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Hunnenplatz: Erster versenkbarer Poller im öffentlichen Raum installiert

Durch die Anordnung eines versenkbaren und mehrerer feststehender bzw. umlegbarer Poller auf dem Hunnenplatz wird das unberechtigte Durchfahren künftig unterbunden. Es ist der erste versenkbare Poller im öffentlichen Raum in Regensburg.

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Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer präsentiert den ersten versenkbaren Poller in Regensburg bei einem Pressetermin am 8. Dezember 2022. © Bilddokumentation Stadt Regensburg

8. Dezember 2022

Im Bereich des Hunnenplatzes kam es in der Vergangenheit häufig zu einer verkehrswidrigen Benutzung der Platzfläche durch Pkw. Die Fußgängerzone Hunnenplatz wurde immer wieder als Abkürzung zwischen der Adolph-Kolping-Straße und der Ostengasse genutzt. Durch die Anordnung eines versenkbaren Pollers und mehrerer feststehender bzw. umlegbarer Poller auf der Ostseite des Hunnenplatzes wird das unberechtigte Durchfahren des Hunnenplatzes zukünftig unterbunden.

„Die ständige Zunahme des KFZ-Verkehrs in Regensburg, bringt Schwierigkeiten mit sich. Ein Problem ist zum Beispiel die wiederrechtliche Befahrung von Fußgängerzonen. Versenkbare Poller können eine wesentliche Reduktion des unberechtigten Durchgangsverkehrs erreichen und somit zur notwendigen Verkehrsberuhigung der Regensburger Altstadt beitragen“, ist sich Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sicher.

Erfahrungen bezüglich Technik und Nutzen sammeln

Die Anfahrtsroute der Feuerwehr zur Altstadt wurde umgelegt, die Rettungskräfte wurden über den Einbau des Pollers informiert. Die Umfahrung der abgesperrten Platzfläche ist über die Straßen Kallmünzergasse / Bertoldstraße zur Adolph-Kolping-Straße möglich. Im Notfall – bei einer Blockade der Umfahrungsstrecke – ist es den Rettungskräften möglich, die feststehenden Poller manuell umzulegen. Durch die Anordnung der Pollerreihe nur auf der Ostseite des Hunnenplatzes ist zudem die freie Zufahrt zum Haupteingang des Kolping-Hauses gegeben.

„Es ist der erste versenkbare Poller im öffentlichen Raum in Regensburg. Er soll dazu dienen, Erfahrungen bezüglich Technik und Nutzen zu sammeln. Ob solche Poller künftig auch an anderen Stellen, sinnvoll eingesetzt werden können, soll im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung Altstadt untersucht werden“, erklärt Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf circa 100.000 Euro.