Logo Stadt Regensburg

Kulturelle Zwischennutzung M26

Fotografie – das M26 von außen © Florian Hammerich


Der Kulturenort M26 ist ein Ort von allen, für alle! Ein Ort für Kunst, Kultur und Soziokultur. Ein Willkommensort der Stadt und des benachbarten Amts für Integration und Migration.

Die soziokulturelle Zwischennutzung M26 erprobte bis Ende 2023 einen gemeinwohlorientierten, auf Engagement und Selbsthilfe basierenden Kunst- und Kulturbetrieb. Kulturschaffende und Künstlerinnen und Künstler prägten den Raum temporär mit ihrer künstlerischen Handschrift, ihrer individuellen Raumpraxis und Expertise.

Jetzt geht die Zwischennutzung M26 in die Verlängerung bis Ende 2026. Weitere Informationen, das Programm und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.m26kultur.org


Der Kulturenort M26
Fotografie – Das vollbesetzte „Community Café“ im M26 © Jan Weber-Ebnet

Das M26 ist Experimentierfeld, Projektionsfläche und Spiegel zugleich. Es ist ein Raum, der dazu einlädt, ihn mit eigenen Visionen zu füllen und Themen gesellschaftlicher Relevanz in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Das M26 bietet Raum und Möglichkeit für vielfältige Nutzungen. Der Hauptraum ist für Ausstellungen und Veranstaltungen ideal. Die geschlossenen Teile im hinteren Bereich können temporär vergeben werden und ganz individuell, beispielsweise als Arbeits-, Workshop oder Besprechungsräume genutzt werden.

Im Rahmen unserer Kulturpatenschaften bieten wir lokalen Vereinen, regionalen Partnerinnen und Partnern sowie Gästen für einen Zeitraum von ein bis drei Wochen Verantwortung für die Gestaltung, Bespielung und Öffnung der Flächen. Während dieser temporären Nutzung in Eigenregie, die stets auch frei zugängliche Formate und Veranstaltungen zur Beteiligung des Publikums und der Stadtgesellschaft umfasst, bringen die Akteurinnen und Akteure ihre Erfahrung und Expertise sowie auch ihr spezifisches Netzwerk ein. So etabliert sich eine individuelle Raumpraxis mit persönlicher Handschrift und künstlerischen Schwerpunkten, die das kreative Potential von Initiativen und Kollektiven versammelt.

Unser „Community Café“ lädt die gesamte Stadtgesellschaft, insbesondere Migrantinnen und Migranten, zu Kaffee, auf Spendenbasis ein und dazu, miteinander in Dialog zu treten. Das M26 versteht sich als ein niederschwelliger und inklusiver Kulturort, der Begegnung, Austausch und Teilhabe lebt.


Charta M26: Leitlinien und Ziele

#1 Das M26 ist…
... ein soziokultureller Ort von allen, für alle. 

Kulturschaffende, Studierende und die Zivilgesellschaft treffen sich M26, das allen Sparten der Kunst und Kultur sowie sozialen Akteur: innen und Engagierten offensteht.
In „Kulturpatenschaften“ übernehmen Gemeinschaften, Vereine und Initiativen die Verantwortung und Gestaltung der temporären Raumnutzung und wirken so aktiv an der einjährigen Zwischennutzung mit. 

#2 Das M26 ist…
… künstlerisch, sozial und gemeinwohlorientiert 

Das M26 verbindet Künstlerisches – Bildende Kunst, Literatur, Theater, Architektur, Tanz oder Musik – mit sozialem Engagement und einer integrativen und interkulturellen Teilhabe.
Das Miteinander ist von Wertschätzung und Engagement getragen, vom gegenseitigen Geben und Nehmen für die Gemeinschaft. Nutzer:innen des Raumes und Empfänger: innen von Fördermitteln sind bereit, sich für den Ort und für andere Raumnutzungen zu engagieren. 

#3 Das M26 ist…
... die Erprobung von Selbstorganisation und Kollaboration 

Die Zwischennutzung im M26 wird von einem Netzwerk gemeinschaftlich verantwortet und will die Machbarkeit eines weitgehend selbstverwalteten Betriebs ausloten.
Die soziokulturelle Zwischennutzung ist darauf angelegt, Verantwortung in Patenschaften zu übergeben und den Raum im Dialog kollaborativ zu gestalten und kooperativ zu nutzen. Das M26 will so nachhaltige Strukturen und Verantwortlichkeiten aufbauen, die die Organisation des Raums langfristig tragen können.

#4 Das M26 ist…
... ein Reallabor mit vielfältigen Nutzungen 

Das M26 bietet Raum und Möglichkeit für vielfältige Nutzungen:
Ausstellungen und Veranstaltung, Bildung und Teilhabe, künstlerisches Arbeiten, sowie
Gastlichkeit und Gemeinschaft. Mit unserem „Community Café“ wird der Raum zu einem einladenden Kultur- und niederschwelligen Begegnungsort.
Der Werkstattbereich ermöglicht Workshops, Mitmach-Aktionen, Vermittlungsangebote und Kunstkurse, die weiteren Räume werden temporär als Arbeits-, Atelier- oder Besprechungsräume vergeben. 

#5 Das M26 ist…
... ein Experimentierraum 

Die Zwischennutzung erprobt künstlerische Methoden, kreative Angebote und gemeinschaftsorientierte Nutzungen. Dabei versteht sich das M26 als Labor, in dem Experimente mit der Möglichkeit des Scheiterns erlaubt und sogar gewünscht sind.
Alle Erfahrungen fließen in die „explorative Machbarkeitsstudie“ ein, die Chancen und Herausforderungen sowie bauliche Gelingensbedingungen darstellt.
Sie macht Empfehlungen für Politik und Verwaltung und gibt Hinweise für die Organisation einer langfristigen Nutzung. 

#6 Das M26 ist…
... ein Ankommens- und Willkommensort 

Die räumliche Nachbarschaft mit dem Amt für Integration und Migration wird als Chance begriffen, die Pluralität der Kulturen mitten im Herzen der Stadt sichtbar zu machen.
Das M26 will ein Ort des Willkommens sein.
Das Community Café ist tagsüber Treffpunkt und Anlaufstelle, in der man sich in kreativer Atmosphäre konsumfrei aufhalten bzw. auf Spendenbasis konsumieren kann. 

#7 Das M26 ist…
... ein Impulsgeber für die Stadt 

Das M26 gibt Impulse für den öffentliche Raum und die umgebenden Stadtentwicklungsprozesse. Es verschmilzt der Innenraum des M26 mit dem Straßenraum der Maximilianstraße. Das M26 wirkt nach außen und ist Eingangstor in die Innenstadt. Kunst und Kultur sollen die Maximilianstraße prägen. M26 schafft einen Mehrwert Mehrwert für die Innenstadt und ihre Bevölkerung.

Das Betreiber-Netzwerk des M26 besteht aktuell aus
Kunstverein Graz, con_Temporary, Fachschaften Architektur und Kunst, Künstler:innen des Andreasstadel, Treffpunkt Architektur Niederbayern/Oberpfalz, KUNSTbeTRIEBkoordiniert von der Agentur bauwärts, unterstützt und gefördert vom Kulturamt der Stadt Regensburg

Das Netzwerk hat sich in der Entwicklung und Ausarbeitung des Zwischennutzungskonzepts einen Charta gegeben, um das Miteinander im M26 und die Idee des Raumes als Leitlinie für alle Engagierte und Nutzer:innen deutlich zu machen. Alle Nutzer:innen des M26 verpflichten sich, die Idee der Zwischennutzung sowie die Charta mitzutragen und sich im Geben und Nehmen für den Raum, die Gemeinschaft und die Zivilgesellschaft zu engagieren. Kompromissbereitschaft und Gemeinwohlorientierung werden als Basis der Zusammenarbeit verstanden.


Kulturpatenschaft im M26 – jetzt bewerben!
Fotografie – Tagung im M26 © Florian Hammerich

Die kulturelle Zwischennutzung M26 geht im Jahr 2024 in eine weitere Runde. Mit den „Kulturpatenschaften“ werden rund 250qm der Räumlichkeiten im M26 in der Maximilianstraße 26 für ein bis zwei Wochen in die Hände von Kulturschaffenden, Vereinen oder Initiativen gelegt. Bewerbungen für die Kulturpatenschaften im M26 sind ab sofort möglich.

Kulturpatenschaften schaffen Freiraum und fördern Engagement

Lokale Vereine, regionale Partnerinnen und Partner sowie Gäste übernehmen in der Maximilianstraße 26 für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen Verantwortung für die Gestaltung, Bespielung und Öffnung der Flächen. Während dieser temporären Nutzung in Eigenregie, bringen die Akteurinnen und Akteure ihre Erfahrung und Expertise sowie auch ihr spezifisches Netzwerk ein. So etabliert sich eine individuelle Raumpraxis mit persönlicher Handschrift und künstlerischen Schwerpunkten, die das kreative Potential von Initiativen und Kollektiven versammelt und in seiner jeweiligen Eigenständigkeit präsentiert.

Der innovative Ansatz der Kulturpatenschaften verbindet dabei zwei zentrale Prinzipien: Zum einen zielen die Kulturpatenschaften darauf ab, Kooperation und Kollaboration als grundsätzliche Strategien kreativer Praxis auszuloten, ein künstlerisches Thema transdisziplinär wie partizipativ zu beleuchten und dabei verschiedene Perspektiven einzunehmen. Andererseits erhalten die Akteurinnen und Akteure im Rahmen der Kulturpatenschaften nicht nur einen Ort zur öffentlichen Präsentation ihrer Werke, sondern übernehmen gestalterisch, organisatorisch wie sozial Verantwortung für die Liegenschaft M26 und konzipieren ihr Vorhaben inmitten von Stadt und Gesellschaft.

Rahmenbedingungen und Modalitäten

Die räumliche Aufteilung der rund 250qm bietet viel für ein spannendes und vielfältiges Programm. Insbesondere die 200qm große Freifläche im M26 eignet sich für diskursive Veranstaltungen und zeitgenössische Kunstausstellungen, wobei der direkt anschließende halboffene Raum im Zentrum meist für Angebote der Kunst- und Kulturvermittlung verwendet wird.

Wichtig ist, dass sich die Kulturpatenschaften den Themengebieten Kunst und Kultur und Gesellschaft widmen. Außerdem sollen die Kulturpatenschaften die kulturelle Teilhabe und kulturelle Bildung durch niedrigschwellige Angebote fördern und einen Diskurs zu einem aktuellen, (Stadt)gesellschaftlich wichtigen Thema schaffen. Die Kulturpatenschaften sind durch das Kulturamt der Stadt Regensburg förderfähig.

Bewerbungen ab sofort möglich

Bewerbungen für vorzugsweise das zweite Halbjahr 2024 sind ab sofort mit dem Bewerbungsformular und einer DinA4-Projektskizze unter ZWQucnV0bHVrNjJtJHRrYXRub2s= einzureichen. Weitere Infos sind unter www.regensburg.de/kultur zu finden. Das M26 wird vom Kulturamt der Stadt Regensburg in Zusammenarbeit mit „bauwärts – Stadt Raum Bildung Kultur“ organisiert.


Kontakt und weitere Informationen

Das M26 ist ein Projekt des Kulturamts der Stadt Regensburg in Zusammenarbeit mit der Agentur bauwärts. Die Programmwebsite ist unter www.m26kultur.org aufrufbar.
Anfragen und weitere Informationen erhalten Sie unter ZWQucnV0bHVrNjJtJHRrYXRub2s=.
Für Raumanfragen nutzen Sie bitte unser Antragsformular:

Wir suchen Unterstützung!

Wir suchen für die kulturelle Zwischennutzung ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine Freiwillige/einen Freiwilligen (m/w/d) für den Bundesfreiwilligendienst.

Zur Stellenausschreibung

Eindrücke vom M26

Fotografie – Ausstellung im M26Fotografie – Blick durch die Eingangstür ins M26Fotografie – Tagung im M26Fotografie – Veranstaltung von „contemporary“ im M26Fotografie – Das vollbesetzte „Community Café“ im M26Fotografie – Vortrag von Amelie SachsFotografie – „Weibliche Perspektiven“ von Shirin Heftner Fotografie – die Außenansicht der Kulturellen Zwischennutzung M26 bei abendlicher Stimmung

Weitere Informationen

Logo – REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe)

Das Programm

M26

Das Projekt „Konzept für die explorative und partizipative Entwicklung eines Betreiber- und Nutzungsmodells der kulturellen Zwischennutzung in der Maximilianstraße 26“ wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie im Rahmen der EU-Innenstadt-Förderinitiative finanziert.

Fotografie – das leere M26 wartet auf eine kulturelle Zwischennutzung

Wo? E-Mail & Instagram

M26
Zwischennutzungsprojekt
Maximilianstraße 26
93047 Regensburg

ZWQucnV0bHVrNjJtJHRrYXRub2s=