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Ausstellung „Hand_Werk_Zeug“ von Klara Hahn stellt unsere Hände in den Mittelpunkt

Die Ausstellung "Hand_Werk_Zeug" beschäftigt sich mit Menschen, ihrem Handwerk und ihrer Beziehung zu ihrem wichtigsten Werkzeug: ihren Händen. Die spannende Schau ist ab dem 1. Oktober im W1 – Zentrum für junge Kultur (Weingasse 1) zu sehen.

Unter dem kulturellen Jahresthema "Nahsicht" hat sich Klara Hahn mit Händen und deren Bedeutung im Handwerk und der Kunst auseinandergesetzt. In der Ausstellung porträtiert sie Handwerkerinnen, Handwerker sowie Kunstschaffende aus Regensburg und der Umgebung. Von Holz, Stoff, Stein und Farbe bis hin zu Klang werden auch die Ergebnisse der Arbeit mit der Hand ausgestellt.

Eines unserer wichtigsten Werkzeuge

Was unsere Hände alles leisten können und wie sie sich der Arbeit anpassen, ist uns oft nicht bewusst. Solch ein multifunktionales Instrument haben wir tagtäglich dabei, konzentrieren uns aber meist auf Hilfsmittel aus Haar, Holz, Metall und anderen Materialien. Jede Hand ist einzigartig in Form, Empfinden und Funktion. Sie beeinflusst den Schaffensprozess und ist somit Teil des Endprodukts.

Klara Hahn hat sich bei ihrem Projekt unter anderem mit folgenden Fragestellungen intensiv beschäftigt: Haben sich Hände nach jahrelanger Arbeit dem künstlerischen Prozess angepasst? Welche Spuren hinterlässt die Arbeit auf den Händen? Welche Schwierigkeiten gibt es bei den spezifischen Arbeitsschritten?

Hierzu hat die Künstlerin verschiedene Personen aus dem Handwerk und der Kunst rund um Regensburg porträtiert und interviewt. In Verbindung mit deren Werken bekommen die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die verschiedenen Facetten der Arbeit mit der Hand.

Über die Künstlerin

Klara Hahn (*1996) studiert Kulturwissenschaften und Kunstgeschichte in Regensburg. Die Arbeit mit der Hand ist ihr vertraut. Nicht nur auf Film, sondern auch in Farbe, Ton und anderen Materialien hält sie ihre Ideen fest.  Auch die Vermittlung von Wissen und die Lust am Kreativsein sind ihr besonders wichtig. Ihr letztes Projekt "Geschichten entstehen" – eine Comic-Workshop-Reihe – lud Teilnehmende auf der Prinz-Leopold-Kaserne unter Anleitung mehrerer Künstlerinnen zum Erfinden und Umsetzen eigener Geschichten ein.

Öffnungszeiten und weitere Informationen

Die Ausstellung kann vom 1. bis zum 29. Oktober mittwochs, donnerstags und freitags von 16 bis 22 Uhr im W1 – Zentrum für junge Kultur (Weingasse 1) besichtigt werden. Eventuelle Änderungen der Öffnungszeiten sind der Internetseite vom W1 unter www.regensburg.de/w1 zu entnehmen. Der Eintritt ist frei, es gelten die aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen.

Weitere Informationen zum kulturellen Jahresthema 2021 gibt es unter www.regensburg.de/kultur/veranstaltungen-des-kulturreferats.