Tag des offenen Denkmals 2026
Am Sonntag, 13. September 2026, sind unter dem Motto "Wert-voll: NETZwerke - Denkmäler und Infrastruktur" wieder zahlreiche Denkmäler für den Besuch geöffnet.
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Stadt Regensburg, Bilddokumentation Stadt Regensburg„Denkmale und Infrastruktur“, so lautet das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Tag des offenen Denkmals®. Was wären unseren mittelalterlichen Kaufmannshäuser ohne einen Brunnen? Sind unsere Friedhöfe nur Orte der Erinnerung oder dienten sie nicht auch der Verbesserung der Hygiene innerhalb der Stadt?
In Regensburg gibt es zahlreiche Denkmale zu entdecken, die über Jahrhunderte dem Funktionieren der Stadt dienten: von Berherbergungsbetrieben bis zu Brunnstuben, von der römischen Produktionsstätten bis zu neuzeitlichen Lagerhäusern. Wir haben mit unseren Kooperationspartnern ein nach Themen gegliedertes Programm erstellt (Nr. 1-45).
Ferner gibt es ergänzende Rahmenaktionen (Nr. 46-48) sowie spezielle Familien- beziehungsweise Kinderangebote (Nr. 49-51). Mit teilweise barrierefreien Aktionen, insbesondere gebärdensprachbegleiteten Führungen (Nr. 34, 36), soll der Denkmaltag ein Tag für alle werden.
Auch das kulturelle Jahresthema „Fingerspitzengefühl“ wird im Rahmen von Führungen in der einstigen Mälzerei Herrmann (Nr. 25 ) aufgegriffen.
Denkmalsteckbriefe, Programmhefte und weitere Infos, auch des Ortkuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg und der Welterbekoordination, erhalten Sie am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1 (Zugang von Süden, Baumhackergasse), geöffnet von 10-16.45 Uhr.
Wir freuen uns stets über Anregungen, um unser Programm zu verbessern, und wünschen Ihnen einen gelungenen Tag des offenen Denkmals.
Alle Angebote sind kostenlos. Im Rahmen des Möglichen bieten wir auch barrierefreie Aktionen an. Sie sind bei den einzelnen Programmpunkten gekennzeichnet. Benötigen Sie weitere Unterstützung zur Barrierefreiheit, kommen Sie gern vor dem Denkmaltag auf uns zu, damit wir nach Möglichkeit weitere Hilfestellungen organisieren können.
Auch wenn die Angebote überwiegend frei nutzbar sind, gibt es aufgrund örtlicher Begebenheiten bei einzelnen Programmpunkte Zugangsbeschränkungen (kostenlose Anmeldungen oder Teilnahmekarten). Dies ist bei den einzelnen Angeboten vermerkt. Teilnahmekarten für Königliche Villa (Nr. 43) und Staatstheater (Nr. 17) werden dort ausgegeben. Teilnahmekarten, die bei anderen Angeboten (Nr. 25, 28, 31, 32, 41, 42) vorgesehen sind, werden ab 10 Uhr am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, ausgegeben; eine Vorreservierung ist nicht möglich.
Einer Person werden maximal 3 Karten pro Führung zugewiesen – solange der Vorrat reicht. Es können aufgrund des Andrangs Wartezeiten entstehen. Falls der Andrang zu groß ist, weichen Sie bitte auf weitere Programmpunkte aus und versuchen Sie es später noch einmal. Wir bitten um Ihr Verständnis. Sofern bei Führungen mit Kartenbeschränkung vor Ort noch Plätze frei sein sollten, entscheidet das Führungspersonal nach eigenem Ermessen über eine Teilnahme.
Alle angebotenen Denkmalbesichtigungen erfolgen in eigener Verantwortung. Bitte halten Sie Rettungswege frei und schalten Sie Ihre Handys stumm. Probleme melden Sie gerne dem Führungspersonal oder dem zentralen Infostand. In allen Denkmälern besteht Rauchverbot. Wir bitten Sie, die Würde von Kirchen und Andachtsräumen zu achten.
Auskünfte erhalten Sie vorab beim Amt für kulturelles Erbe und am Denkmaltag an unserem zentralen Infostand im Runtingerhaus (Telefon: 0941/507-2453).
Tagesaktuelle Hinweise
Aktuelle Informationen erhalten Sie am Zentralen Infostand im Runtingerhaus (Zugang von der Baumhackergasse).
Programm
Unsere Angebote finden Sie nachfolgend im Überblick sowie als pdf zum Herunterladen. Wir wünschen viel Vergnügen.
Ergänzungen und Abweichungen zum gedruckten Programm
- Im gedruckten Programm wurden die Treffpunkte für die Angebote Nr. 20 und 21 vertauscht. Die Führungen im Stadtpark beginnen vor dem Café Unter den Linden, die Führungen im Dörnbergpark vor dem Dörnbergpalais
- Bei Führung Nr. 34 wird statt Rita Graf-Dallmeier Frau Karin Bach tätig
- Aufgrund der engen Räumlichkeiten sind bei Angebot Nr. 51 jeweils nur maximal 20 Personen zugelassen
1 Hafen, Herberge, Brücke – Infrastruktur rund um die Nibelungenbrücke
Nibelungenbrücke – Außenrundgang
Die Donau war schon immer nicht nur Fluss, sondern eine Wasserstraße für Güter. Während sich heute die Hafenanlagen recht weit draußen im Stadtosten befinden, erstreckten sie sich bis ins 20. Jahrhundert an der Donaulände der Ostnerwacht und am Unteren Wöhrd, wo sich beispielsweise der Winterhafen befand. Bis heute haben sich Spuren dieser Nutzung erhalten. Entdecken Sie bei einem Außenrundgang mit Kurt Mannert Spuren der Infrastruktur- und Hafengeschichte.
Führungen um 10.30 / 13.30 / 15.30 Uhr
Treffpunkt: auf der Nibelungenbrücke, südlicher Brückenkopf, Höhe Treppenabgang auf der Westseite zur Bruderwöhrdstraße
2 Schifffahrtstradition auf der Donau
Marc-Aurel-Ufer 1 – Museumsschiff Ruthof / Freudenau
Ist das heutige Hafenareal Regensburgs eine reine Industriefläche im Stadtosten, so war das Schifffahrtswesen einst mitten in der Stadt sichtbar und präsent. Der Museumsdampfer RUTHOF / ÉRSEKCSANÁD und der Motorzugschlepper FREUDENAU des Donau-Schiffahrts-Museums am Marc-Aurel-Ufer sind Zeugnisse jener Zeit. Die Ruthof ist 1922 vom Sta-pel gelaufen und erhielt 1923 den Namen ihrer Regensburger Werft.1944 lief sie in Südungarn auf eine Mine und sank. Mitte der 1950er-Jahre wurde das Wrack von der Ungarischen Staatsreederei gehoben, neu aufgebaut und wieder in Dienst gestellt. 1979 kaufte der AK Schiffahrtsmuseum Regensburg e.V. die Ruthof und wandelte sie zum Museum um. Die Freudenau, ein dieselbetriebenes Schleppschiff, wurde 1941 in Linz erbaut und war bis 1993 im Dienst. Eine Spendenbox steht bereit.
Von 10 – 17 Uhr kostenfrei zugänglich
3 Meisterwerk des Mittelalters
Am Brückenkopf – Rundgang über die Steinerne Brücke
Die Steinerne Brücke ist ein Meisterwerk mittelalterlicher Infrastruktur. Sie wurde von 1135-1146 errichtet. Allein die Bauvorbereitung, die Fundamentierung im Flussbett, für die ein trockener Sommer gewählt wurde, zeugt vom großen Organisationstalent jener, die die Brücke plan-ten und erbauten. Sie war lang der einzige feste Donauübergang zwi-schen Ulm und Wien und sorgte über Jahrhunderte für den wirtschaftli-chen Wohlstand der Stadt. Sabina Cipra M.A. erläutert die Zusammen-hänge.
Führung um 15 Uhr, Treffpunkt: Durchfahrt Brückturm
Führung um 16 Uhr, Treffpunkt: Am nördlichen Brücken-
kopf / Abgang zum Katharinenspital
Die Führungen sind rollstuhlgeeignet
4 Technik gegen den Strom
Am Wiedfang 5 a – der Schiffsdurchzug
Durch den Bau der Steinernen Brücke erhöhte sich die Fließgeschwindig-keit der Donau unter der Brücke. Für die Schifffahrt war die hierdurch entstehende Bildung von Strudeln ein Problem. Es gab im Lauf der Jahrhunderte verschiedene Versuche, diese Unsicherheit in den Griff zu bekommen. Zuletzt behalf man sich beim Schiffsverkehr mit Winden, die später fest installiert waren. 1914 entstand das heutige Windenhaus mit elektrischer Winde. Mitglieder des Arbeitskreises Schifffahrtsmuseums stellen das technische Denkmal vor. Eine Spendenbox steht bereit.
Allgemein zugänglich von 11-14 Uhr
Treffpunkt: am Eingang Schiffsdurchzug, Am Wiedfang
5 Das historische Straßennetz der Stadt
Unter den Schwibbögen – Außenrundgang
Dass ein Weg von A nach B geht, ist nichts Besonderes, möchte man meinen. Doch die Regensburger Straßen verlaufen nicht beliebig. Sie folgen der Geschichte der Stadt. Vom einstigen Römerlager bis zur mittelalterlichen Stadtbefestigung, von früheren Bachläufen bis zu Plätzen, die anstelle von Häusern entstanden sind, können Groß und Klein entdecken, warum Regensburg wesentlich mehr hat als nur „romantische Gassen“. Gehen sie auf eine Spurensuche mit dem Team von Cultheca.
Außenrundgänge für Groß und Klein (ab 5 Jahren) um 13 und
15 Uhr
Treffpunkt: vor der Porta Praetoria
Die Führungen sind rollstuhlgeeignet
6 Von Dampfrössern und Schienenbussen
Bahnhofsstraße 18 – der Hauptbahnhof
Zwar war Regensburg im 19. Jahrhundert zu einer bayerischen Provinz-stadt geworden. Dem Fortschritt verschloss man sich aber keineswegs. 1859 entstand südlich der Altstadt der erste Bahnhof, der 1891 durch das heutige, größere Gebäude ersetzt wurde. Dieses ist nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederhergestellt worden – bis heute sind Spuren der originalen Ausstattung erhalten. Dipl. Ing. Architekt Joachim Buck gibt seinen Gästen Einblicke in die Regensburger Eisenbahngeschichte.
Führungen um 10 / 11.30 / 14 / 15.30 Uhr
Treffpunkt: vor den Stufen des Haupteingangs
Die Führung ist aufgrund der Rampen und Lifte vor Ort rollstuhlgeeignet
7 Oben Leitung, unten Schienen
Domplatz 1 – Rundgang zur einstigen Trambahn
Die Jahre um 1900 führten Regensburg vor allem unter Einfluss der Bürgermeister Oskar von Stobäus und Hermann Geib in die Moderne. Mit der Einführung der Elektrizität erfolgte auch die Errichtung eines Straßenbahnnetzes. Dafür wurde sogar der südliche Brückenkopf der Steinernen Brücke umgestaltet. Die letzte Tram verkehrte 1964, doch ihre Spuren sind in der Altstadt bis heute zu entdecken. Martin Kempter stellt diesen Teil der Regensburger Verkehrsgeschichte vor.
Außenrundgang um 11 / 13 / 15 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde)
Treffpunkt: vor dem Südportal des Domes
8 Vom Getreide- zum Kunstspeicher
Bertoldstraße 9 – der Leere Beutel
Ein Lagerhaus zum „Auslehren der Getreidebeutel“ wird an dieser Stelle schon im Mittelalter erwähnt. Der heutige mächtige Bau stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und beeindruckt durch seine massive Konstruktion, die in jedem Stockwerk flächig erlebbar ist. Dies ist möglich, da das Haus seit 1980 größtenteils als Galerie genützt wird. So ist das Gebäude heute gleichzeitig Teil der Kulturinfrastruktur der Stadt. Astrid Mendes M.A. nimmt Sie mit auf eine Tour durch den Leeren Beutel.
Führungen um 10.45 / 11.45 / 13.45 / 14.45 Uhr
Treffpunkt: am Eingang, Bertoldstraße
9 Von der Güterversorgung zum Kreativort
Wiener Straße 5 a – das Stadtlagerhaus
1909 bis 1911 erbaute die Stadt im Zusammenhang mit der Errichtung des Luitpoldhafens an der Wiener Straße ein neues Getreidelagerhaus, da der städtische Speicher an der Donaulände seine Kapazitätsgrenze erreicht hatte. Der Neubau erhielt ein mächtiges Satteldach, das im Zentrum einen runden Turmaufsatz trägt. In den 1930er-Jahren wurden westlich und östlich Betonsilos angebaut. In der Nachkriegszeit erfolgte eine Erweiterung um zwei Hallen am Auweg. 2018 wurde der Lagerbetrieb eingestellt. In jüngster Zeit werden diese Hallen und das Stadtla-gerhaus zu einem kreativwirtschaftlichen Zentrum umgebaut. Das Team der Kreativbehörde Regensburg sowie der Stadtwerk.Regensburg GmbH stellt seinen Gästen die Vergangenheit und Ideen für die Zukunft vor.
Freier Zugang im Erdgeschoss von 10-14.30 Uhr
Zugang im übrigen Gebäude bei Führungen mit Voranmeldung ab 10 Uhr halbstündlich bis 14.30 Uhr (je maximal 15 Personen); An-meldung bei der Kreativbehörde unter:
https://terminplaner6.dfn.de/de/b/38884ec198cdfe8aadde6c086d7b1fde-1757449 Treffpunkt: vor dem Stadtlagerhaus
10 Einsatz für die Fürsorge – Jubiläum 800+
Am Brückenfuß 1-3 – das St. Katharinenspital
Europaweit einzigartig ist das seit dem Mittelalter bestehende St. Katharinenspital, das heute noch als einheitliches Ensemble mit Altenheim, Brauerei und Kirche erlebbar ist. Direkt an der Steinernen Brücke lag die ursprüngliche Spitalkirche und bis heute sind dort Teile der einstigen Infirmerie erhalten. Im Archiv der St. Katharinenspitalstiftung sind zudem tausende Urkunden, Bände, Akten und Pläne überliefert. Die heutige katholische Pfarr- und Spitalkirche wurde im Kern im späten 13. Jahrhundert als Mausoleum der Familie Zant errichtet. Der Zentralbau mit Chor, Langhaus und Dachreiter erfuhr zahlreiche Umbauten. Das Team der St. Katharinenspitalstiftung stellt Ihnen das Spitalareal vor.
Zugang bei Führungen um 12.15 / 13.15 / 14.15 Uhr
(je maximal 20 Personen)
Treffpunkt: am Hauptzugang des Spitalarchivs (blaues Gebäude)
Die Katharinenspitalkirche ist rollstuhlgeeignet.
11 Die Geschichte der Regensburger Wasserversorgung
Keplerstraße 1 – Außenrundgang
Die Regensburger Wasserversorgung begann mit Brunnen – sei es in pri-vaten Anwesen, sei es auf öffentlichen Plätzen. Nur die Abtei St. Emmer-am hatte bereits im Mittelalter eine Wasserleitung von Dechbetten in das Kloster hergestellt. Die Stadt zog erst ab dem 16. Jahrhundert mit reichsstädtischen Brunnstuben und reichsstädtischen Brunnen auf den wichtigen Plätzen nach. Bis es zur heutigen flächendeckenden Wasserver-sorgung kam, sollte es jedoch noch dauern. Gehen Sie mit dem Team von Cultheca auf eine Entdeckungstour.
Außenrundgänge für Groß und Klein (ab 5 Jahren)
um 11 und 13 Uhr
Treffpunkt: am Südzugang des Runtingerhauses
Die Führungen sind rollstuhlgeeignet
12 Die Geschichte der Regensburger Apotheken
Glockengasse 1 – Außenrundgang
Elefanten und Engel, Löwen und Adler und weitere klangvolle Namen trugen die einstigen reichsstädtischen Apotheken, deren letzte 2025 ihre Pforten schloss. Die Apotheke war in alter Zeit mehr als heute auch eine Drogerie, in der vom Heilmittel über spezielle Gewürze bis zur Schokolade alles erhältlich war, was dem körperlichen Wohlbefinden diente. Dabei gab es zwischen Apothekern und Ärzten durchaus immer wieder Konflikte. Gehen Sie mit dem Team von Cultheca auf eine Spurensuche zum historischen Apothekenwesen Regensburgs.
Außenrundgänge für Groß und Klein (ab 5 Jahren)
um 12 und 14 Uhr
Treffpunkt: vor der ehemaligen Elefantenapotheke,
Glockengasse 1
Die Führungen sind rollstuhlgeeignet
13 Ein Wasserwerk der frühen Neuzeit
An der Brunnstube – die Reichsstädtische Brunnstube
Vor circa 470 Jahren wurde mit dem Bau der Reichsstädtischen Brunnstube in der Nähe der älteren Brunnstube der Abtei St. Emmeram erstmals eine öffentliche Wasserleitung aus dem Umland in die Reichsstadt ermöglicht. Mit ihr sollten die reichsstädtischen Brunnen versorgt werden. Heute ist dieses Brunnenhaus mit seiner vollständig erhaltenen Ausstattung, dem Wasserablauf, Tisch und Bank sowie Inschrifttafeln ein einzigartiges Zeugnis der Regens-burger Technikgeschichte. Annemarie Reck M.A. und Dr. Johannes Sebrich erläutern Wissenswertes zur Wasserversorgung in der Stadt in Mittelalter und früher Neuzeit.
Zugänglich von 11.30 – 16 Uhr
Führungen um 11.30 / 12.30 / 13.30 / 14.30 und 15.30 Uhr
Treffpunkt: vor der Brunnstube
14 Architektur zur Architektenausbildung
Prüfeninger Straße 58 – die einstige Bauschule
Das Gebäudeensemble der Bauschule entstand in der Nachkriegs-zeit. Der älteste, zur Straße hin gelegene Abschnitt wurde ab 1952 von Hans Wenz geschaffen. Er zeichnet sich - eher traditionell - durch Satteldächer und Lochfassaden aus, ergänzt durch eine Kunstuhr von Blasius Spreng. Die Erweiterungsbauten von Hans Be-ckers in Betonskelettbauweise und Flachdächern schaffen hingegen den Übergang in die Moderne. Stefan Krabatsch vom Staatli-chen Bauamt Regensburg führt durch die¬ses Zeugnis öffentlicher Baukultur der Nachkriegszeit, das bis heute der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg dient.
Zugang bei Führungen um 10 und um 14 Uhr (Dauer ca. 1,5 h)
Treffpunkt: Haupteingang Prüfeninger Straße
15 Von der Salonkultur zum Kulturzentrum
Hoppestraße 6 – Villa Weinschenk
Der Bankier Max Weinschenk ließ sich die Villa 1899 bis 1900 von Josef Koch als Wohnhaus für sich und seine Familie errichten. Schon zu deren Lebzeiten war das Haus ein gesellschaftlicher Treffpunkt der Stadt. Die Innenräume glänzen von historistischer Pracht. Gleichzeitig wurde die Villa aber auf der technischen Höhe ihrer Erbauungszeit mit Zentralgasheizung, zentraler Wasserversorgung sowie Elektrizität ausgestattet. Seit 1980 ist der Bezirk Oberpfalz Besitzer des Gebäudes und belebt es durch kulturelle Nutzungen. Bruno Feldmann M.A. stellt das Haus und seine Geschichte vor.
Zugang bei Führungen (je maximal 25 Personen) um 10 / 11 / 13 / 14 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang
16 Ein Ort musikalischer Erziehung
Bismarckplatz 1 – das Haus der Musik
Obwohl der Bismarckplatz im frühen 19. Jahrhundert im Stil des Klassizismus einheitlich gestaltet, blieb er hinsichtlich seiner Nut-zung in den kulturellen Bereich des Theaters auf der Nordseite und in den hoheitlichen Bereich mit dem Präsidialpalais auf der Südsei-te geteilt. Als der Staat das Präsidialgebäude veräußerte, war es eine glückliche Fügung, dass im Jahr 2015 die Musikschule hier ein-ziehen und den Platz damit als kulturelles Zentrum der Stadt ab-runden konnte. Entdecken Sie mit Sabina Cipra M.A. und Stephanie
Ruhfaß M.A. das einstige Präsidialpalais.
Zugang bei Führungen um 10.15 / 11.15/ 12.15 / 13. 15 / 14.15 / 15.15 / 16.15 Uhr (je maximal 20 Personen)
Treffpunkt: am Hauptzugang, Bismarckplatz
17 Vorhang auf für alle
Bismarckplatz 7 – das Staatstheater Regensburg als öffentliche Bildungseinrichtung
1803 ließ Carl von Dalberg als neuer Landesherr von Regensburg anstelle des reichsstädtischen Zeughauses ein Theater- und Gesellschaftshaus nach Plänen von Emanuel von Herigoyen errichten, um die öffentliche Bildung zu heben. Nachdem einem Brand 1849 erfolgte 1851 bis 1852 der veränderte Wiederaufbau. Stilistik, Architektur, Baugeschichte, auch Brandkatastrophen
und Wiederherstellung weisen interessante Parallelen zum Münchner Nationaltheater auf. Die Führungen mit Michael Heuberger zeigen am Regensburger Theater die Eleganz und kulturelle Strahlkraft des Klassizismus im 19. Jahrhundert.
Zugang bei Führungen um 13 und 15 Uhr, nach Abholung kostenfreier Zugangskarten an der Theaterkasse am Veranstaltungstag; solange der Vorrat reicht
Treffpunkt: am Zugang vom Arnulfsplatz
18 Zwischen Handwerkskunst und freien Künsten
Brückstraße 4 – das Wiedamannhaus als Ort kultureller Vernetzung mit bewegter Geschichte
Der mehrteilige Komplex, wohl einst der Kastler Hof und später Gasthof zum Wilden Mann, ist um einen Steinbau an der Brückstraße entstanden, dessen früheste Substanz bis auf das 11. Jahrhundert datiert wird. Im Rückgebäude befand sich ab Beginn des 20. Jahrhunderts die Zinngießerei Wiedamann, in der Nachkriegszeit gab es hier zudem einen beliebten Jazzkeller. Mit der jüngsten Instandsetzung sind Räume des städtischen „Arts in Residence“-Programms (RAiR) eingezogen. Es entstand ein Ort der Gastlichkeit und des Austauschs, ein Ort, der Schatten der Geschichte kennt und einen Aufbruch sucht. Entdecken Sie mit dem Team des städtischen Kulturamtes die Räumlichkeiten von RAiR.
Ateliers und Begegnungsraum von 10-16.30 Uhr allgemein zugäng-lich (Zugang wird vor Ort nach Personenanzahl geregelt);
Halbstündige Führungen um 10.30 / 11.30 / 13.30 / 14.30 (je max. 20 Personen) Treffpunkt: am Hauseingang, Brückstraße
19 Zwischen Kloster und Campus – Regensburgs Weg zur Universität
Bismarckplatz – Außenrundgang
Die Regensburger Hochschulgeschichte beginnt im Mittelalter, als die Klöster die Zentren der Wissenschaft darstellten. Das Schottenkloster und das Dominikanerkloster unter Albertus Magnus sind Beispiele hierfür. Zwar entstand in der Reformation das reichsstädtische Gymnasium; ein Lyzeum führten jedoch erst die Jesuiten ein. Seinen Sitz hatte es vom 19. Jahrhundert bis zur Eingliederung in die Universität Regensburg im einstigen Dominikanerkloster. Folgen Sie Martin J. Reich auf einer Spurensuche zur Hochschulgeschichte Regensburgs.
Außenrundgänge um 13.30 / 14.45 / 16 Uhr
(Dauer ca. eine Stunde)
Treffpunkt: Bismarckplatz (oberer Brunnen)
20 Künstlich geschaffene Landschaft
Kumpfmühler Straße 2 – Außenrundgang im Dörnbergpark
Ausgangspunkt des Parks war die Erbauung des heutigen Dörnbergpalais, das um 1804 inmitten eines großen Gartens für einen Beamten des fürstlichen Hauses errichtet wurde. Später gelangte es in den Besitz der Grafen von Dörnberg, die ab 1864 die Grünanlagen als Park erweitern und durch den königlichen Hofgärtner Carl von Effner im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestalten ließen. Seit 1938 ist er öffentlich zugänglich. Jolanta Jackiewicz zeigt ihren Gästen die Vielfalt des Dörnbergparks.
Außenführungen um 14.30 und 16 Uhr
Treffpunkt: vor dem Dörnbergpalais, Seite zur Kumpfmühler Straße
21 Der älteste Park Regensburgs
Dr.-Johann-Maier-Str. 1 – Außenrundgang im Stadtpark
Der Kern des Stadtparks liegt in dem Hain „Unter den Linden“, der bereits 1511 erwähnt wird. Es handelt sich damit um die älteste bekannte öffentliche Grünfläche der Stadt. Der wesentliche Schritt zur heutigen Ausdehnung des Parks erfolgte mit der Oberpfälzer Kreisausstellung 1910, die nordwestlich des bisherigen Parks angelegt und bald in diesen integriert wurde. Erst 1952 wurden die einstigen katholischen und evangelischen Friedhöfe Teil des Stadtparks. Folgen Sie Dr. Rosa Micus M.A. auf ihrem Weg durch eine Grünanlage mit Geschichte.
Außenführungen um 13 und 15 Uhr
Treffpunkt: vor der Gastwirtschaft Unter den Linden
22 Erholungsflächen vor den Stadtmauern
Westendstraße 3 – Außenrundgang
Regensburg ist eine grüne Stadt: Die Donau und die Donauinseln haben die Einwohner schon immer angezogen. So entstanden zum Beispiel im Bereich des Vorortes Prebrunn außerhalb der ab 1779 angelegten Allee Salettln in weitläufigen Gartengrundstücken. Auch die Schillerwiese wurde im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Ort für den Müßiggang. Und am Oberen Wöhrd wurden die ersten geplanten Flußbäder der Stadt errichtet. Schauen Sie sich mit Martin J. Reich um, wo die Regens-burgerinnen und Regensburger einst flanierten.
Außenrundgang um 10.30 / 11.45 Uhr (Dauer ca. eine Stunde)
Treffpunkt: vor dem Anwesen Westendstraße 3
23 Die Römerdarre am Kornweg
Kornweg 24 a – die „Römerbrauerei“ im Römerpavillon
Das im Jahr 1978 bei Ausgrabungen in Großprüfening freigelegte Ge-bäude mit Brunnen, Wasserbecken, Darre und Feuerungsgrube sowie Kochstelle aus der Zeit um 200 n. Chr. wird als Brauerei gedeutet. Dass hier zur Römerzeit gebraut wurde, darauf deuten viele Indizien hin; gleichwohl sind zusätzliche Nutzungen nicht auszuschließen. Dr. Andreas Boos gewährt Einblicke in Produktion, Konsum und Handel von Bier in den Nordprovinzen des Römischen Reichs.
Zugänglich von 11 bis 14.30 Uhr
Führungen um 11 / 12 / 13 Uhr
Treffpunkt: am Zugang zum Römerpavillon
24 Die ehemalige Porzellanfabrik
Am Singrün 1 – Porzellangewerbe am Prebrunntor
Johann Heinrich Koch war ein Geschäftsmann des 18. Jahrhunderts, der sich der Porzellanherstellung zuwandte. 1803 erhielt er die Bewilligung, eine Manufaktur beim Prebrunntor zu errichten. Carl Theodor von Dal-berg unterstützte die Initiative, wollte er doch die Wirtschaft beleben. Im Erdgeschoss des ursprünglich einstöckigen Gebäudes befanden sich die Werkräume, darüber eine Wohnung. Nach dem Tode Kochs wurde der Betrieb von anderen Familien weitgeführt, 1869 aber endgültig geschlossen. 1908 erwarb die katholische Kirche das Haus und ließ es von Architekt Heinrich Hauberrisser aufstocken. Es diente zuletzt den Malte-sern und wird derzeit für Wohnzwecke umgebaut. Christine Bortmes setzt bei der Führung zudem die Porzellanfabrikation in Bezug zur regio-nalen Industriegeschichte der Porzellanherstellung seit dem späten 18. Jahrhundert. Besichtigen Sie mit die einstige Porzellanfabrik.
Zugang bei Führungen um 11 / 12 / 14 / 15 Uhr (je maximal 30 Per-sonen)
Treffpunkt: am Gebäudezugang, Ostseite zum Singrün
25 Fingerspitzengefühl – Vom Mälzen in historischen Mauern
Stadtamhof 4 – die alte Mälzerei Herrmann
Das Mälzereigebäude im Anwesen Stadtamhof 4 wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet. Aus dem gesamten Regensburger Umland wurde Braugetreide angeliefert. In den Gewölben durfte es keimen, wofür es immer wieder gewendet werden musste. Die Mälzerei ist damit ein Zeugnis traditionellen Handwerks, für das Erfahrung und Liebe – Fingerspitzengefühl – erforderlich ist. Die Familie Herrmann zeigt verschiedene Räumlichkeiten und erläutert den Vorgang zur Herstellung des Malzes.
Zugang bei Führungen mit Teilnahmekarten (Ausgabe am zentra-len Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, ab 10 Uhr) um 11 / 12 / 14 und 15 Uhr (je maximal 20 Personen)
Treffpunkt: am Hauseingang Stadtamhof 4
26 Würzige Geschäfte
Gesandtenstraße 3 und 5 – die einstige Schnupftabakfabrik
Der Beginn des 19. Jahrhunderts bedeutete für Regensburg einen politischen Bedeutungsverlust. Gleichzeitig war es aber eine Zeit, in der sich neue Wirtschaftszweige etablierten. So entstand 1812 im historischen Kaufmannshaus der Zant die Schnupftabakfabrik der Gebrüder Bernard, die aufgrund des geschäftlichen Erfolgs später auch auf das benachbarte Ingolstetterhaus ausgedehnt wurde. Bis heute sind ehemalige Produktionsräume als document Schnupftabakfabrik erhalten und ein Zeugnis dafür, wie sich die Nutzung als Manufaktur mit dem Erhalt des mittelalterlichen Bestands in Einklang bringen ließ. Marion Rabenbauer führt durch die Schnupftabakfabrik.
Zugang bei Führungen um 13 / 14 / 15 / 16 Uhr (je maximal 25 Personen).
Treffpunkt: Hausdurchfahrt des Zanthauses, Gesandtenstr. 3
27 Begegnungsort der Religion
Emmeramsplatz 3 – das Emmeram Forum
Das einstige Pfarrhaus von St. Emmeram, errichtet von 1890-1892, ist einer der wenigen Vertreter des neugotischen Baustils in Regensburg. Das Gebäude wurde mit Bauplastik ausgestattet, die sich gotische Originalstücke an anderen Regensburger Häusern zum Vorbild nimmt. Im Untergeschoss des Pfarrhauses haben sich Reste der romanischen Friedhofskapelle St. Michael bis heute erhalten. Seit 2024 wird das Gebäude als Begegnungszentrum genützt. Dekan Roman Gerl und planschmid Architekten führen durch das Haus.
Führungen von 13 bis 16.30 Uhr im Halbstundentakt (max. 15 Personen). Das EmmeramCafé ist geöffnet. Bei schönen Wetter Gartenbetrieb.
Treffpunkt: vor dem Eingang vom Emmeramsplatz aus
28 Räume zur Andacht
Emmeramsplatz 4 – die Ring- und Ramwoldkrypta
Die Basilika ist berühmt für ihre mittelalterlichen Krypten, insbesondere des Bistumsheiligen Wolfgang. Den historischen Kern der Anlage bildet die Emmeramskrypta, die bereits Ende des 8. Jahrhunderts als Verehrungsort des Kirchenpatrons bereits. Östlich davon ließ sich Abt Ramwold, der erste Emmeramer Abt ohne gleichzeitige Bischofswürde, Ende des 10. Jahrhunderts eine allen Heiligen geweihte Außenkrypta errichten. Entdecken Sie mit dem Verein der Freunde von St. Emmeram die beiden Andachtsräume.
Zugang bei Führungen mit Teilnahmekarten (Ausgabe am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, ab 10 Uhr) um 12 / 12.30 / 13 / 13.30 / 15 / 15.30 / 16 Uhr (je max. 10 Personen)
Die Gäste sind in der Ringkrypta angehalten, hintereinander zu gehen und Abstand von der Wand zu halten, da die Fassungen sehr empfindlich sind. Treffpunkt: in der Vorhalle von St. Emmeram. Im Westchor 12-18 Uhr Ausstellung: Farbe des Lichts - Bilderwelten einer Grenzerfahrung (Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Merkt, Uni Regensburg; künstlerische Leitung: Atelier Neumann, Berlin); Ver-nissage 14 Uhr; Führung um 17 Uhr.
29 Der Gesandtenfriedhof
Am Ölberg 1 – der Gesandtenfriedhof
Mit der Errichtung der Dreieinigkeitskirche als reichsstädtische Bürgerkirche war ursprünglich kein Friedhof geplant, da die evangelischen Friedhöfe bereits im 16. Jahrhundert vor den Stadtmauern angelegt worden waren. Durch die Entwicklung der Stadt zum Sitz des Immerwährenden Reichstags bürgerte es sich jedoch ein, den Kirchhof als vornehmen Begräbnisplatz protestantischer Reichstagsgesandter zu nützen. Er ist bis heute nicht entwidmet, auch wenn keine Begräbnisse mehr stattfinden. Historiker und Deka-natsfundraiser Dr. Martin Weindl stellt den Friedhof und und den Stand der laufenden Generalsanierung
Der Friedhof ist von 12-18 Uhr allgemein zugänglich
Baustellen-Führungen um 12 / 14 / 16 Uhr
Treffpunkt: auf dem Gesandtenfriedhof/Südportal der Dreieinigkeitskirche
30 Wallfahrtsnetzwerke: das Beispiel Neupfarrplatz
Dachauplatz 2-4 – Wallfahrtsexponate im Museum
Im Blickpunkt der Führung steht der Neupfarrplatz als historischer Wall-fahrtsort. An der Stelle des jüdischen Viertels errichtete man 1519 die Gnadenkapelle für die Marienwallfahrt. Dr. Alexandra Berg gibt Einblicke in die zurückliegende Zeit der größten Marienwallfahrtsbewegung im süddeutschen Raum. Die Schaffung mehrerer und neu erforschter Handwerks- und Biwakplätze im Umfeld war notwendig, um Wallfahrer mit Pilgerzeichen zu versorgen. Die Wallfahrt kurbelte zugleich das Gast-gewerbe in Regensburg an und stellte es neu auf.
Führungen um 12 / 13.15 / 14.45 Uhr (je max. 15 Teilnehmende) Treffpunkt: an der Museumskasse
31 Ein jüdisches Ritualbad
Holzländestraße 5 – die Mikwe
In der Westnerwacht wurde in einem kleinen, traufständigen Bürgerhaus, das im Kern auf das Mittelalter zurückgeht, 1988 ein Fund getätigt, der für die Religionsgeschichte der Stadt von großer Bedeutung ist Bei Bauarbeiten entdeckte man ein jüdisches Ritualbad aus der Zeit um 1800. Es sagt viel aus über das Zusammenleben der Religionen in dieser Zeit, gehörte das Haus selbst doch einem Katholiken, der es an die jüdische Gemeinde vermietet hatte. Sylvia Seifert M.A. erläutert die Geschichte des Hauses.
Zugang bei Führungen (je max. 15 Personen) mit Teilnahmekarten (Ausgabe am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, ab 10 Uhr) um 10.45 / 11.45 / 13.45 / 14.45 Uhr
Treffpunkt: vor dem Gebäude
32 Ein Wohnheim für Domherren
Schwarze-Bären-Straße 2 – der Ehrenfelser Hof als mit-telalterliches Infrastrukturprojekt
Der Name kommt vom ersten überlieferten Bewohner, dem Domkanoniker Konrad von Ehrenfels, der hier bis 1280 ansässig war. Das barockisierte Gebäude besteht aus dem westlichen Hauptbau, dessen Fassade insbesondere durch die rundbogigen Fenster der einstigen Kapelle, seitliche Lisenen und einen Bogenfries unter der Traufe gegliedert wird. Der Sakralraum wurde 1845 profaniert und mit einer Zwischendecke verbaut; diese wurde bei der jüngsten Sanierung entfernt. An den Innenwänden der einstigen Kapelle sind bauzeitliche Kapitelle sowie Malereien des 14. Jahrhunderts erhalten. Der östliche Teil des Anwesens ist der sogenannte Gesindetrakt, ein einstöckiger Satteldachbau aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Führungen mit Teilnahmekarten (Ausgabe am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, ab 10 Uhr) um 13.30 / 14.30 / 15.30 / 16.30 Uhr (Dauer ca. 30 min)
Treffpunkt: vor dem Haus, Schwarzen-Bären-Straße 2
33 Ein unbekannter Bestattungsplatz
Drei-Kronen-Gasse 1 – die einstige Beinhauskapelle
Der Innenhof südlich der Stiftskirche zur Alten Kapelle wurde vom späten 15. bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts als Friedhof der Pfarrei St. Kassian genützt. Diese kleinste Pfarrei Regensburgs beschränkt sich bis heute fast vollständig auf die Bewohner der dem Kollegiatstift der Alten Kapelle gehörenden Gebäude. Das 1477 erstmals erwähnte Kirchlein wurde als unregelmäßiges Sechseck konzipiert. Es führte ein Allerseelen-Patrozinium, bis es im 19. Jahrhundert profaniert wurde. Beim Bau wirkte Matthäus Roritzer mit. Renate Möllmann präsentiert diesen Ort des Hoffens auf ein jenseitiges Leben.
Kapelle von 13-16.30 Uhr allgemein zugänglich
Führungen um 13.30 / 14.30 / 15.30 / 16.30 Uhr
Treffpunkt: Eingang von Süden Dreikronengasse
Der Zugang ist barrierearm rollstuhlgeeignet
34 Ein Bauwerk der Sühne
Unter den Schwibbögen 1 – die frühere Kapelle St. Salvator
Hinter der mächtigen klassizistischen Fassade des Eckhauses Weiße-Hahnen-Gasse / Unter den Schwibbögen verbirgt sich Überraschendes. Im Westteil befindet sich die einstige Salvatorkapelle, ein spätgotischer Einstützenraum mit Sternrippengewölbe. Dieser sakrale Ort wurde aufgrund eines Hostiendiebstahls 1476 als Sühnetat vom Eigentümer und Regensburger Bürgern errichtet. Sie diente damit nach mittelalterlichem Rechtsverständnis als Teil der Wiedergutmachung des Unrechts. Rita Graf-Dallmeier und Petra Lorey-Nimsch stellen diesen besonderen Raum vor.
Führungen um 10 / 11 / 12 / um 13 Uhr mit Gebärdensprachbegleitung durch Carmen Böhm B.A. / 14 / 15 Uhr.
Treffpunkt: vor dem Gebäude, Zugang Lokal Galerie
35 Vom Schützenhaus zum Hotel
Traubengasse 6 – das Hotel GreenSpirit
Für das ursprünglich kleine Straßendorf Steinweg eher ungewöhnlich, steht an der Traubengasse ein stattliches Palais mit klassizistischer Fassade, das Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Es handelt sich um das einstige sogenannte Schützenhaus, ursprünglich Gaststätte mit Brauerei, in der die örtliche Schützengesellschaft ihre Schießstände hatte. Vor einigen Jahren erfolgte ein Umbau mit Erweiterung zu einem Hotel, so dass sich nun auf engstem Raum Alt und Neu begegnen. Reiner Hummel zeigt seinen Gästen die Räume.
Zugang bei Führungen um 11 / 12 / 14 / 15 Uhr
Treffpunkt: am Hotelempfang
36 Eine echte „Boazn“
Keplerstraße 8 – das Wirtshaus zum Sauseneck
Die Bezeichnung „Haus am Sauseneck“ ist lautmalerisch und bezieht sich wohl auf den rauschenden Hauptarm des Vitusbaches, der an der Ostseite des Hauses vorbeilief, um beim Mauttor in die Donau zu münden. Das Gebäude wird schon im 14. Jahrhundert so bezeichnet und hat sich, insbesondere durch seine langjährige Nutzung als typische Regensburger Boazn, einen sehr urigen Charme erhalten. Neben mittelalterlicher und barocker Ausstattung finden sich auch Spuren einer Renovierung der 1970er-Jahre. Hansjörg Hauser M.A., Claudia Erdenreich M.A. und Clara Heinz B.A. führen durch die Räumlichkeiten.
Zugang bei Führungen um 10 / 10.45 mit Gebärdensprachbegleitung durch Carmen Böhm B.A. / 11.30 / 12.15 / 13 /
13.45 / 14.30 / 15.15 / 16 Uhr (je maximal 15 Personen)
Treffpunkt: am Zugang zur Gastwirtschaft, Keplerstraße
37 Eine Kaiserherberge
Haidplatz 7 – das Goldene Kreuz
Der ab 1250 errichtete Komplex mit Turm und Wohntrakt mit Hauska-pelle diente im Mittelalter verschiedenen Bürgerfamilien als „Patrizierburg“. Ab dem 16. Jahrhunderte erlangte er vor allem durch die Beherbergung von Kaiser Karl V. als Kaiserherberge "Goldenes Kreuz" Berühmtheit. Aus späterer Zeit stammen der sogenannte Kaisersaal mit Spätrenaissance-Stuck (um 1650) und der einstige Ballsaal mit Jugend-stildekor. Matthias Freitag M. A. und Thoa Hummel M.A. stellen das Haus vor.
Zugang bei Führungen (je maximal 20 Personen) um
10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16 Uhr
Treffpunkt: Ladenpassage zum Innenhof
38 Vom Zuckerl-Müller zur Hotellerie
Wahlenstraße 18 – das Hotel „derPatrizier“
Erst im 19. Jahrhundert entstand das Gebäude Wahlenstraße 18 durch Zusammenlegung zweier älterer Anwesen. Besonders seine klassizistisch-biedermeierlich gestaltete Fassade fällt im überwiegend durch mittelal-terlichen Baubestand geprägten Straßenzug auf. Das Haus diente als Wohn- und Geschäftshaus und beherbergte bis 2017 ein als Zuckerl-Müller bekanntes Süßwarengeschäft. Im Rahmen des jüngsten Umbaus zum Hotel gelang es, die wesentlichen Merkmale des Gebäudes zu erhal-ten und zugleich einen modernen Hotelbetrieb zu ermöglichen. Die Gäs-te können anhand von Aushängen im Hotel und Wegweisern selbst das Denkmal entdecken.
Geöffnet von 13-16 Uhr; bitte am Empfang melden
39 Orte der Begegnung
Tändlergasse 9 – die Bürgerhäuser des Münchner Hofs
Das Hotel Münchner Hof besteht aus mehreren mittelalterlichen Patri-zierhäusern und erzählt von den historischen Netzwerken einer Handels- und Bürgerstadt. Bereits im Mittelalter waren die Gebäude Teil eines eng verflochtenen urbanen Gefüges aus Handel, Handwerk und Gastlichkeit. Im 19. Jahrhundert entstand mit der Gaststätte „Zur weißen Taube“ ein Biergarten als Ort der Begegnung, des Austausches und der Verbin-dung zwischen Reisenden, Bürgern und Händlern. Zusätzlich wird im Haus 225 Jahre Druckgeschichte von Frank Anton Niedermayr gezeigt, der 1801 in Regensburg die Lithografie zum Patent anmeldete. Dies er-möglichte damals den schnellen und kostengünstigen Austausch von Bildern und Informationen. Damit wurde die Werkstatt Teil eines wach-senden Kommunikations- und Wissensnetzwerks.
Zugang mit Führungen um 12 / 12.30 / 13 / 13.30 / 14 / 14.30 /
15 / 15.30 / 16.30 / 17 Uhr (je maximal 10 Personen)
Treffpunkt: am Hotelempfang
40 Gloria – einst Kino, jetzt Trattoria
Simadergasse 2 a – vom Kino zum Lokal
Das Gloria-Kino ist mit seiner geschwungenen Formensprache ein für Regensburg einmaliges Beispiel der Kino-Architektur in der Nachkriegs-zeit. Nach einer wechselvollen Nutzungsgeschichte zwischen Kulturzent-rum, Disko und Leerstand, wurde es in jüngster Zeit instandgesetzt und als italienisches Lokal wiederbelebt. Beeindruckend ist der Innenraum mit erhaltenem Balkon, geschwungener Decke und anderen Details, die an das Kino erinnern. Cordula Böll M.A. zeigt ihren Gästen das einstige Gloria-Kino.
Führungen um 13.30 / 14.30 / 15.30 / 16.30 Uhr
Treffpunkt: vor dem Gebäude, am Eingang
41 Die einstige Polizeidirektion
Minoritenweg 1 – Polizeiinspektion Regensburg Süd
Das einstige Polizeidirektionsgebäude wurde im Nationalsozialismus als Teil des Verwaltungszentrum am Minoritenweg errichtet. Es sollte baulich ein markantes Zeichen setzen, das den Polizeistaat des NS-Regimes widerspiegelte. Hier tagte des Standgericht nach der Dachauplatzkundgebung 1945. Bis heute sind – trotz der Nutzung als Dienststelle – zahlreiche bauzeitliche Details erhalten und durch eine Dokumentation im Haus geschichtlich eingeordnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Süd stellen ihren Gästen die einstige Polizeidirektion vor.
Zugang mit Karten (Ausgabe am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, ab 10 Uhr) bei Führungen um 11 / 13 / 15 Uhr
Treffpunkt: vor der Polizeiinspektion, Zugang Minoritenweg
42 Der Anatomieturm als Teil der Stadtbefestigung
A.-Schmetzer-Straße 1 – der Anatomieturm
Der sogenannte Anatomieturm war ursprünglich ein Wehrturm der Stadtbefestigung, die in diesem östlichen Stadtbereich im 14. Jahrhundert entstanden ist. Erst im 18. Jahrhundert wurde er aufgrund der abnehmenden Bedeutung der Befestigungsanlagen für anatomischen Unterricht durch Ärzte genützt. Doch auch dies blieb nur eine Übergangsphase, später diente er wieder als Pulverturm militärischen Zwecken, bis er in die neugotische Anlage der Königlichen Villa integriert wurde. Entdecken Sie mit den Gästeführerinnen und Gästeführern von kulttouren
e. V. den Anatomieturm.
Zugang mit Karten (Ausgabe am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, ab 10 Uhr) bei Führungen ab 11 Uhr halbstündlich bis 16 Uhr
Treffpunkt: am Brunnen vor der Königlichen Villa
43 Erst Befestigung, später Königsschloss
A.-Schmetzer-Straße 1 – die einstige Ostenbastei und die Königliche Villa
Das bauliche Ensemble aus ehemaliger Stadtbefestigung, königlichem Schloss und Grünanlagen stellt ein Netzwerk öffentlicher Funktionen dar. Bewusst wurde der Repräsentationssitz von König Max II. auf die einstige reichsstädtische Ostenbastei gesetzt. Ebenso bewusst sollte eine Grünanlage die noch sichtbaren Befestigungswerke einhegen und die neue Zugehörigkeit Bayerns zu Regensburg unterstreichen. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege stellt die Villa vor.
Zugang zur Villa bei Führungen von 10 – 16 Uhr (halbstündlich, je max. 15 Personen mit Teilnahmekarten)
Die kostenfreien Teilnahmekarten für die Führungen durch die Königliche Villa sind ab 10.00 Uhr am Infostand des Landesamtes (Adolf-Schmetzer-Straße 1) erhältlich, Vorreservierungen sind nicht möglich
Treffpunkt zur Führung: Infostand des Landesamtes vor der Villa
44 Die Geschichte der Stadtbefestigung am Beispiel des Prebrunntors
Am Prebrunntor – Herzogspark/Prebrunnturm
Bis ins späte 15. Jahrhundert verlief die Handelsstraße nach Nürnberg durch die Westnerwacht. Als dieses Stadtviertel um 1300 in die städti-schen Befestigungsring integriert wurde, entstand laut Bauinschrift 1293 das Prebrunntor. Im 17. Jahrhundert wurde der Turm durch die Errichtung einer Bastion, die heute in den Herzogspark integriert ist, weitgehend verbaut, die Funktion als Stadttor ging endgültig verloren. Nur von der Hundsumkehr aus ist die einstige Wirkung als Toranlage noch wahrzunehmen. Entdecken Sie mit Petra Huber M.A. die Geschichte der Regensburger Stadtbefestigung.
Führungen mit Turmbesichtigung um 11 / 13 / 14 / 15 Uhr
Treffpunkt: Hauptzugang Herzogspark westl. des Naturkundemuseums
45 Der Donaulimes
Bischof-Wittmann-Straße 24 – Rundgang am einstigen Kumpfmühler Kastell
Schon vor der Gründung des Legionslagers Castra Regina können im Donauknie römische Stützpunkte verortet werden. Einer davon befand sich im Bereich des heutigen Kumpfmühl. Um das Jahr 80 nach Christus wurde unter Kaiser Titus etwas nördlich der heutigen Wolfgangskirche ein Kohortenkastell errichtet, zunächst in Holzbauweise, später in Stein nachertüchtigt. Um das Lager entwickelte sich eine Zivilsiedlung (vicus) mit öffentlichen Bauten, Werkstätten und Streifenhäusern. Das Ende des Kumpfmühler Kastells wird mit den Markomanneneinfällen um 170 nach Christus in Verbindung gebracht. Wenige Jahre danach entstand das Legionslager Castra Regina. Seit 2021 sind diese archäologischen Stätten in Kumpfmühl Teil des Donaulimes zum UNESCO-Welterbe. Stadtheimatpfleger Prof. Dr. Gerhard Waldherr informiert seine Gäste über den Donaulimes.
Führungen um 11 / 15 Uhr
Treffpunkt: vor der Wolfgangskirche, Bischof-Wittmann-Straße
46 Die Neupfarrkirche
Neupfarrplatz 1 – Ausstellungen und Führungen
Ab Mitte des 15. Jahrhunderts wuchs die Feindseligkeit gegenüber der jüdischen Bevölkerung Regensburgs, weil man Schuldige für den wirtschaftlichen Niedergang suchte. Nach dem Pogrom von 1519 wurde anstelle der zerstörten jüdischen Synagoge zunächst eine Holzkapelle erbaut. Die propagierte Wallfahrt „Zur schönen Maria“ führte zu dem Großprojekt einer monumentalen Marienkirche. Aufgrund des Erliegens der Wallfahrt geriet jedoch der eifrig begonnene Bau ins Stocken. 1542 wurde der bis dahin ausgeführte Gebäudeteil vereinfacht vollendet und zum ersten evangelische Gotteshaus Regensburgs.
Die Kirche ist von 13-17 Uhr allgemein zugänglich
Von 13-15.45 Ausstellung im Altarraum: Kelche, Hostiendosen, Taufschale, Paramente, Emaille-Namensschilder
Führungen durch Gemeindemitglieder um 13 / 15 Uhr
Treffpunkt: In der Kirche, je maximal 20 Personen
47 Die Dreieinigkeitskirche
Am Ölberg 1 – Führungen und Deutscher Orgeltag
Im 17. Jahrhundert fehlte der evangelischen Reichsstadt immer noch ein repräsentatives Gotteshaus für den neuen Glauben. Der Rat ließ daher mitten im Dreißigjährigen Krieg nach Plänen von Johann Carl die Dreieinigkeitskirche errichteten, die in Form einer Saalkirche voll auf die Bedürfnisse des lutherischen Gottesdienstes ausgerichtet wurde. Sie ist ein bemerkenswertes Beispiel des Frühbarock und der Geschichte des Pro-testantismus im ganzen süddeutschen Raum, stellt sie doch einen Musterbau des evangelischen Sakralbaus dar.
Die Kirche ist von 12-18 Uhr allgemein zugänglich
Von 12-18 Uhr ist die unentgeltliche Turmbesteigung möglich
Führungen durch Gemeindemitglieder in der Kirche um
13 / 15 Uhr
Treffpunkt jeweils: In der Kirche am Hauptzugang von Norden
Eintritt frei; Spenden für die Orgel werden erbeten
48 Besucherzentrum Welterbe
Weiße-Lamm-Gasse 1 – 20 Jahre Welterbe Regensburg
Schon in der Nachkriegszeit hat Regensburg den touristischen Titel „Mittelalterliches Wunder Deutschlands“ erhalten. 2006 wurde die Altstadt mit Stadtamhof als gut erhaltenes Beispiel einer binneneuropäischen Handelsstadt des Mittelalters von der UNESCO in die Welterbeliste eingetragen – und steht seither in einer Reihe mit Stätten wie den Pyramiden von Gizeh oder der Chinesischen Mauer. Erfahren Sie, was Regens-burg zum Welterbe macht und was die Auszeichnung als Weltkulturerbe mit der Stadt macht. Das Team der Welterbekoordination gibt Einblicke zu Regensburg als Welterbestätte.
Führungen um 11 / 13 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang
49 Kinderprogramm Welterbe
Weiße-Lamm-Gasse 1 – Besucherzentrum Welterbe
In diesem Jahr ist die Regensburger Altstadt seit 20 Jahren Weltkulturerbe. Sicher habt ihr selbst schon viele Male die Altstadt besucht und die bunten Häuser und die engen Gassen bewundert. Im Besucherzentrum Welterbe könnt ihr ein wenig verschnaufen und Motive mit Baudenkmä-lern ausmalen. Als kleine Aufmerksamkeit bekommt ihr ein Ratisbonerl Heft.
12-16 Uhr
Kostenlos und ohne Voranmeldung
50 Von der Haide zum Schmerbühl
Keplerstraße 1 – Kinderrallye
Vielleicht hab Ihr schon einmal die Geschichte vom Kuhgässl gehört? Oder wusstet Ihr, dass es in Regensburg ein Gässchen „ohne End“ gibt? Viele alte Regensburger Straßennamen sind bis heute erhalten. Sie er-zählen von alten Traditionen, von einstigen Hausbesitzern, von Wirten, Gaststätten und Handwerksberufen, die es nicht mehr gibt. Ihr könnt Euch auf eine Spurensuche begeben, welche Geschichten hinter diesen kuriosen Namen stehen. Das Team von Cultheca hat eine Entdeckungstour vorbereitet.
Forscherbögen können ab 10 Uhr am zentralen Infostand im Runtingerhaus, Keplerstraße 1, abgeholt werden (solange der Vorrat reicht). Geeignet für Kinder von 4-12 Jahren in Begleitung von Erwachsenen.
51 Kleine Spurensuche für Denkmal-Detektive im Ehrenfelser Hof
Schwarze-Bären-Straße 2 – Ehrenfelser Hof
Das Haus namens „Ehrenfelser Hof“ ist uralt. In einem so alten Gemäuer gibt es viel zu entdecken, Spuren aus vergangener Zeit finden sich überall. Wer hat hier früher gelebt? Wer geht heute ein und aus? Warum wohnen nun Objekte von ganz besonderer Bedeutung in diesem Haus? Mit Lupen und detektivischem Spürsinn dürft ihr Rätsel lösen, Beweismaterial sammeln, kombinieren und ermitteln… Sophie Singer M.A. freut sich auf euch!
Spurensuche um 10 und 11.30 Uhr
Treffpunkt: Infozentrum DOMPLATZ 5
Programmprospekt mit Übersichtsplan (pdf)
Seite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Programm:
Veranstaltungstipp
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2025
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2024
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2023:
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2022:
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2021:
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2020:
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2019:
Weitere Informationen
Ansprechpartner:
Keplerstr. 1
Zimmer: 2. OG
93047 Regensburg
(0941) 507-2453
(0941) 507-4459
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