Navigation und Service

Nachholtermin für den 36. Kulturmontag im Juli:

Nachdem der Kulturmontag am 1. Juli aufgrund des starken Unwetters nicht stattfinden konnte, gibt es nun einen Ersatztermin. Zur Finissage der Ausstellung "tod geglaubt:lebenbewegt" in der „Kleinsten Galerie“ wird der Abend mit gleichem Programm am Donnerstag, 18. Juli nachgeholt. 

Wir Menschen zerstören durch unsere Lebensweise die Natur mehr, als sie sich regenerieren kann. Der Verlust unserer natürlichen Umgebung und vieler Arten – von den Insekten bis hin zu den Pflanzen – ist in aller Munde. Aber auch in unseren Köpfen? Und sichtbar? 

Dr. Andreas Segerer von der Zoologischen Staatssammlung München und Dr. Hansjörg Wunderer, ehemals Leiter des Naturkundemuseums Ostbayern, widmen sich den aktuellen Fragestellungen in einer spannenden Gesprächsrunde. Danach werden sie uns auf einen Spaziergang zum Naturkundemuseum begleiten, in dessen Insektenabteilung die wichtigsten heimischen Insektenarten vorstellig sind. 

Ab 22.30 Uhr wird zum Experiment im Herzogpark geladen: Bei der nächtlichen Anlockung von Insekten („Nachtfang“) mittels Leinwand und starkem UV-Licht lassen sich die kurzlebigen Köcherfliegen, Schwärmer und verschiedene Käfer beobachten. Sie sammeln sich durch den Lichtreiz auf dem Tuch und geben uns allerlei Informationen, bevor sie dann wieder in den Nachthimmel an der Donau entschwinden. Werden sich Arten, die vor zehn Jahren häufig waren, immer noch tummeln? 

Der „Nachtfang“ kann nur bei geeigneten Witterungsbedingungen stattfinden. Wir informieren über www.facebook.com/kultur.leben.regensburg sowie unter (0941) 507-2410.

In der „Kleinsten Galerie“ beschäftigt sich die Fotografin Barbara Wimmer ebenfalls mit Insekten. Ihre Ausstellung „tod geglaubt:leben bewegt“ ist bis zum 18. Juli zu sehen: Mittwoch - Samstang von 11.00 bis 18.00 Uhr.

„Fremdartig und surrealistisch wirken die künstlerischen Fotografien von Barbara Wimmer. Sie sammelt tote Insekten, Gräser und Samen, Attribute und Spuren des Lebens, an verschiedenen Orten, arrangiert sie in Gläsern oder Schachteln zu einer filigranen, künstlichen Welt. Sie erschafft damit neue Räume, in denen sich elementare Fragen nach Leben und Tod widerspiegeln. Was ist der Mensch – Schöpfer oder Zerstörer?

In ihren Stillleben lässt sie Raum für den Betrachter, jeden für sich die Antwort zu finden. Es gibt keine Lösung, nur die Anregung nachzudenken.“ (Th. Mijlkovic) 

Barbara Wimmer ist in Afrika geboren, hat ihre Kindertage in Bayern und ihre Jungendzeit in Portugal verbracht. Dort findet sie einen Großteil der Insektenkörper, -schalen und -kokons, die sie für ihr fotografisches Werk verwendet.

Weitere Informationen zum Kulturmontag finden Sie unter: www.regensburg.de/kultur