Zur Geschichte und Herkunft von Museumsobjekten

Vortrag und Führung im Historischen Museum Regensburg anlässlich des Internationalen Tags der Provenienzforschung am 8. April 2026

Der Internationale Tag der Provenienzforschung bietet alljährlich Einblick in ein spezielles Forschungsfeld, das sich der Geschichte und Herkunft von Objekten in Museen und Archiven widmet. Die Provenienzforschung ist gekennzeichnet einerseits von akkurater historischer Detektivarbeit und andererseits von hoher gesellschaftlicher Verantwortung. Der Aktionstag, koordiniert vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. in Berlin, findet seit 2019 jedes Jahr am zweiten Mittwoch im April statt – heuer am 8. April 2026.

Das Historische Museum Regensburg beteiligt sich mit einem Vortrag von Dr. Roman Smolorz. Er gibt unter dem Titel „Objektgeschichte im Ungewissen. Fallbeispiele zur Provenienzforschung in den Museen der Stadt Regensburg" konkrete Einblicke in die Arbeit vor Ort. Anhand ausgewählter Fallbeispiele beleuchtet er, warum und wie Museumsobjekte auf ihre Herkunft hin untersucht werden – ein Prozess, der häufig lückenhaft überlieferte Quellen, verschlungene Besitzwege und offene historische Fragen umfasst.

Im Anschluss an den Vortrag lädt das Museum zur Führung durch die Sonderausstellung „Zerstört, gefunden, geborgen. Die Gründungsurkunde der jüdischen Synagoge Regensburg" ein. Das dort gezeigte Dokument steht exemplarisch für jene Objekte, deren Geschichte von Verlust, Zerstörung und schließlich Wiederentdeckung sowie Restitution geprägt ist.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr und dauert etwa anderthalb Stunden. Der Eintritt ist frei.

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