Das Gartenamt der Stadt Regensburg bietet im Rahmen des neuen Gartenkurs- und Umweltbildungsprogramms 45 Kurse an
Der Klimawandel ist auch in Regensburg spürbar. Steigende Temperaturen und häufigere Hitzewellen machen Maßnahmen nötig, um den Folgen entgegenzuwirken.
Michael Daschner, Leiter des Gartenamtes, Christine Hornek, Gartenfachberatung, und Bürgermeister Ludwig Artinger
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Bilddokumentation Stadt Regensburg14. Januar 2026
„Eine der effektivsten Strategien, um unsere Stadt lebenswert zu gestalten, ist der Erhalt und die Schaffung von Grünflächen“, erklärt Bürgermeister Ludwig Artinger. Dabei geht es nicht nur um große Parkanlagen oder öffentliche Gärten. Selbst kleine Grünelemente wie Blumenkübel oder Straßenbegleitgrün leisten einen nicht unerheblichen Beitrag zu einem gesunden urbanen Raum. Auch private Hausgärten sind von großer Bedeutung. Sie bieten Lebensraum für viele Tierarten und tragen unter anderem zur CO2-Reduktion und Trinkwasserneubildung bei. Doch oft fehlt es am nötigen Wissen, wie man diese kleinen grünen Oasen anlegt und pflegt.
„Hier hilft das Gartenkurs- und Umweltbildungsprogramm“, so Michael Daschner, Leiter des Gartenamtes. „In diesen Programmen erfahren Interessierte nicht nur, wie sie ihre Gärten pflegen und gestalten, sondern auch, warum gerade jedes kleine Stück Grün so wichtig ist – für die Artenvielfalt, den Klimaschutz und letztendlich für unser aller Wohlbefinden in einer Stadt, die zunehmend unter den Folgen des Klimawandels leidet.“
Um das Bewusstsein für die Bedeutung aller Grünflächen zu schärfen, gibt es neben den klassischen Gartenbaukursen ein umfassendes Umweltbildungsprogramm mit einer Vielzahl von Vorträgen, Naturführungen und Workshops.
Besonders die Umweltbildung von Kindern liegt dem Gartenamt am Herzen. Denn, so Bürgermeister Ludwig Artinger: „Nur wer seine Umwelt kennt und schätzen lernt, möchte diese auch schützen.“ Das Kursprogramm umfasst daher mehrere Angebote, die auf Kinder und Familien zugeschnitten sind (an denen aber selbstverständlich auch Erwachsene teilnehmen können).
„Unser Ziel ist es, Ihnen die Schönheit und Vielfalt der Regensburger Natur näherzubringen und gleichzeitig aufzuzeigen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um diese wertvollen Ressourcen zu pflegen und weiterzuentwickeln, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen“, betont Kreisfachberaterin Christine Hornek.
Durch Erkundungen in den Regensburger Park- und Grünflächen erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie wichtig die biologische Vielfalt für die Umwelt ist und was jeder Einzelne tun kann, um diese zu schützen. Die Kurse des Gartenamtes bieten die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Pflanzenarten und deren Bedürfnissen vertraut zu machen. Interessierte erfahren, wie sie durch nachhaltige Gartenpraktiken dazu beitragen können, Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu schaffen.
Das Zusammenwirken mit verschiedenen Kooperationspartnern, wie der vhs und dem Kreisverband Regensburg Land, ermöglicht es, einen größeren Teilnehmerkreis zu erreichen und anzusprechen. „Gemeinsam können wir die Bedeutung von Grünflächen im urbanen Raum stärken und so aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen“, appelliert Bürgermeister Artinger.
Das Angebot von 45 Gartenkursen zu den vielfältigsten Themen richtet sich nicht nur an Gartenbesitzer, sondern an alle Bürgerinnen und Bürger.
Viele Kurse sind kostenfrei bzw. können für einen geringen Beitrag von fünf Euro besucht werden.
Der erste Kurs beginnt bereits Ende Januar. Am Donnerstag, 29. Januar 2026, steht Wissenswertes zum Obstbaumschnitt auf dem Programm.
Ob für einen Kurs eine Anmeldung erforderlich ist, ist in der jeweiligen Kursbeschreibung ersichtlich, ebenso die Kontaktdaten.
Das Programm liegt in der Druckversion im Gartenamt, in den Bürgerbüros und der Tourist-Info aus und ist unter www.regensburg.de/gartenkurse online zu finden.

