Logo Stadt Regensburg

„Verborgene Sorgen – Jammern im Chor“

Jetzt anmelden für das Schreib- und Theaterprojekt „Verborgene Sorgen – Jammern im Chor 

Von 19. bis 21 April findet das generationenübergreifende Schreib- und Theaterprojekt für Erwachsene „Verborgene Sorgen – Jammern im Chor“ statt. Passend zum kulturellen Jahresthema „Katzenjammer“ laden die Autorin und Theaterpädagogin Agnes Gerstenberg und die Theaterpädagogin Lisa Hörmann dazu ein, sich mit den Themen Unzufriedenheit, Jammern und Sorgen auseinanderzusetzen und ihnen aus verschiedenen Perspektiven zu begegnen. Für den Workshop im Theatersaal im Mehrgenerationenhaus Regensburg können sich Erwachsene jeden Alters unter hoermannlisa[at]outlook.de anmelden. Am Sonntag, 21. April, um 15 Uhr werden die Ergebnisse des Workshops in einer öffentlichen Präsentation gezeigt, interessierte Gäste sind dazu herzlich eingeladen. 

Lust und Freude am Jammern

An drei Tagen haben Teilnehmende die Möglichkeit, ihrer Unzufriedenheit Raum zu geben. Denn krisenhafte Situationen, über die sich Sorgen zu machen berechtigt ist, gibt es heute viele. Agnes Gerstenberg, Lisa Hörmann und die Teilnehmenden gehen den Fragen nach, ob Unzufriedenheit etwas Persönliches oder ein gesellschaftliches Phänomen ist, wann wir uns unnötig oder sogar künstlich aufregen, und ob es auch Spaß machen kann, gemeinsam über etwas zu schimpfen. Auch über Unterschiede zwischen den Generationen wird gesprochen. Stimmt es, dass die „Alten“ über die Jugend von heute schimpfen? Und dass die Jungen sich über die „Früher war alles besser“-Generation ärgern? Gibt es eine Schnittmenge des Frusts? 

In Form von Schreibaufgaben und theaterpädagogischen Übungen wird der Unzufriedenheit der Raum gegeben, den sie braucht – um nicht zuletzt vielleicht herauszufinden, dass nicht alles so schlecht ist, wie es sich manchmal anfühlt. 

Jammern bis es uns bessergeht

Die Schreibaufgaben lenken dabei den Fokus auf die individuellen Sorgen, während die Theaterübungen dem Jammern als Ausdrucksform und gesellschaftlichen Habitus nachgehen und damit experimentieren. Dabei wird auf chorische Elemente zurückgegriffen und im Sinne des aristotelischen Theaters der Frage nachgegangen: Was ist dran an der kathartischen Reinigung, von der Aristoteles so überzeugt war? Können auch wir jammern und schaudern, bis es uns bessergeht? Das Publikum der antiken Tragödie soll ja, angeregt durch das Gesehene, solange gejammert (eleos) und geschaudert (phobos) haben, bis es von diesen Gefühlsregungen „befreit“ gewesen ist. 

Die Ergebnisse des Workshops werden in einer öffentlichen Präsentation auf der Bühne im Theatersaal des Mehrgenerationenhauses gezeigt, die am Sonntag, den 21. April um 15 Uhr stattfindet. 

Weitere Informationen

Der Workshop findet am Freitag, den 19. April von 18 bis 21 Uhr, Samstag, den 20. April von 9.30 bis 17.30 Uhr und am Sonntag, den 21. April ab 12 Uhr statt. Eine Anmeldung zum Workshop unter ZWQua29vbHR1byRhc2lsbm5hbXJlb2g= ist bis Montag, 15. April erforderlich. Die Teilnahme sowie die öffentliche Präsentation sind kostenfrei. 

Der Workshop findet im Rahmen des kulturellen Jahresthemas „Katzenjammer“ statt und wird von der Stadt Regensburg finanziell unterstützt. Weitere Informationen zum kulturellen Jahresthema 2024 gibt es unter:
www.regensburg.de/katzenjammer