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Kulturmontag

Kultur und Kreativität im Degginger

Das „Degginger“ schafft als Projekt der Stadt Regensburg vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft. Neben den Aktivitäten im Kontext der Kultur- und Kreativwirtschaft, die vom Amt für Wirtschaft und Wissenschaft initiiert, koordiniert und betreut werden, gibt es, seit dem Start im April 2016, ein regelmäßig stattfindendes, buntes, spartenübergreifendes und kuratiertes Kulturprogramm im Degginger – organisiert und zusammengestellt vom Kulturamt: den KULTURMONTAG. 

Mit dem KULTURMONTAG wird jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr das spannende Programm der Kultur- und Kreativwirtschaft im Degginger (Wahlenstraße 17, 93047 Regensburg) um ein buntes Kulturprogramm bereichert. Und das bei freiem Eintritt!

Der Kulturmontag am 2. November – ABGESAGT

Film
ZWICKL präsentiert „Früher oder später“

Das ZWICKL - die Schwandorfer Dokumentarfilmtage - ist ein kleines und feines Filmfestival im Herzen der Oberpfalz. Mit außergewöhnlichen Dokumentarfilmen und einem vielfältigen Rahmenprogramm lockt es an ungewöhnliche Orte. Zum Kulturmontag hat die Festivalleitung Anne Madlene Schleicher den Gewinnerfilm 2019 „Früher oder später“ mitgebracht: Die Absurdität des Lebens wird sichtbar, wenn Milchbauern bestatten und vegane Freidenker aufs katholische Land ziehen. Von diesem tragisch-komischen Ringen um die Zukunft erzählt der Dokumentarfilm "Früher oder später". Er begleitet das Leben im oberpfälzischen Städtchen Schönsee nahe der tschechischen Grenze. Ohne Kommentare und Einordnung lässt der Film seine Protagonisten mit einem ungewöhnlichen Sounddesign erzählen.

Im Anschluss der Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit Anne Madlene Schleicher, Leiterin des Filmfestivals „ZWICKL“, der Regisseurin Pauline Roenneberg und der Tonfrau und Dramaturgin Britta Schwem statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter kulturportal@regensburg.de


Kleinste Galerie: 

Ausstellung
Mapping the (Un-)Familiar 2.0: The City as Journey - Plzen N* 1. Über das Gehen als Methode
02. bis 14.11.2020 

Wie oft laufen wir ziellos durch ein Gebiet, eine Stadt? Meistens sind unsere Bewegungen und Wege bestimmt durch das gerichtete Kommen von A nach B. Der Besuch einer Stadt ist geleitet durch die Abfolge von Must-Sees und Must-Dos. Weniger Aufmerksamkeit liegt auf dem Gehen selbst, dem Überwinden der Distanzen dazwischen. Wie verhält es sich, wenn man diesen Vorgang umkehrt und das Gehen, die räumliche Dimension und deren Relation zum eigenen Körper in den Fokus rückt? Was für ein kreatives Moment birgt dies in sich? Wie ändert sich eine Stadt, wenn man sie erwandert? Knapp zwei Wochen lang sind Lisa und Jonas Langbein durch Pilsen gewandert, mit dem Ziel ein unvoreingenommenes Bild der Stadt zu gewinnen: Pilsen als unbekanntes Terrain, das sich den Wandernden nach und nach erschließen kann. Entlang des Weges sind Skizzen, kurze Notizen und Textpassagen entstanden, welche in der Zwischenschau in der Kleinsten Galerie gezeigt werden.

Die Geschwister Lisa und Jonas Langbein kooperieren seit 2017 in gemeinsamen Projekten und Bewerbungen und versuchen interdisziplinär den gesetzten Rahmen ihrer akademisch erworbenen Bezeichnungen Lisa, Bildende Künstlerin und Kunsterzieherin und Jonas, Architekt zu erweitern.

Zu sehen ist die Installation vom 2. bis 14. November 2020 zu den regulären Öffnungszeiten des Degginger.