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Zahlen und Fakten

Kennen Sie das? Sie betrachten eine Statistik und plötzlich erscheint ein Sachverhalt in völlig anderem Licht und neue Sichtweisen eröffnen sich. Womöglich bringt eine Statistik Sie auf eine entscheidende Idee. All das dank gut aufbereiteter Daten.


Welche Stiftungen haben 2019 Regensburger Bürgerinnen und Bürgern geholfen? In welchen Bereichen hat es besonders oft „gebrannt“ und mit welchen Zuwendungen konnten wir akute Not lindern? Heute wollen wir Ihnen ein paar Zahlen über unsere Arbeit und das Wirken unserer Stiftungen im letzten Jahr aufzeigen. Vielleicht können wir Ihnen damit das Stiftungswesen noch ein bisschen näher bringen.


Wenn Menschen durch alle institutionellen Auffangbecken fallen und es keine Eltern, Bekannte oder Freunde gibt, die helfen können, dann gibt es in Regensburg trotzdem noch einen Lichtblick – beispielsweise die Regensburger Wohltätigkeitsstiftung. Sie unterstützt, wenn sich Menschen grundlegende Dinge wie Schuhe, Kleider oder einen neuen Kühlschrank nicht leisten können.

In den Jahren 2017 bis 2019 haben sich die Anträge bei der Regensburger Wohltätigkeitsstiftung mehr als verdoppelt. Der Schwerpunkt der Hilfe lag bei der Beschaffung von Einrichtungsgegenständen: knapp 30% Möbel, fast 30% Elektrogeräte. Über 10% der Anträge entfallen auf medizinischen Bedarf, der Rest verteilt sich auf Kleidung, Kostenübernahmen oder Nachhilfe.

Auch bei der Stadtbau Stiftung hat sich das Antragsvolumen gegenüber 2017 fast verdreifacht. Überwiegend beantragt wurden dabei mit knapp 50% Möbel, gefolgt von 30% Elektrogeräte. Der Rest verteilt sich auf Kleidung und medizinische Bedarfe.

Die Anträge bei der Waisenhausstiftung Stadtamhof, unserer Kinder- und Jugendstiftung sind gleichbleibend hoch. Der Bedarf für Kinder und Jugendliche ist dabei bunt gemischt. Auch hier werden häufig kindgerechte Möbel gebraucht. Sie machen über 20% der Anträge aus. Aber auch Klassenfahrten / Nachhilfe / Schulkosten können über 20% der Antragsteller nicht selbst stemmen. Der Bedarf für Kleidung besteht bei fast 15%. Der Rest verteilt sich hier auf Fahrkarten, medizinische Bedarfe oder Vereinsbeiträge.

Dass die Aktion Kinderbaum nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über Hilfe leistet, wird bei Regensburger Familien immer bekannter: seit 2017 hat sich das Antragsvolumen für Einzelfallhilfen mehr als verzehnfacht. Dabei wird hier in erster Linie finanzielle Unterstützung geleistet, um Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Ausflügen zu ermöglichen. Das macht über 60% der Anträge aus. Der Rest verteilt sich auf Möbel, Kleidung, Schulmaterial oder auch mal ein dringend benötigtes Fahrrad.

Bei allen Zahlen und Daten sollten wir jedoch eines nicht aus dem Blick verlieren: Der wahre Wert von Stiftungen lässt sich nicht mit Prozentzahlen bemessen oder in Statistiken abbilden. Der wahre Wert liegt in der Hilfe, die wir täglich für Regensburger Bürgerinnen und Bürger leisten. Auch dank Ihrer Unterstützung.