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Kultur - NEUNKUBIKMETER - Logo

Bespielung von „neunkubikmeter“

Bis Ende Dezember 2021 wird vom Kulturamt der Stadt Regensburg der Schaukasten (Nummer 4) in der Pustetpassage angemietet, um einen temporären und markanten Raum für Kunst, Kultur und außergewöhnliche Ideen zu schaffen.

Der Schaukasten mit den Maßen 2,84 m x 1,925 m x 1,02 m wird in einem Turnus von drei Wochen zu einem temporären Kunst-, Kultur- und Ideenraum.

Der ungewöhnliche Raum wird den bildenden und darstellenden Künsten, der Literatur, der Medienkunst und allen Genres und Sparten zur Verfügung gestellt und soll für ungewöhnliche Ideen im ungewöhnlichen Format genutzt werden.

Das Kulturreferat/Kulturamt der Stadt Regensburg arbeiten seit Beginn der Corona-Krise an Möglichkeiten, die Künstlerinnen und Künstler unserer Stadt zu unterstützen und Plattformen zu schaffen, wo Kunst und Kultur auch während dieser Zeit gezeigt werden können.

Kultur - neunkubikmeter - Inken Hilgenfeld (1)

Aktuell: Inken Hilgenfeld

Inken Hilgenfeld studierte Freie Kunst, Bildhauerei und Malerei und war Meisterschülerin bei Prof. Karin Sander in Berlin. Hilgenfeld kann eine beeindruckende Vielzahl an Ausstellungen im In- und Ausland verzeichnen und wurde mit vielen Stipendien und Förderungen bedacht. Die Arbeit der Künstlerin zeichnet sich durch das Spiel mit den Gattungen aus. In ihrem Gesamtwerk sind neben Malereien und Papierarbeiten auch Installationen und vor allem Aktionen und Performances zu finden, die sie häufig gemeinsam mit anderen Disziplinen der Kunst durchführt.

Spröde Szenerie trifft auf poetisch-reduzierte Worte

Der mit alltäglichen und gebrauchten Gegenständen bestückte Schaukasten erschafft eine einfache, schlichte Szenerie. In der Performance am 6. Juli 2021 um 18:30 Uhr betritt die Künstlerin Inken Hilgenfeld diese inszenierte Bühne und klebt ausgeschnittene Plakatwandbuchstaben einzeln an die Rückseite. Buchstabe für Buchstabe entwickelt sich im kreativen Prozess ein Haiku, eine traditionelle japanische Gedichtform, an der Wand des Schaukastens und transformiert so poetisch-reduzierte Worte als Lyrik in den kargen Raum.

Die Performance wird vom Fotografen Berli Berlinski begleitet und dokumentiert. Im Verlauf der weiteren Ausstellungsdauer wird das Haiku als Teil der Installation zu betrachten sein.

Vom 6. Juli bis 27. Juli 2021 ist ihre installative Arbeit im Schaukasten zu sehen.