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Tag des offenen Denkmals 2022

Am Sonntag, 11. September 2022, waren unter dem Motto "KulturSpur" wieder zahlreiche Denkmäler für den Besuch geöffnet. Wir freuen uns, Sie auch 2023 wieder begrüßen zu dürfen.

Vorschaubild Tag des offenen Denkmals 2022

„KulturSpur“, so lautete das Motto der Deutschen Stiftung Denk­mal­schutz zum Tag des offenen Denkmals®. Die Gäste waren auf eine Spurensuche in Regensburg eingeladen, nach bedeutenden Frau­en und mächtigen Männern, nach Einheimischen und Zuge­zogenen. Mit unseren Kooperationspartnern wurde ein vielfältiges und kosten­loses Programm erstellt. Es führte von West nach Ost (Nr. 1-48), durch den Süden (Nr. 49-54) und den Norden (Nr. 55-60) der Stadt. Familien- bzw. Kinder­führungen und Rahmenangebote (Nr. 61-65) rundeten das Programm ab. Mit teilweise barrierefreien sowie fremdsprachigen Aktionen war es ein Tag für alle. Wir freuen uns immer über Anregungen, um unser Pro­gramm zu verbessern. Wir freuen uns, Sie auch 2023 wieder begrüßen zu dürfen. 


Programm

Unsere Angebote finden Sie nachfolgend im Überblick sowie als pdf zum Herunterladen. Wir wünschen viel Vergnügen.

Ergänzungen und Abweichungen zum gedruckten Programm:

  • Für Innenraumbesichtigungen bringen Sie bitte Ihre eigenen FFP-2-Masken mit. Ausgenommen sind Kinder bis 6 Jahre sowie Personen, die nachweislich und begründet keine Maske tragen können.
  • Bei Angebot 12 "Römer, Radler, Künstler" wird es trotz vorangegangener unaufschiebbarer Arbeiten im Velodrom anders als bisher zu befürchten weitgehend zu keinen Einschränkungen kommen. 
  • Bei Angebot 19 "Handwerker und Musiker im Dienst des Glaubens" an der Dreieinigkeitskirche müssen krankheitsbedingt leider die Führungen um 12.30 / 13.30 mit Joachim Roller "Ordnung und Unfriede – eine Spurensuche zur Veränderung des Kirchenraums" entfallen. 
  • Bei Angebot 45 "Menschen im Aufbruch" kann kurzfristig auf dem Außenrundgang auch ein Gebäude innen (allerdings nicht rollstuhlgeeignet) besichtigt werden; Gäste sollten daher auch hier eigene FFP2-Masken mitbringen.  
  • Bei Angebot Nr. 62 wird entgegen der Angabe im Programmheft um vorherige Anmeldung im DOMPLATZ 5, oder unter (0941) 597 1662 beziehungsweise per E-Mail unter domfuerungen (at) bistum-regensburg.de gebeten.  
  • In der Magdalenenkapelle in St. Emmeram, Emmeramsplatz 4, werden zusätzlich Führungen angeboten:

    Die Wandmalereien in der Magdalenenkapelle von St. Emmeram 


    Die Wandmalereien der Magdalenenkapelle werden im Rahmen eines DFG-Forschungsprojektes und einer Dissertation erstmalig systematisch erfasst, restauratorisch und naturwissenschaftlich untersucht sowie dokumentiert. Dr. Clarimma Sessa (Materialkundlerin) und Nadia Thalguter M.A. (Restauratorin von Wandmalerei) vom Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft der TU München geben am Tag des offenen Denkmals einen Einblick in ihre Forschung. Führungen um 13 und 14 Uhr, Dauer 45 Min, Treffpunkt: vor Ort. 
      • Im Theater am Bismarckplatz finden zusätzlich Theaterführungen statt:

        Der Blick hinter die Kulissen! 

        Schauspieler Michael Heuberger führt durch die Spielstätte Bismarckplatz. 

        Entdecken Sie verborgene Winkel, werfen Sie einen Blick auf die Bühnenmaschinerie und hören Sie Geschichten aus dem nie langweiligen Theateralltag. 

        Exklusiv für Familien bieten wir diesmal auch eine Führung durch das Theater am Bismarckplatz an. Gemeinsam besuchen wir den rot-goldenen Zuschauerraum mit Fürstenloge, die Maskenwerkstatt und die Herren- und Damenschneiderei. Je nach Probensituation erleben wir, wie es sich anfühlt, selbst einmal auf der großen Bühne am Bismarckplatz zu stehen.


        11 Uhr – Theaterführung für Familien, Dauer ca. 45 Minuten
        14 Uhr – Theaterführung, Dauer ca. 1 Stunde 30 Minuten
        Eintritt frei
        Informationen zu Anmeldung und Teilnahmebedingungen finden Sie rechtzeitig unter www.theaterregensburg.de.
      • Auch das Besucherzentrum Welterbe bietet zusätzlich Führungen an:

        ÜBER. LEBEN. LASSEN 

        Die Steinerne Brücke als Justizstätte

        Heute fast vergessen, war die Steinerne Brücke seit ihrer Errichtung nicht nur ein Verkehrsbauwerk. Sie diente auch zur Repräsentation und sollte die Macht ihrer Erbauer dokumentieren. So wurde sie unter anderem als Ort der Justiz genützt. Auf ihr befand sich bis in die Neuzeit eine Holzkonstruktion, die dem Vollzug der Ertränkungsstrafe diente. Insbesondere Taten mit sexuellem Hintergrund wie Ehebruch, bei Frauen und Männern, wurden mit dieser Strafe geahndet. Im Sommer 2022 hat die Künstlerin Katharina Cibulka an der Brücke eine Kunstinstallation angebracht, die auf diese Geschichte Bezug nehmen soll: eine Rettungsstange, die in einen Kleiderbügel mündet. Sie soll ein Symbol für den Schwangerschaftsabbruch im Verborgenen sein. So trifft auf der Steinernen Brücke vergangene Rechtspraxis auf aktuelle Strafrechtsdiskussionen. Das Team der Welterbekoordination nimmt nach einem Konzept von Eric Hesse, Susanne Niederleitner und  Susanne Hauer seine Gäste mit auf eine Spurensuche zu Schuld und Sühne im Besucherzentrum Welterbe und auf der Steinernen Brücke.
        Führungen um 13 und 14 Uhr, Treffpunkt im Besucherzentrum Welterbe. 

      • Das Naturkundemuseum, Am Prebrunntor 4, hat kostenlos geöffnet. 


      Programmprospekt mit Übersichtsplan (pdf)

      Übersichtskarte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Programm (reine Außenrundgänge sind dort nicht enthalten):

      Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2021:

      Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2020:

      Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2019: