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Kultur-Monatsprogramm

Kultur - Monatsprogramm

Highlights im Januar

Willkommen im neuen Kultur-Jahr! Für das kulturelle Jahresthema 2019 setzen sich die Künstlerinnen und Künstler, Institutionen und Kultureinrichtungen in Regensburg mit dem kulturellen Jahresthema „Stadt und Gesellschaft“ auseinander. Man darf sich auf ein spannendes und abwechslungsreiches Programm aus Tanz, Theater und Musik, aus Vorträgen, Spaziergängen, Ausstellungen, Projekten zum Mitmachen und Mitwirken und vielen weiteren Angeboten freuen!

MONO & NIKITAMAN in der Mälze

Die Alte Mälzerei holt die großartigen MONO & NIKITAMAN nach Regensburg. Deren neues Album "Guten Morgen es brennt" ist voller positiver Energie. Und die neuen Songs bewegen wie gewohnt das Tanzbein aber auch die Gehirnzellen. Schon immer nutzen die beiden Wahlberliner ihre auch Stimmen als Sprachrohr – gegen soziale Ungerechtigkeiten und um gegen die Dummheit und schlechte Laune unserer Zeit anzusingen. "Wir brauchen ein Kontrastmittel, ein Gegengift zu dem ganzen Hass und der Angst, die im Moment geschürt wird!" Die wirklich beeindruckende Live-Band kommt am 16. Januar um 20 Uhr mit ihrem Support REKALL "From Vienna to the world!" nach Regensburg. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

www.alte-maelzerei.de


Tage Neuer Musik

Wie auch in den vergangenen Jahren lädt die HfKM (Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg) zu diesem besonderen Musikerlebnis zum Semesterausklang ein, in dem die ganze Vielfalt der renommierten Regensburger Musikausbildungsstätte zum Klingen kommt. Es musizieren im Zeitraum vom 16. bis zum 20. Januar Dozentinnen und Dozenten sowie die Studierenden der Kirchenmusik, Schulmusik und der künstlerischen und pädagogischen Bachelor- und Masterstudiengänge. Das Thema in diesem Jahr: „Stille – Zeit - Ewigkeit“. Unbedingt hören kommen!

www.hfkm-regensburg.de


HappyNewImpro

Der erste Monat im neuen Jahr ist fast schon wieder vorbei, die Weihnachtsgeschenke sind alle umgetauscht und so manch guter Vorsatz schon wieder gebrochen. Nicht so bei den Spielerinnen und Spielern es Improtheaters Chamäleon: Ihr Vorsatz für 2019 lautet, kreativ weiter zu improvisieren und ihr Publikum zum Lachen, Nachdenken, Schmunzeln und vor allem zum Mitmachen zu bringen. Die Regensburger Spontanimprovisierer starten das Improjahr mit ihrem Programm „HappyNewImpro“ und einem Feuerwerk aus improvisierten Geschichten und kreativen Höhenflügen. Natürlich wieder im Statttheater in der Winklergasse. Der Spaß beginnt am 20. Januar um 19 Uhr.

www.impro-theater-chamaeleon.de


Vortragsreihe zum Jahresthema

Die öffentliche Vortragsreihe „Jüdische Geschichte und Kultur Regensburgs vom Mittelalter bis zur Moderne“ beleuchtet unterschiedliche Aspekte jüdischer Geschichte und Kultur in Regensburg quer durch alle Epochen. Im Blickpunkt steht dabei nicht nur die bedeutende jüdische Gemeinde des Mittelalters und ihr Ende 1519, sondern auch das Regensburger Judentum im 19. und 20. Jh. Als Referentinnen und Referenten werden sowohl lokale Expertinnen und Experten wie auch renommierte ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekten der wechselvollen jüdischen Stadtgeschichte einem breiten Publikum präsentieren. Konzipiert und organisiert wird die Reihe von der Stadt Regensburg und der Jüdischen Gemeinde. Involviert in die wissenschaftliche Vorbereitung ist ebenfalls Frau Prof. Dr. Eva Haverkamp, Inhaberin des Lehrstuhls für mittelalterliche jüdische Geschichte an der LMU München.

Die ersten Vorträge finden bereits im Januar statt. Der Vortrag am 24. Januar im Großen Runtingersaal findet unter dem Titel Arisierung in Regensburg: "Die Firma ist entjudet." statt. Das Kapitel der "Arisierung" jüdischer Betriebe und jüdischen Eigentums wurde von der Regensburger Journalistin und freischaffenden Autorin Waltraud Bierwirth erstmals anhand von Akten des Finanzamts Regensburg und Akten im Staatsarchiv Amberg aufgearbeitet. Die Publikation „'Die Firma ist entjudet'. Schandzeit in Regensburg 1933-1945“, im Pustet-Verlag erschienen, dokumentiert die Forschungen. Am 30. Januar steht der Abend unter dem Titel „Das Novemberpogrom und die Folgejahre – das Beispiel einer Regensburger Familie“. Mit dem Novemberpogrom 1938 erreichte die Brutalität der Nationalsozialisten einen bis dahin unvorstellbaren Höhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt setzen die Briefe ein, die Frieda Sämann ihrer Tochter in Palästina sandte. Die Regensburger Viehhändlerin schreibt von ihrer Hoffnung, die Tochter wiederzusehen, von den Versuchen, wenigstens für ihren Jungen einen Weg aus der Hölle zu finden, von der Verzweiflung über die Ausweglosigkeit ihrer Lage. Ausgehend von diesen und weiteren Dokumenten versucht der Vortrag von Prof. Dr. Iris Ritzmann, Medizinhistorikerin aus Zürich, die Marginalisierung und Vernichtung des jüdischen Lebens in Regensburg fragmentarisch zu umreißen. Ebenfalls um 19 Uhr im Großen Runitingersaal.

www.regensburg.de/kultur