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Festival Fotografischer Bilder Regensburg 2020: Alle Beiträge sind jetzt online

Im vergangenen Herbst fand zum zweiten Mal das Festival Fotografischer Bilder Regensburg statt, das 2017 vom Regensburger Fotografen Martin Rosner und vom freien Fotokünstler Andy Scholz aus Essen in Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg ins Leben gerufen wurde. Nun stehen die verschiedenen Festivalbeiträge allen Interessierten, die nicht persönlich teilnehmen konnten, in digitaler Form zur Verfügung.

Runde zwei: Bedeutung fotografischer Bilder im Mittelpunkt

Das verbindende Thema des zweiten Festivaljahrgangs war die herausragende und herausfordernde Bedeutung von fotografischen Bildern in Alltag und Gesellschaft. Um das Thema mit seinen vielen Facetten umfassend zu beleuchten, haben sich Andy Scholz und Martin Rosner auch diesmal für mehrere Veranstaltungsformate entschieden.

Im Mittelpunkt des Festivals standen eine internationale Ausstellung in den Räumen des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg sowie ein hochrangig besetztes Symposium im Leeren Beutel. Ergänzt wurde das Programm durch mehrere Partnerausstellungen in Regensburg und Umgebung und nicht zuletzt durch den Podcast „Fotografie Neu Denken“ von Andy Scholz.

Digitales Angebot

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte an dem Symposium nur eine begrenzte Zahl an Gästen teilnehmen. Außerdem mussten die Hauptausstellung wie auch die Partnerausstellungen nach einer Woche ihre Tore wieder schließen.

Um das Programm trotzdem einem breiten Publikum zugänglich zu machen, hat das Festivalteam die meisten Beiträge aufgenommen und redaktionell aufbereitet. Auf der Internetseite www.festival-fotografischer-bilder.de finden sich ab sofort in digitaler Form die Eröffnung des Festivals, das Symposium im Leeren Beutel, die Podiumsdiskussion, ein Rundgang durch die Hauptausstellung sowie das Ausstellungsgespräch mit Olaf Unverzart.

Wichtiger Mosaikstein im Regensburger Kulturleben

Für den Kulturreferenten Wolfgang Dersch ist das Festival Fotografischer Bilder Regensburg ein wichtiger Beitrag zum Regensburger Kulturleben. „Das Festival trägt maßgeblich dazu bei, dass Regensburg mehr und mehr zu einer ‚Stadt der Fotografie‘ wird“, zeigt sich Dersch vom Festivalkonzept überzeugt und fügt hinzu: „Unser langfristiges Ziel ist es, das Festival noch internationaler auszurichten und als feste Größe zu etablieren.“ Die ersten Gespräche über die nächste Ausgabe im Herbst 2023 seien bereits am Laufen, so der Kulturreferent weiter.