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Ausstellung #ZEROWASTEART: Wenn aus Müll Kunst wird

Kultur - Zero Waste Art - 1
#ZeroWasteArt © Stadt Regensburg, Bilddokumentation

Noch bis 19. Dezember 2021 werden Originalwerke des Kunstprojekts #ZEROWASTEART an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg im Neubau Architektur ausgestellt. Die vierwöchige Ausstellung – organisiert von der Stadt Regensburg und der OTH – wirft einen kritischen Blick auf die globale Müllproblematik. Dabei wird die Entwicklung der Zero-Waste-Strategie für die Stadt Regensburg unterstützt. Die Kunstwerke können zu den regulären Öffnungszeiten der OTH besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Es gilt die 2G-Regel.

Deutschlandweites Kunstprojekt zu Gast in Regensburg

Das Kunstprojekt #ZEROWASTEART ist eine interaktive Kunstausstellung, die bereits an 17 Standorten deutschlandweit zu sehen war, unter anderem in Düsseldorf, Leipzig, München, Nürnberg und Berlin. Erste Station war im Oktober 2019 der Einkaufsbahnhof Köln. Die Ausstellung hat das Ziel, ein breites Publikum interaktiv auf die zunehmende Verschmutzung unserer Erde aufmerksam zu machen sowie Alternativen zum Schutz des Ökosystems aufzuzeigen. Die Kunstwerke sollen auf unterschiedliche Art und Weise zum Nachdenken anregen und ein stärkeres Bewusstsein für die Umwelt schaffen.

An jeder Station ein neues Objekt

Präsentiert werden original-Exponate von über zwanzig Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit dem Thema Müll auf ihre individuelle Art und Weise auseinandergesetzt haben. Dazu rückt die Kunstausstellung unser Konsumverhalten in den Fokus und beschäftigt sich kritisch mit den verheerenden Umweltfolgen, die mit der enormen Abfallproduktion einhergehen. Ob Plastikflaschen, alte Feuerzeuge, Sandförmchen oder Zahnpastatuben ‒ die aus Müll geschaffenen Kunstwerke vermitteln ihre eigene Botschaft und verweisen auf die Dringlichkeit, nachhaltiger zu leben.

Dabei kommt in jeder Stadt ein Exponat lokaler Künstlerinnen und Künstler hinzu. In Regensburg wurden als „local artists“ die Künstlerinnen Barbara Sophie Höcherl, Herta Wimmer-Knorr und der Künstler Tone Schmid eingeladen. Alle drei Kulturschaffenden beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit Müllvermeidung und verwenden Fundstücke, gebrauchte PET-Flaschen oder altes Baumaterial für ihre Kunst. 

Die Ausstellung wurde am 23. November 2021 von Bürgermeister Ludwig Artinger, Kulturreferent Wolfgang Dersch und dem Kanzler der OTH, Peter Endres, eröffnet und läuft bis zum 19. Dezember 2021.

Weitere Informationen zum Projekt #ZEROWASTEART finden Sie unter: www.zerowasteart.de