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MiMi - Mit Migranten für Migranten

Regensburgerinnen und Regensburger mit Migrationshintergrund wurden zu interkulturellen Gesundheitslotsen ausgebildet.

Mimi - Gesundheitslotsen

Sie stammen aus Russland, der Ukraine, Syrien, Afghanistan, Bosnien und Herzegovina, der Türkei  und vielen weiteren Ländern und haben in Regensburg ihre neue Heimat gefunden. Mit ihrem Wissen möchten Sie nun anderen Migrantinnen und Migranten helfen: Im Projekt „Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Bayern (MiMi-Bayern)“ wurden zwischen März und Juni 2015 zwanzig Regensburgerinnen und Regensburger mit Migrationshintergrund zu interkulturellen Gesundheitslotsen ausgebildet. Jetzt organisieren sie eigene Informationsveranstaltungen für Migrantinnen und Migranten.

Breites Themenspektrum – MiMis können gebucht werden

Nach Abschluss der Schulungsphase bieten die MiMi-Gesundheitslotsen Informationsveranstaltungen zu diesen Gesundheitsthemen an:

  • Aufbau des deutschen Gesundheitssystems
  • Impfschutz
  • Diabetes
  • Kindergesundheit und Unfallprävention
  • Gesunde Ernährung und Bewegung
  • Familienplanung und Schwangerschaft
  • Palliativ- und Hospizversorgung in Bayern
  • Leben im Alter, Gesundheit und Pflege
Mimi - Forbildung der Gesundheitslotsen
Fortbildung zum Thema „Gesunde Ernährung und Bewegung“ mit Ernährungsberaterin Dorothea Brenninger (3. von rechts) © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Die Veranstaltungen dauern im Normalfall zweieinhalb bis drei Stunden und können in unterschiedlichsten Räumlichkeiten und Einrichtungen stattfinden, beispielsweise in Familien- und Jugendzentren, Asylbewerberunterkünften, Kindergärten und Schulen oder im Rahmen von Integrations- und Sprachkursen.

Mehrsprachiges Angebot

Das Angebot richtet sich an Migrantinnen und Migranten in Regensburg, besonders auch an jene, die noch nicht lange in Deutschland leben oder nicht gut Deutsch sprechen. Deshalb können die Gesundheitslotsen ihre Informationen nach Bedarf auch mehrsprachig weitergeben, neben Deutsch auch in Albanisch, Arabisch, Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Bulgarisch, Persich, Dari, Paschtu, Russisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch und Vietnamesisch.

MiMi-Bayern

MiMi-Bayern ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, den Betriebskrankenkassen in Bayern sowie den Unternehmen Sanofi Pasteur MSD GmbH und MSD SHARP & DOHME GMBH gefördert. Ziel ist es, bei Menschen mit Migrationshintergrund das Wissen über die medizinische Versorgungsstruktur und die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu steigern. Die Gesundheitslotsen bauen Brücken zwischen Migrantinnen und Migranten und dem deutschen Gesundheitssystem. Im Rahmen der bayerischen Landesinitiative „Gesund.Leben.Bayern“ steht MiMi für interkulturelle Gesundheitsförderung und Prävention.