stadtbahn soll kommen und das Bahnhofsumfeld soll umfassend neu gestaltet werden.   

Nun geht es der Stadt darum, die Planungen voranzutreiben und bis zur Umsetzung Zwischenlösungen zu finden, die den ÖPNV stärken. Besonders im Fokus stehen dabei die D.-Martin-Luther-Straße und die Galgenbergbrücke, da der Bereich von besonderer Bedeutung für den Aufbau einer leistungsfähigen ÖPNV-Trasse ist. Außerdem wird die Stadt den Verkehr im Bahnhofsumfeld neu und übersichtlich ordnen sowie einen neuen Busbahnhof für Stadt- und Regionalbusse bauen.

Mehr Busspuren in der ganzen Stadt

Langfristig ist geplant, den Busverkehr im gesamten Stadtgebiet durch separate Spuren und Ampelschaltungen, die den Bussen Vorrang einräumen, zu beschleunigen. Denn klar ist: Nur ein effizienter und pünktlicher ÖPNV überzeugt und führt dazu, dass mehr Menschen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.