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Bespielung von „neunkubikmeter“

Bis Ende Dezember 2021 wird vom Kulturamt der Stadt Regensburg der Schaukasten (Nummer 4) in der Pustetpassage angemietet, um einen temporären und markanten Raum für Kunst, Kultur und außergewöhnliche Ideen zu schaffen.

Der Schaukasten mit den Maßen 2,84 m x 1,925 m x 1,02 m wird in einem Turnus von drei Wochen zu einem temporären Kunst-, Kultur- und Ideenraum.

Der ungewöhnliche Raum wird den bildenden und darstellenden Künsten, der Literatur, der Medienkunst und allen Genres und Sparten zur Verfügung gestellt und soll für ungewöhnliche Ideen im ungewöhnlichen Format genutzt werden.

Das Kulturreferat/Kulturamt der Stadt Regensburg arbeiten seit Beginn der Corona-Krise an Möglichkeiten, die Künstlerinnen und Künstler unserer Stadt zu unterstützen und Plattformen zu schaffen, wo Kunst und Kultur auch während dieser Zeit gezeigt werden können.

Aktuell: Hans Lankes

Vor über zehn Jahren hat der Künstler Hans Lankes den Pinsel gegen das Skalpell getauscht und beeindruckt seitdem mit seiner präzisen Kunst aus Papier und Karton. Durch den Einsatz fluoreszierender Farben und das Zusammenspiel aus binären Kontrasten wie Hell und Dunkel, Licht und Schatten eröffnet er den Betrachterinnen und Betrachtern immer wieder neue Blickwinkel auf seine wandelbaren Wandobjekte. So entstehen aus anfangs zweidimensionalen Messerschnitten plötzlich Werke mit multiperspektivischer Tiefenwirkung, die der individuellen Fantasie ungeahnte Dimensionen erschließen.

Ab dem 23. März sind die filigranen Papierarbeiten der Ausstellungsreihe „TinyHousesSociety“ im temporären Kunstraum „neunkubikmeter“ in der Pustetpassage zu sehen. Dort bespielen seine grafisch abstrahierten Häuser die gesamten „neunkubikmeter“.

Die Messerschnittreihe „TinyHousesSociety“

„Die Häuser sind Wandskulpturen. Als Künstler kann ich wilde Konstruktionen entwerfen, in denen zum Beispiel unterschiedliche Perspektiven ineinander verschmelzen. Ich bin dabei absolut frei. Ich muss nicht wie ein Architekt auf Statik oder Funktion achten. Es geht nie um konkrete Gebäude, sondern um die reine Idee von Häusern. Jedes einzelne Haus ist ein Zeichen, eine Skulptur, die bunte oder schwarze Schatten an die Wand wirft und dabei dreidimensional wird. Die zunächst strengen Wandobjekte wirken dadurch spielerisch und die vielfältigen Variationen machen die Installationen lebendig“, erklärt Lankes seine Ausstellungsreihe „TinyHousesSociety“.

Neben der Freiheit der Gestaltung, die ihm als Künstler zukommt, ist es auch die unverwechselbare und universelle Symbolik des Hauses, die ihn zu seinen Arbeiten inspiriert hat. Das Haus zählt zu den elementaren Zeichen der Menschheit, denn bereits kleine Kinder können ein Haus so zeichnen, dass es jeder erkennt und versteht.