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Actionpainting mit Maria Kurzok in der „Kunst_Lücke“ auf dem Kepler-Areal

Ab Sonntag, den 11. Oktober 2020 wird die Malerin Maria Kurzok die „Kunst_Lücke“ auf dem Kepler-Areal zwei Wochen lang als temporäres Atelier nutzen und mit Actionpainting interessierte Besucherinnen und Besucher nicht nur zum Staunen bringen, sondern auch zum Mitmachen einladen. 

Aktionsmalerei mit Acrylfarben und Leinwänden

Für die „Kunst_Lücke“ wird Maria Kurzok die mit Holz vertäfelten Bauzäune mit Leinen bespannen und anschließend mit Farbe besprühen, bespritzen und bewerfen. So entstehen aus der Bewegung wie zufällig gestaltete, farbenreiche und explosive Bilder. Am Samstag, den 17. Oktober ab 12 Uhr und 16 Uhr und am Sonntag, den 18. Oktober ab 11 Uhr und 14:30 Uhr bietet die Künstlerin den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich selbst im Actionpainting auszuprobieren. 

Die ursprünglich aus Coburg stammende, bildende Künstlerin absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Mediengestalterin und besuchte die Keramikfachschule in Landshut. Später studierte sie Bildende Kunst in Trier und ist seit 2005 als freischaffende Künstlerin tätig. Mit Ausstellungen unter anderem in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau oder der „Parallax Art Fair“ in London konnte Maria Kurzok bereits international auf sich aufmerksam machen 

Die „Kunst_Lücke“: Ein Ort zum Gestalten

Ausgangspunkt für das Projekt „Kunst_Lücke“ war die Idee des Kulturreferats, Künstlerinnen und Künstlern einen temporären Ort zur Gestaltung zu bieten und gleichzeitig den öffentlichen Raum mit Kunst zu füllen. Bei der Fläche handelt es sich konkret um zwei sich schräg gegenüberliegende Buchten aus Bauzäunen, die jeweils 6 x 6 Meter groß sind und mit Holz verkleidet werden. Neben den beiden Buchten sind auf einer Länge von 2 x 6 Metern ebenfalls mit Holz verkleidete Bauzäune angebracht, die auch miteinbezogen werden. 

Die „Kunst_Lücke“ wird alle zwei Wochen neugestaltet. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind: Roland Holzer, Maria Kurzok, Alexander Rosol, Michaela Lautenschlager, Barbara Sophie Höcherl sowie Stefanie Reichenberger und Jörg Haala. Von Action-Painting und Installationen bis hin zu grafischen Arbeiten und Malerei – in den nächsten drei Monaten ist auf dem Kepler-Areal eine breite Palette an Kunstformen geboten. 

Die Öffnungszeiten der „Kunst_Lücke“ sind identisch mit denen des gesamten Areals: sonntags bis mittwochs von 11 bis 20 Uhr und donnerstags bis samstags von 11 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter: www.regensburg.de/kunstluecke

Bauprojekt kepler+ macht Zwischennutzung möglich

Die kulturelle Zwischennutzung des Kepler-Areals wurde möglich, weil das Bahnhofsumfeld in den nächsten Jahren umgestalten wird. Bevor diese Baumaßnahmen beginnen, stellt die Stadt Regensburg die 4.500 Quadratmeter große Fläche des Kepler-Areals drei Monate lang für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung. Im Frühjahr 2021 wird das Bauprojekt kepler+ mit dem Bau des Interims-ZOBs auf dem Kepler-Areal erstmals im öffentlichen Raum sichtbar. In den kommenden Jahren werden insgesamt rund 80.000 Quadratmeter zwischen Bahnhof und Ernst-Reuter-Platz neu geplant und bebaut – weit mehr, als die Fläche des Kepler-Areals. Alle Hintergründe und aktuelle Informationen zu kepler+ sowie zur Zwischennutzung sind auf der neu gestalteten Projektwebsite zu finden: www.regensburg.de/keplerplus.