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„Leben in Gegensätzen – ein gemischtes Goppel“

Fotoausstellung von Vater und Sohn in der Säulenhalle des Thon-Dittmer-Palais

Christoph Goppel und Valentin Goppel präsentieren in einer gemeinsamen Fotoausstellung ihre gegensätzlichen Arbeiten zum Jahresthema „Provinz – Stadt – Metropole“. Christoph Goppel, Regensburger Hobbyfotograf, zeigt in der Ausstellung eine Auswahl seiner People- und Street Photography-Arbeiten aus diversen Metropolen. Sein Sohn Valentin Goppel, Student des Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie, präsentiert ein umfangreiches Fotoprojekt, das sich mit der Perspektivlosigkeit der Jugend in einem isolierten argentinischen Dorf auseinandersetzt. Die Fotoausstellung lebt von den Gegensätzen der Arbeiten von Vater und Sohn. Die verschiedenen Herangehensweisen in Technik und Thema bilden dabei einen spannenden Kontrast.

Die Ausstellung ist vom 14. September bis zum 10. Oktober 2020 in der Säulenhalle des Thon-Dittmer-Palais (Haidplatz 8) zu sehen, der Eintritt ist frei. Am Montag, 14. September findet von 17 bis 20 Uhr ein Eröffnungsabend statt, an dem die Künstler anwesend sind, durch die Ausstellung führen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Valentin Goppel

Nach dem Abitur hatte Valentin (geb. 22.05.2000) seine erste Fotoausstellung, danach arbeitete er als Assistent des Regensburger Fotografen Florian Hammerich. 2019 begann er seine Arbeit als freiberuflicher Fotograf. Inzwischen studiert er als jüngstes Mitglied seines Jahrgangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover.

Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Jugendfotopreis der Oberpfalz und beim Fotowettbewerb „Kontraste“. In seinem Projekt „allá, en la pampa“ beschäftigt er sich mit dem Alltag einer Gruppe Jugendlicher im argentinischen Dorf Maria Susana. Die Teenager leben abgeschnitten von der Außenwelt in der sprichwörtlichen Pampa. Die Fotografien erzählen die Geschichte großer Langeweile, stiller Träume und der Versuche, zu entkommen.

Christoph Goppel

Christoph Goppel (geb. 26.04.1948) ist pensionierter Gymnasiallehrer am Albrecht-Aldorfer-Gymnasium in Regensburg und Foto-Autodidakt. Er fotografierte seit seiner eigenen Schulzeit in den 60er Jahren analog und vorwiegend in Schwarz-Weiß, ca. 2010 erfolgte ein Wechsel zur Digitalfotografie. Christoph Goppel hatte bereits mehrere Fotoausstellungen im Raum Regensburg und gehört zu Preisträgern verschiedener Fotowettbewerbe.

In der aktuellen Ausstellung werden Menschen unterschiedlicher Herkunft in den Städten Europas und auf dem Land während ihrer Arbeit oder in ihrem Freizeitverhalten gezeigt. Der Fotograf experimentiert dabei gezielt mit Bildunschärfe, Farbton, Kontrast oder Bildausschnitt, um die Bildaussage künstlerisch zu steigern. Die Bilder sollen auf diese Weise eine kleine Geschichte von den jeweiligen Lebensumständen erzählen, in denen sich die Menschen gerade befinden.

Weitere Informationen

Die Säulenhalle ist montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr zugänglich, sonntags und an Feiertagen geschlossen.

Weitere Informationen zum kulturellen Jahresthema 2020 gibt es unter www.regensburg.de/kultur.