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neunkubikmeter

Kultur - NEUNKUBIKMETER - Das Bild zeigt das Logo des temporären Kunst- und Kulturraums „neunkubikmeter“ – das wort „neun“ senkrecht auf das K des Worts „kubikmeter“ gestellt

Bespielung von „neunkubikmeter“

Bis Ende Dezember 2023 wird vom Kulturamt der Stadt Regensburg der Schaukasten (Nummer 4) in der Pustetpassage angemietet, um einen temporären und markanten Raum für Kunst, Kultur und außergewöhnliche Ideen zu schaffen.

Der Schaukasten mit den Maßen 2,84 m x 1,925 m x 1,02 m wird in einem Turnus von drei Wochen zu einem temporären Kunst-, Kultur- und Ideenraum.

Der ungewöhnliche Raum wird den bildenden und darstellenden Künsten, der Literatur, der Medienkunst und allen Genres und Sparten zur Verfügung gestellt und soll für ungewöhnliche Ideen im ungewöhnlichen Format genutzt werden.

Das Kulturreferat/Kulturamt der Stadt Regensburg arbeiten seit Beginn der Corona-Krise an Möglichkeiten, die Künstlerinnen und Künstler unserer Stadt zu unterstützen und Plattformen zu schaffen, wo Kunst und Kultur auch während dieser Zeit gezeigt werden können.

Fotografie – Die Kunstinstallation „Non stop dancing“ von Madeleine Schollerer im Kunst-, Kultur- und Ideenraum „neunkubikmeter“

Insekten aus Vinyl

Verschiedene Insekten europäischer Herkunft, ausgeschnitten aus Vinylplatten, schmücken die Wände der „neunkubikmeter“. Sie sind Teil der Serie „Mutation“, die die Künstlerin Madeleine Schollerer bereits seit 2011 führt. Eine Mutation ist in der Biologie bekannt als eine Anpassung an veränderte äußere Lebensbedingungen. In der Kunstinstallation von Madeleine Schollerer spiegelt sich die Idee der Veränderung wider. Neben den schwarzen Vinylplatten haben auch graue und cremefarbige Schallplatten Eingang in das Kunstwerk gefunden. Die Künstlerin betont, es sei eine Herausforderung, sich auf verschiedene Anforderungen einzustellen und neue Kreationen zu erschaffen. Gleichzeitig sei die Neukombination von Materialien und Formen ihr künstlerischer Antrieb.

Spiel mit Licht und Schatten

Die Bildhauerin und Installationskünstlerin arbeitet seit vielen Jahren mit dem Kontrast von Hell und Dunkel. Das gekonnte Spiel mit Licht und Schatten, die sich einander bedingen, ist zum Leitmotiv ihres Schaffens geworden. Viele ihrer Kunstwerke basieren auf Silhouetten-Schnitten aus Papier und Vinyl. Madeleine Schollerer sagt, dass diese Technik es ihr ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Inspiration für ihre Werke findet die Künstlerin in den Formen und Farben der Natur.

Über die Künstlerin Madeleine Schollerer

Madeleine Schollerer (*1983) hat an der Akademie der Bildenden Künste in München Bildhauerei und Installation studiert. Für ihre Abschlussarbeit wurde sie 2010 mit dem Examenspreis für herausragende künstlerische Leistungen ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie den Kulturförderpreis der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung. Schollerer hat sich bereits an zahlreichen Ausstellungen beteiligt, unter anderem in München, Bochum, Düsseldorf und in der Schweiz. Zuletzt hat sie ihre Arbeiten in der Ausstellung „3x Junge Kunst“ im Kunst- und Gewerbeverein in Regensburg gezeigt.