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„Wir wollen jungen Menschen den Rücken stärken“

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein präsentiert städtische Angebote, die dazu beitragen sollen, die Folgen von Corona für Kinder und Jugendliche abzumildern.

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein- Porträt quer
Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Ich weiß aus meiner eigenen Kindheit und Jugend, wie wichtig Freundschaften waren. Sowohl für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, als auch für die notwendige Ablösung vom Elternhaus ist es unverzichtbar, dass sich junge Menschen mit Gleichaltrigen austauschen, mit ihnen Zeit verbringen, sich mit ihnen messen, diskutieren, streiten und wieder versöhnen. Die Pandemie hat all das deutlich beschnitten. Abstandsgebote, Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen wirken diesen grundlegenden Bedürfnissen diametral entgegen.

Die Stadt Regensburg kann die Pandemie nicht ungeschehen machen, aber sie kann Kindern und Jugendlichen wieder Gelegenheiten bieten, sich zu begegnen und auszutauschen, natürlich immer unter Berücksichtigung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen. Unser Amt für kommunale Jugendarbeit hat wieder alle Jugendzentren geöffnet. Beispielsweise ist der Kreativtag im W1 – Zentrum für junge Kultur zurück. Hier können die jungen Menschen ihre eigene Kreativität auf die Probe stellen und nach Herzenslust basteln und werken. Natürlich stehen ihnen geschulte Betreuerinnen und Betreuer dabei mit Rat und Tat zur Seite. Grundschülerinnen und Grundschülern steht das Mehrgenerationenhaus offen. Demnächst öffnet die Medienwerkstatt ihre Tore und bietet der Altersgruppe von acht bis zwölf Jahren die Möglichkeit, einen sogenannten „Medienführerschein“ zu erwerben. Dieses Angebot finde ich persönlich ganz toll, denn Medienkompetenz ist heute wichtiger denn je. Die Pandemie darf nämlich nicht dazu führen, dass die Konsole oder der Handychat die Begegnung mit dem Freundeskreis ersetzt!

Deshalb gilt mein Appell auch den Eltern: Ermuntern Sie ihre Kinder, unsere Angebote wahrzunehmen. Sie machen damit ihre Kinder stärker und tun gleichzeitig auch viel für Ihre eigene Entlastung!

Ihre Dr. Astrid Freudenstein

Im Februar 2022