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„thisiswhoIhavebeenthroughayearthisis(not) whoIamnow“

Von Montag, den 22. November 2021 bis Sonntag, den 12. Dezember 2021 wird der Kunst- und Kulturraum „neunkubikmeter“ in der Pustetpassage zur Bühne von Maria Preschel mit ihrer Ausstellung „thisiswhoIhavebeenthroughayearthisis(not)whoIamnow“ aus hintereinander gereihten Stofftüchern und Vorhängen.

Kultur - Gestaltungskonzept Maria Preschel neunkubikmeter


Bunte Vorhänge in stetiger Veränderung

Im Schaukasten werden Reihen von Vorhängen gezogen, welche zunächst geschlossen sind. In gewissen Abständen werden diese hoch- und beiseite gezogen. Mit Anbruch der letzten Woche offenbart sich dann ein Spiegel hinter dem Vorhang, wo eigentlich eine Bühne zu erwarten wäre. Durch diesen überraschenden Anblick werden die Beobachterinnen und Beobachter zurückgeworfen auf den einen Augenblick, auf sich selbst, auf ihre Erscheinung, ihre Gedanken und ihr Handeln in der Welt.

Normalerweise blickt Maria Preschel regelmäßig auf Bühnenvorhänge −  zum einen aufgrund ihrer Tätigkeit im Theater und zum anderen auch als Zuschauerin. Das ist nun seit dem Frühjahr 2020 zur Seltenheit geworden. Und statt auf Bühnen zu schauen und darauf zu warten, dass der Vorhang ihr eine Welt auf wenigen Kubikmetern offenbart, schaut sie auf die Vorhänge vor ihrem Fenster. Das Theater vereint für sie viele Welten, unter anderem einen Gegenentwurf zu unserer Realität, eine Utopie, eine Dystopie, eine Phantasiewelt, und manchmal ist es auch schlichtweg ein Spiegel unserer Selbst. Daraus erwuchsen die Idee und das Konzept für den Kunst-, Kultur- und Ideenraum „neunkubikmeter“

Über die Kulturschaffende Maria Preschel

Maria Preschel, geboren in einer Kleinstadt in der Ost-Prignitz (Brandenburg), studierte nach dem Abitur Modedesign an der HTW Berlin. Es folgten freie Arbeiten als Kostümbildassistentin und Entwurfsmodelleurin beim Film, an der Schaubühne Berlin und am Staatstheater Mainz. Von 2015 bis 2018 war sie als feste Kostümassistentin am Theater Regensburg in den Sparten Schauspiel, Musiktheater und Tanz tätig. Parallel gestaltete sie dort mehrere Kostümbilder unter anderem mit Yuki Mori („Shakespeare Dreams“), Jona Manow („Glückliche Tage“), Charlotte Koppenhöfer (NordWest 59“) und Eva-Maria Eiberger („Die Kinder des Monsieur Mathieu“). Seit 2019 ist sie freischaffend als Kostümbildnerin, Designerin und Stylistin tätig und lebt in Regensburg. Im Sommer 2021 übernahm sie die Ausstattung für die Kammeroper inSOMNIA beim Opernfestival Oberpfalz.

Das Schaufenster für Kunst, Kultur und außergewöhnliche Ideen

Das Kulturreferat schafft gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg seit Beginn der Corona-Krise Möglichkeitsräume und Plattformen für Kunst und Kultur, um die Künstlerinnen und Künstler unserer Stadt zu unterstützen. Eine dieser Aktionen stellt der unter dem Namen „neunkubikmeter“ angemietete Schaukasten in der Pustetpassage dar. Dieser wird genutzt, um einen temporären und prägnanten Raum für Kunst, Kultur und außergewöhnliche Ideen zu eröffnen. In einem Turnus von drei Wochen verwandelt sich das Schaufenster zu einem experimentellen Kunst-, Kultur- und Ideenraum, der sowohl bildenden als auch darstellenden Künsten, der Literatur, der Medienkunst und allen weiteren Genres und Sparten zur Verfügung steht. Mehr Informationen unter www.regensburg.de/neunkubikmeter.