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Bespielung von „neunkubikmeter“

Bis Ende Dezember 2022 wird vom Kulturamt der Stadt Regensburg der Schaukasten (Nummer 4) in der Pustetpassage angemietet, um einen temporären und markanten Raum für Kunst, Kultur und außergewöhnliche Ideen zu schaffen.

Der Schaukasten mit den Maßen 2,84 m x 1,925 m x 1,02 m wird in einem Turnus von drei Wochen zu einem temporären Kunst-, Kultur- und Ideenraum.

Der ungewöhnliche Raum wird den bildenden und darstellenden Künsten, der Literatur, der Medienkunst und allen Genres und Sparten zur Verfügung gestellt und soll für ungewöhnliche Ideen im ungewöhnlichen Format genutzt werden.

Das Kulturreferat/Kulturamt der Stadt Regensburg arbeiten seit Beginn der Corona-Krise an Möglichkeiten, die Künstlerinnen und Künstler unserer Stadt zu unterstützen und Plattformen zu schaffen, wo Kunst und Kultur auch während dieser Zeit gezeigt werden können.

Installation „Vorhang“

Zwischen Ver- und Enthüllung

Anna Artmann installiert im Schaufenster der Pustetpassage keinen gewöhnlichen Vorhang, sondern schafft einen Raum, hinter dem sich die Scheibe zurückziehen und ausruhen darf. Der Vorhang wird zugezogen, verbirgt etwas und zeigt sich gleichzeitig selbst. Dieses visuelle Spiel greift Artmann in ihrer Arbeit für den Ausstellungsraum auf. 

Der Vorhang fungiert für die Künstlerin nicht nur als ein Stück Textil, sondern auch als Textträger für die dritte Strophe aus dem bekannten Gedicht „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius. Der Inhalt dieser Strophe bildet eine Referenz zum Vorhang: Die Passantinnen und Passanten können durch das Licht- und Schattenspiel aus verschiedenen Textil-Lagen und Lampen erahnen, dass sich hinter dem Vorhang etwas abspielt – ohne dass dieses Etwas vollständig enthüllt wird.

Über die Künstlerin Anna Artmann

Anna Artmann ist 1983 in Regensburg geboren. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und ist langjährig in den Bereichen Grafikdesign, Konzeptkunst, Fotografie und Schriftstellerei tätig.
Sie gründete mit Waldemar Artmann 2009 das Schmucklabel WSAKE und mit Miriam König und Kristin Rausch 2020 das Zentrum für kurze Kunst (zfkk).