Kontrast ändern

Bruckmandl: Ein Gipsarm als Modell

Bei einem Ortstermin haben Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann und der Leiter des Staatlichen Bauamts Hans Weber das Modell begutachtet

Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann und der Leiter des Staatlichen Bauamts Hans Weber begutachten das Modell (C) Bilddokumentation Stadt Regensburg


In den kommenden Monaten wird die Staatliche Dombauhütte Regensburg einen Ersatz für den im Dezember 2012 verloren gegangenen rechten Arm des Bruckmandls anfertigen. Damit dieser auch exakt passt, haben Mitarbeiter der Dombauhütte direkt an der Figur einen Modell-Arm aus Gips erstellt. Dieser ist von der Skulptur durch eine Lehmschicht getrennt, so dass er leicht abgenommen werden kann.

Bei einem gemeinsamen Ortstermin haben Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann und der Leiter des Staatlichen Bauamts Hans Weber das Modell begutachtet. Schimpfermann dankte Weber für die gute Zusammenarbeit, die gemäß der Legende vom Bau der Steinernen Brücke nicht selbstverständlich sei: „In der Sage treten Dom- und Brückenbaumeister als erbitterte Konkurrenten auf. Hier dagegen ziehen sie höchst erfolgreich an einem Strang, um die Instandsetzung des Regensburger Wahrzeichens voranzubringen.“

Das Gipsmodell des Armes soll im Januar in die Dombauhütte gebracht werden. Das Bruckmandl selbst bleibt im städtischen Bauhof, wo es voraussichtlich ab dem Frühjahr 2015 von einer Fachfirma rundum saniert wird. Im Zuge dieser Arbeiten soll dann auch der neue Arm ergänzt werden. Auf die Steinerne Brücke wird das Bruckmandl voraussichtlich Ende 2017 zurückkehren, wenn die Instandsetzung der Brücke abgeschlossen ist