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MiMi - Mit Migranten für Migranten

Mimi - Gesundheitslotsen

Sie stammen aus Russland, der Ukraine, Syrien, Vietnam, Äthiopien, Ägypten, Rumänien, Spanien, Italien, Bosnien und Serbien, der Türkei und vielen weiteren Ländern und haben in Regensburg ihre neue Heimat gefunden. Mit ihrem Wissen möchten Sie nun anderen Migrantinnen und Migranten helfen: Im Projekt „Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Bayern (MiMi-Bayern)“ wurden seit 2015 mehr als 45  Regensburgerinnen und Regensburger mit Migrationshintergrund zu interkulturellen Gesundheitslotsen ausgebildet. Sie organisieren eigene Informationsveranstaltungen für Migrantinnen und Migranten und werden dabei von der MiMi-Standortkoordination beim Amt für Integration und Migration unterstützt und begleitet.

Breites Themenspektrum – MiMis können gebucht werden

Die MiMi-Gesundheitslotsen bieten Informationsveranstaltungen zu diesen Gesundheitsthemen an:

  • Aufbau des deutschen Gesundheitssystems
  • Impfschutz
  • Diabetes
  • Kindergesundheit und Unfallprävention
  • Gesunde Ernährung und Bewegung
  • Ernährung und Bewegung bei Kinder
  • Familienplanung und Schwangerschaft
  • Palliativ- und Hospizversorgung in Bayern
  • Leben im Alter, Gesundheit und Pflege
  • Seelische Gesundheit
  • Seelische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen
  • medizinische Versorgung für Asylsuchende
Mimi - Forbildung der Gesundheitslotsen
Fortbildung zum Thema „Gesunde Ernährung und Bewegung“ mit Ernährungsberaterin Dorothea Brenninger (3. von rechts) © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Die Veranstaltungen dauern im Normalfall zweieinhalb bis drei Stunden und können in unterschiedlichsten Räumlichkeiten und Einrichtungen stattfinden, beispielsweise in Familien- und Jugendzentren, Asylbewerberunterkünften, Kindergärten und Schulen oder im Rahmen von Integrations- und Sprachkursen.

Mehrsprachiges Angebot

Das Angebot richtet sich an Migrantinnen und Migranten in Regensburg, besonders auch an jene, die noch nicht lange in Deutschland leben oder nicht gut Deutsch sprechen. Deshalb können die Gesundheitslotsen ihre Informationen nach Bedarf auch mehrsprachig weitergeben.

MiMi-Bayern

MiMi-Bayern ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrums e. V. und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und der MSD SHARP & DOHME GMBH gefördert. Ziel ist es, bei Menschen mit Migrationshintergrund das Wissen über die medizinische Versorgungsstruktur und die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu steigern. Die Gesundheitsmediatorinnen und -mediatoren bauen Brücken zwischen Migrantinnen und Migranten und dem deutschen Gesundheitssystem. Im Rahmen der bayerischen Landesinitiative „Gesund.Leben.Bayern“ steht MiMi für interkulturelle Gesundheitsförderung und Prävention.