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Jiddische Lieder & Klezmer: Valeriya Shishkova & Di Vanderer sind zu Gast im Jüdischen Gemeindezentrum

Am Sonntag, 10. November 2019 (verkaufsoffener Sonntag), entführen „Valeriya Shishkova & Di Vanderer“ ihr Publikum in die Welt der jiddischen Musik. Das Konzert findet um 17 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum (Am Brixener Hof 2) statt. Veranstaltet wird die Aufführung vom Kulturamt der Stadt Regensburg in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Regensburg im Rahmen des kulturellen Jahresthemas 2019 „Stadt und Gesellschaft“.

Valeriya Shishkova & Di Vanderer

Für das Programm wählte die russisch-jüdische Sängerin Valeriya Shishkova, die das Publikum mit jiddischen Liedern begeistert, wieder Stücke aus, die sie selbst emotional berühren. Ihre eigenen Interpretationen bauen auf den individuellen Charakter der Lieder auf, weshalb sie auch eine so berührende Emotionalität ausstrahlen. Mit ihrer schönen, wandlungsfähigen Stimme und durch ihren individuellen Gesangstil teilt die Sängerin ihre reiche Gefühlswelt und Freundlichkeit mit ihrem Publikum. Die beiden Instrumente von „Di Vanderer“– Klavier und Klarinette – verstärken und unterstützen ihren Auftritt.

In ihrem fröhlichen und gefühlstarken Konzertprogramm setzen „Valeriya Shishkova & Di Vanderer“ die Suche nach Neuem in schon Vergessenem fort. In Liedern der vergangenen Jahrhunderte finden sie parallel zum heutigen Tag die osteuropäischen jüdischen Traditionen, in denen Lebensfreude und Humor, ungekünstelte Offenbarung und helle Melancholie dicht beieinander liegen. Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten der israelischen Dichter Lev Berinsky und Michael Felsenbaum, die beide zu den wenigen und möglicherweise letzten Autoren gehören, die nicht in Hebräisch, sondern in ihrer jiddischen Muttersprache schreiben. Im Oktober 2012 wurden „Valeriya Shishkova & Di Vanderer“ die Preisträger des Internationalen Wettbewerbs der jüdischen Musik in Amsterdam. 

Weitere Informationen zum kulturellen Jahresthema 2019 gibt es unter www.regensburg.de/kultur.