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Paul Dittmann

Von der Einsamkeit

“Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts,
und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so
dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man
an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und
fand darunter nur den Zufall.” 

― Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit (S.299)


Marcus Kaiser schreibt in „Zuhause, Auf dem Balkon, Im Garten – Corona Blues“ über die Fotoserie von Dittmann: „Sowohl durch seine spezifische Bildsprache als auch durch kleine Eingriffe in Situationen zeigt Dittmann das Allgemeine in dem er es mit dem Persönlichen konfrontiert. So wird das Wohnzimmer zum Studio, das Klopapier mutiert zur Skulptur, die Gefährtin trägt eine „Maske“, der Garten erscheint als kleine Schablone und offenbart sich doch als Naturgewalt. Wie schon in Stephen Shores Serie „American Surfaces“ verwandelt auch Dittmann durch seine persönliche Sichtweise und die besondere, fast surreale Farbgebung, das Banale zum Besonderen und das Gewöhnliche zum Absurden. Lyrisch reflektiert Dittmann sein persönliches Erleben in der Quarantäne und legt damit auch ein allgemeines Unterbewusstes offen.

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