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Elektromobilität in Regensburg

Ladeinfrastruktur

Immer mehr Elektro- und Hybridfahrzeuge sind zwischenzeitlich auf den Straßen der Domstadt zu sehen. Damit sich dieser Markt auch weiterhin positiv entwickeln kann, werden zunehmend Ladestationen im öffentlichen und halb-öffentlichen Raum benötigt.

Einen erheblichen Anteil zum Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur in Regensburg leistet die REWAG. Es wurden bisher (Stand: 12/2018) 45 Ladesäulen in Regensburg durch die REWAG errichtet. Der Ladestrom der REWAG besteht zu 100 % aus Ökostrom und ist damit CO2-neutral.

Eine geeignete Plattform, die eine Übersicht über die Ladeinfrastruktur ermöglicht, steht seit Ende 2016 mit dem Ladeatlas Bayern zur Verfügung.

Auch auf den Seiten des E-Mobilitäts-Clusters und natürlich der REWAG erhalten Sie einen guten Überblick und weitere Informationen.

E-Car-Sharing

Bereits seit Herbst 2016 gibt es das Angebot eines E-Car-Sharing-Systems durch die Stadtwerke Regensburg. Unter dem Namen EARL stehen im Rahmen eines Pilotprojekts mittlerweile fünf E-Cars, darunter auch ein 7-Sitzer, zur Verfügung. Jeweils ein BMW i3 steht hinter der TechBase an der Galgenbergstraße und in Stadtamhof in der Gräßlstraße, einen Nissan Leaf finden Sie im Parkhaus am Dachauplatz und einen Renault ZOE im Candis-Viertel, und schließlich wartet im Parkhaus im Petersweg ein Nissan e-NV200 als 7-Sitzer auf Sie.

Geladen werden die Fahrzeuge an den Stationen mit 100 % Ökostrom der REWAG.

Car-Sharing ist eine tolle Sache. Die Zahl der Nutzer steigt bundesweit seit Jahren. Forschungen zeigen, dass ein Car-Sharing-Fahrzeug bis zu 20 Pkw ersetzen kann – die Folge ist weniger Blech auf Deutschlands Straßen und damit mehr Lebensqualität.

Sollte sich das Projekt als Erfolg herausstellen, soll die Flotte der Fahrzeuge erweitert werden.

Elektrobusse

Ab Anfang Mai 2017 hat der Elektrobus „emil“ seinen Dienst aufgenommen. Emil ist die neue Marke für den bisherigen Altstadtbus, den die Regensburger Verkehrsbetriebe jetzt ausschließlich mit neuen Elektro-Midi-Bussen betreiben. Die Fahrzeuge des Herstellers Siemens-Rampini sind mit 7,72 m Länge und 2,20 m Breite deutlich kleiner als die bislang eingesetzten Standardlinienbusse. Sie sind zudem leiser im Betrieb und erzeugen keinerlei Abgase. Betrieben werden die Fahrzeuge mit Ökostrom, der lokal und regenerativ von der REWAG erzeugt wird. „Getankt“ wird an der eigens für die E-Busse eingerichteten Ladestation unter der Galgenbergbrücke via Pantograph (Zwischenladung) sowie im Betriebshof der RVB (Vollladung über Nacht). Mit den neuen E-Bussen wird die Altstadtmobilität nicht nur wesentlich umweltverträglicher gestaltet, sie stellen auch einen wichtigen ersten Schritt zur Elektromobilisierung des ÖPNV in Regensburg insgesamt dar.