Navigation und Service

„Wir müssen uns alle umgewöhnen!“

Seit dem 25. Oktober gibt es die ersten, einschneidenden, Veränderungen in der Verkehrsführung rund um den Bahnhof. Auch wenn das Projekt „Verkehrsberuhigung Bahnhofsareal“ in der Bürgerbefragung im Jahr 2017 auf überwiegende Zustimmung stieß, so sind die Verkehrsänderungen dennoch weitreichend.

Planungs- und Baureferentin Christina Schimpfermann - Porträt quer
Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Wenn am 12. Dezember der Interims-Busbahnhof in Betrieb geht und am 13. Dezember die neue Verkehrsführung in Kraft tritt, ist das Meiste schon geschafft. Ein Aufatmen bei allen Projektbeteiligten, aber für Bürgerinnen und Bürger, die aus alter Gewohnheit den Bereich rund um das Kepler Areal als täglich Wegstrecke nutzen, eine große Veränderung. Ab dem Zeitpunkt der Eröffnung fahren dann alle Busse vom Interims-Busbahnhof ab. Die Bereiche südliche Maximilianstraße und die westliche Albertstraße bis zum Milchschwammerl sind für den Durchgangsverkehr gesperrt und der Bahnhofsvorplatz wird vom motorisierten Individualverkehr befreit. Mit der Unterbindung der Durchfahrt am Bahnhofsvorplatz setzen wir ein Ergebnis der Bürgerbeteiligung um. Der Interims-Busbahnhof ist übersichtlich gestaltet, überdachte Wartebereiche, eine öffentliche Toilette sowie ausreichend Platz für Busse und Wartende stehen zur Verfügung. 

Vom Baubeginn im Frühjahr 2021 bis zur Inbetriebnahme am 12. Dezember 2021 hat der Interims-Busbahnhof von allen, die ihre gewohnten Fahrtwege hatten, einiges abverlangt. Aber wir sollten das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Ich bin mir sicher, dass wir bereits im nächsten Jahr das verkehrsberuhigte Areal als ganz normal betrachten, so, als wäre es nie anders gewesen. Bis dahin bitte ich um noch etwas Geduld – wie so oft braucht auch dieses große städtebauliche Projekt Zeit und verlangt die Zusammenarbeit von allen Betroffenen.

Derzeit wird am Bahnhof noch ein Gebäude abgerissen, an dessen Platz weitere Fahrradparkplätze entstehen werden. Damit sind wir einen Schritt weiter, den Verkehr in unserer Stadt stärker auf den öffentlichen Nahverkehr zu fokussieren, und RadfahrerInnen und FußgängerInnen mehr Raum zu geben.

Ihre Christine Schimpfermann

Im November 2021