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Regionalsekretariat der Organisation der Welterbestädte (OWHC) in Regensburg

Im Dezember 2011 übernahm die Stadt Regensburg Sitz und Leitung des OWHC Regionalsekretariats für Nordwesteuropa und Nordamerika. Die Stadt Regensburg setzt bei ihrer Netzwerkarbeit auf einen integrativen Ansatz, der möglichst viele Interessensgruppen einbindet. Die erfolgreiche Arbeit Regensburgs in den vergangenen Jahren als regonale Koordinationsstelle zeigt sich in den steigenden Mitgliederzahlen: waren es 2012 noch 12 Mitgliedsstädte, zählt unser Regionalsekretariat in 2021 24 Mitglieder.
Eine Herausforderung stellt die Diversität der Städte dar, befinden sich doch Metropolen wie Wien, Warschau, Berlin und Philadelphia genauso darunter wie beispielsweise ein beschauliches und kleinstädtisches Visby in Schweden oder Rauma in Finnland. Doch sie alle eint natürlich eine Gemeinsamtkeit: sie tragen den Titel eines UNESCO Welterbes!

OWHC_Map_Members2021OWHC Member Cities Regional Secretariat Northwest Europe and North America © City of Regensburg

Arbeitsprogramm des Regionalsekretariates

Der Standort des Regionalsitzes des OWHC-Sekretariats in Regensburg ist dauerhaft angelegt und wird regelmäßig von den Mitgliedsstädten bestätigt. In der Verwaltung der Stadt Regensburg ist das Sekretariat bei der Welterbekoordination angesiedelt. Der Mehrwert für die Stadt Regensburg liegt klar auf der Hand:

  • erhöhte Aufmerksamkeit der Medien auf internationaler Ebene
  • gestärkte Position gegenüber höheren Verwaltungsebenen
  • internationale Netzwerk- und Lobbyarbeit wird erleichtert
  • verbesserter Zugang zu internationalen Organisationen und zu potentiellen Fördermittel

Zu den Aufgaben eines Regionalsekretariates gehört in erster Linie die Zusammenarbeit und regionale Unterstützung des OWHC Generalsekretariates in Québec/Kanada. So gibt es zahlreiche internationale Programme wie zum Beispiel Videowettbewerbe für Jugendliche oder Schulaustauschprojekte, die auf regionaler Ebene bekannt gemacht und begleitet werden. Vor allem aber auch die inhaltliche Arbeit und Unterstützung von Netzwerkarbeit zwischen einzelnen Städten steht hier im Vordergrund.

Auf regionaler Ebene organisiert das Regionalsekretariat vielfältige Projekte für unterschiedliche Altersgruppen: in den vergangenen Jahren wurden Fotowettbewerbe veranstaltet, ein "Welterbe-Rezeptbuch" herausgegeben, ein Reisestipendium für junge Menschen aufgelegt, ein künstlerisches Ausmalposter für jüngere Welterben kreiert, und vor allem Fortbildungen und Trainingskurse für die Site Manager der Mitgliedsstädte veranstaltet.

Eine Auswahl der Projekte finden Sie für weitere Informationen im Feld rechts.

OWHC working program overviewOWHC working program © Monika Göttler

Konferenzen und Workshops

Alle zwei Jahre findet der internationale "World Congress" der OWHC in einer der Mitgliedsstädte statt. Dort finden drei Tage lang vielfältige inhaltliche Programmpunkte zu aktuellen Themen aus dem Bereich Heritage Management und Problemen von Welterbestädten ein Podium. Ein vielfältiges Netzwerk bietet hier den Bürgermeister*innen und politischen Vertretern, aber auch den Experten von Hochschulen sowie zahlreichen weiteren Einrichtungen und den Site Managern die Möglichkeit zum Austausch. Einen Bericht des letzten Weltkongresses vom September 2022 in Québec/Kanada finden Sie hier.

Alternierend zum Weltkongress finden die Regionalkonferenzen statt. Deren Ausrichtung und Organisation wird vom Regionalsekretariat gemeinsam mit einer gastgebenden Mitgliedsstadt verantwortet. Bedingt durch die Covid-Pandemie musste die für 2020 geplante Konferenz in Luxemburg abgesagt werden. Als Ersatz fand im Oktober 2021 eine virtuelle Konferenz mit thematischem Workshop zum Thema "Digitalisierung im Kulturerbe" statt. Im Jahr 2023 ist das nächste Treffen in Brügge/Belgien geplant.

Die Organisation der Welterbestädte (OWHC)

Hintergrund OWHC

Am 8. September 1993 wurde in Fez, Marokko die Organsiation der Welterbestädte (Organization of World Heritage Cities, OWHC) gegründet. Ziele des Städtenetzwerks sind neben der Umsetzung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt, die Förderung der Zusammenarbeit von Welterbestädten und der Austausch von Informationen und Fachwissen in den Themenfeldern Denkmalpflege und Kulturgutmanagement. Insgesamt soll die Solidarität der Welterbestädte gestärkt werden. Um dies zu erreichen, werden internationale Kongresse, Konferenzen, Seminare und Workshops veranstaltet, in denen der Umgang und die Strategien zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Welterbestädte thematisiert werden. 

Derzeit sind rund 300 Städte aus fünf Kontinenten Mitglied der OWHC. Das Netzwerk hat seine Zentrale in Quebec, Kanada, und wird über fünf Regionalbüros vor Ort in den Regionen Zentral- und Osteuropa, Nordwesteuropa und Nordamerika, Südeuropa, Eurasien, Lateinamerika und Asien-Pazifik verwaltet.

Die OWHC im Internet:

www.ovpm.org