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Kultur-Monatsprogramm

Kultur - Monatsprogramm

Highlights im März

Willkommen im Kultur-Frühling! Er schleicht sich langsam an und an vielen Tagen kann man ihn schon spüren: mehr Sonnenstunden, längere Tage, ein gewisser Zauber in der Luft. Und kulturell? Es ist einiges geboten – von Film über Theater und Musik bis hin zu einem ganz besonderen Festival für Kinder, Jugendliche und Familien. Wir wünschen viel Vergnügen!

Ludwig II. – Sehnsucht nach dem Paradies

Bis heute ranken sich Legenden um Leben und Tod des bayerischen Märchenkönigs. „Ludwig II.“ erzählt die Geschichte eines unverstandenen Herrschers. Zum Missfallen seiner Minister will er nicht Millionen in den Krieg gegen Preußen, sondern in die „holde Kunst“ und exzentrische Bauvorhaben investieren. Seine Obsession für die Person und Musik Wagners schürt weiteren Argwohn. Selbst seiner geliebten Cousine Sissi gelingt es nicht, den obsessiven Träumer davor zu bewahren, an der Wirklichkeit zu zerbrechen. Anlässlich des 80. Geburtstags des Komponisten Franz Hummel bringt das Theater Regensburg das Stück in einer neu überarbeiteten Fassung heraus. Am 1. März kann man diese letztmalig im Theater am Bismarckplatz sehen. Beginn der Vorstellung ist um 19.30 Uhr. „Ludwig II.“ ist ein Programmpunkt des kulturellen Jahresthemas 2019, "Stadt und Gesellschaft".

www.theater-regensburg.de


Kulturmontag im Degginger

Der zweite Kulturmontag in diesem Jahr, am 2. März, wird musikalisch. Elena Rud, eine junge Münchner Singer-Songwriterin, bewegt sich zwischen Indie, Soft Grunge und Synth Wave. Ihre Songs erinnern an vergessene Liebesbriefe, die bei Zigaretten und Rotwein geschrieben hätten sein können. Und in der „Kleinsten Galerie“? Lena Konz und Florian Gröschl präsentieren ihre Ausstellung „Intim im Team“. Dabei stellen sie ihre Skizzenbücher, diese treuen Wegbegleiter mit offenen Ohren, zur Schau. Halbe Gedanken, unfertige Skizzen, flüchtige Fotos, aber vielleicht am Ende ein rundes Bild. Beginn ist wie immer um 19 Uhr.

www.regensburg.de/kultur 


Internationale Kurzfilmwoche Regensburg

Aufgrund seiner zumeist einfachen Produktionsbedingungen hat der Kurzfilm die Chance, aktuellste Tendenzen der Gesellschaft aufzuzeigen – und ihr einen Spiegel vorzuhalten. Aus mehreren tausend Einreichungen zeigt die Kurzfilmwoche auch heuer wieder die spannendsten Kurzfilme aller Gattungen in verschiedenen Wettbewerben. Ergänzt wird das filmische Programm durch Workshops, Partys, Vorträge und Ausstellungen. Die Internationale Kurzfilmwoche läuft vom 11. bis zum 18. März in den Spielstätten Filmgalerie im Leeren Beutel,  W1 – Zentrum für junge Kultur, Ostentorkino und Wintergarten im Andreasstadel. Die Internationale Kurzfilmwoche präsentiert sich am 16. März im W1 – Zentrum für junge Kultur ebenfalls mit einem zum kulturellen Jahresthema „Provinz – Stadt – Metropole“ passenden Programm. In dem Film „Bigger Than Life!“ von Adnan Softić geht es um die Planung und Entstehung eines nagelneuen, antiken Stadtzentrums in Skopje, das Projekt Skopje 2014. Nachvollziehbar wird, wie Geschichte gemacht, Antike konstruiert, historische Einzigartigkeit durch Nachahmung hergestellt und Übergänge zwischen Wahrheit und Fälschung unscharf werden. Der Künstler Softić führt persönlich in die Hintergründe seiner Videoarbeit ein. Unbedingt hingehen!

www.kurzfilmwoche.de


KinderKulturFestival 2020

Das inzwischen zweite KinderKulturFestival in Regensburg geht in diesem Jahr mit dem Motto „Bretter, die die Welt bedeuten“ an den Start. Kinder und Jugendliche sollen dabei die Möglichkeit bekommen, in die spannende Welt des Theaters, der Performance und der Bühne einzutauchen. Aber den Organisatoren geht es für das Programm nicht nur um das klassische Theater, wie es jeder sofort im Kopf hat. Zu erleben gibt es zahlreiche Aufführungen und Workshops zum Mitmachen, interaktives Theater, Musik und Tanz, Clownerie und Zauberei, Figurentheater, Bühnenbild-Bau, den Blick „hinter die Kulissen“ und vieles mehr. Von 13. bis 15. März macht das Festival an verschiedenen Spielorten in der Altstadt und in den Städtischen Jugendzentren in den Stadtteilen Station. www.regensburg.de/kinderkulturfestival


M’Orpheo – Uraufführung

Der Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Geliebte, Eurydike. Der Klang seiner Stimme rührt die Götter und sie erlauben ihm, Eurydike aus dem Reich der Toten zu holen, solange er sich auf dem Weg zurück nicht nach ihr umblickt. Doch Orpheus scheitert. Die Trennung ist unumkehrbar. Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ aus dem Jahr 1607 ist die erste vollständig erhaltene Oper. Sie dient als Grundlage für eine zeitgenössische Befragung des antiken Orpheus-Mythos um die (Ohn-)Macht der Kunst. In „M’Orpheo“ treffen Motive Monteverdis auf elektronische, technoide Klänge von „Hauen und Stechen“ und den „Gebrüder Teichmann“. Beginn der Vorstellung ist am 14. März um 19.30 Uhr im Velodrom.

www.theater-regensburg.de


Orchester an Singrün

Am 15. März lädt das Orchester am Singrün unter der Leitung von Michael Falk zum Frühjahrskonzert ins Audimax. Auf dem Programm stehen im ersten Teil Maurice Ravels „Valses Nobles et Sentimentales“ und das Oboenkonzert in D-Dur von Richard Strauss mit dem Solisten Sebastian Raffelsberger. Nach der Pause erklingt Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie in F-Dur („Pastorale“) und stimmt das Publikum mit ihren heiteren, der Natur nachempfundenen Klängen, auf den Frühling ein. Beginn ist um 19.30 Uhr.

www.singruen.de


Historische Klänge

Und noch ein Beitrag zum kulturellen Jahresthema steht im März an: Am 28. März kann man sich abends im Großen Runtingersaal (Keplerstraße 1) vom Ensemble „…sed vivam!“ in die frühbarocke Zeit Regensburgs zurückversetzen lassen. Von „Frischen teutschen Liedlein“, pompöser Festmusik oder derben musikalischen Späßen reicht das Repertoire dieses Konzerts bis zu den höfischen Tänzen und zarten Liebesweisen, die Gesandte und Handelsreisende aus Frankreich, Italien, England oder Spanien mitbrachten. In der Rolle der Barbara Blomberg kommentiert Eva Sixt das Programm und ergänzt das Gehörte mit Wissenswertem, Amüsantem und Kuriosem aus der Zeit, als Regensburg ein Zentrum des politischen und kulturellen Europas war.

www.regensburg.de/kultur