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Gemeinsames Spielen: Erster Inklusionsspielplatz in Regensburg entsteht

Bis zum Frühjahr 2021 soll im Brixen-Park der erste Inklusionsspielplatz in Regensburg entstehen. Barrierefreie und rollstuhlgerechte Bereiche sollen es allen Kindern ermöglichen, zusammen zu spielen.

Integrativer Spielplatz - Grafik
Angelegt wird der Inklusionsspielplatz in der Form eines Drachen. © mahl·gebhard·konzepte, Landschaftsarchitekten BDLA, Stadtplaner, Partnerschaftsgesellschaft mbB, München

28. Mai 2020

Einen Basketballplatz, einen Boulder- und Kletterparkour, ein Beachvolleyballfeld, einen Wasserspielplatz und einiges mehr gibt es bereits im Brixen-Park auf dem Areal der früheren Nibelungenkaserne in Regensburg. Nun wird ein weiteres Projekt im Park umgesetzt: Bis voraussichtlich zum Frühjahr 2021 soll dort der erste Inklusionsspielplatz in Regensburg entstehen und das Erholungs-, Spiel- und Sportangebot im circa 13 Hektar großen Park ergänzen.
Auf diesem inklusiven Spielplatz sollen alle Kinder auf ihre Kosten kommen und die Möglichkeit haben, gemeinsam zu spielen. Deshalb gibt es barrierefreie Bereiche, in denen Kinder mit Einschränkungen zum Beispiel durch farbliche Markierungen oder zusätzliche Handläufe beim Spielen unterstützt werden. Außerdem gibt es rollstuhlgerechte Bereiche, wie zum Beispiel eine Rollstuhlwippe, spezielle Trampoline, ein rollstuhlgerechtes Karussell oder einen unterfahrbaren Sandspieltisch.

Integrativer Spielplatz
Momentan ist die Fläche noch leer. Doch schon im nächsten Jahr sollen hier alle Kinder miteinander spielen. © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Jede Menge Spiel und Spaß im „Drachenkopf“

Angelegt wird der Spielplatz in der Form eines Drachen – diese Idee entstand im Rahmen der mehrstufigen inklusiven Kinder- und Jugendbeteiligung, bei der sich Kinder unterschiedlicher Altersklassen kreativ einbringen konnten. Die unterschiedlichen Spielbereiche, wie der „Drachenkopf“, der „Drachenbuckel“ oder der „Drachenschwanz“ beinhalten verschiedene Kletter- und Balanciermöglichkeiten und werden durch eine Rutsche, Schaukeln, Verstecke und vieles mehr ergänzt. Eine Aussichtsplattform, die auch Rollstuhlfahrer mit Hilfe erreichen können, bietet einen tollen Ausblick. Geplant wurde der Inklusionsspielplatz in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen dem Gartenamt, dem Amt für kommunale Jugendarbeit und dem Inklusionsbeauftragten/-beirat.

Text: Verena Bengler