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Internationale Wochen gegen Rassismus 2021

Auftakt Internationale Wochen gegen Rassismus 2021

Internationale Wochen gegen Rassismus 2021 in Regensburg

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bestehen aus zwei Aktionswochen der Solidarität mit den Opfern von Rassismus. Sie finden weltweit jährlich rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März statt.

Der Tag erinnert an die blutige Niederschlagung eines friedlichen Protests am 21. März 1960 gegen das Apartheid-Regime in Südafrika. 69 Menschen starben damals durch Polizeigewalt. Sechs Jahre später begründeten die Vereinten Nationen den 21. März als internationalen Gedenktag.

Nach dem diesjährigen Motto „Solidarität. Grenzenlos" möchten wir uns deutlich positionieren und klarstellen, dass in Regensburg kein Platz für Rassisten und andere Menschenfeinde ist.

Zusammen mit zahlreichen Partnern will der Integrationsbeirat der Stadt Regensburg mit verschiedenen Angeboten informieren, weiterbilden, vernetzen und zum weiteren Diskurs anregen.

Wir laden Sie ein, gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Lassen Sie uns zeigen, dass wir an der Seite der Betroffenen stehen und in unserer Mitte keine Diskriminierung dulden – weder auf der Straße, noch in den Parlamenten!

Dienstag, 9. März, 19 Uhr

„Zwischen Orient und Okzident“
Lesung und Gespräch mit musikalischer Begleitung

Vor 60 Jahren kamen seine Eltern mit den ersten türkischen Gastarbeitern nach Deutschland. Heute zählt Nevfel Cumart mit 19 Gedichtbänden zu den produktivsten und kreativsten Lyrikern seiner Generation in Deutschland.
Von den kargen Feldern Anatoliens bis zu den Amtsstuben Bayerns spannt Cumart einen lyrisch-literarischen Bogen zwischen Orient und Okzident. Bei der Online-Lesung wird Cumart ein weites Spektrum präsentieren: biographische Texte und Liebesgedichte ebenso wie gesellschaftlich-politische Werke und pointierte Momentaufnahmen aus einem Leben in verschiedenen Kulturen.
Thorsten Loher begeistert mit seiner akustischen Gitarre, energiegeladen und ausdrucksstark. Sein Stil steht für virtuose Solos und den treibenden Groove der Gitarre, die mit garantiert handgemachter Musik verzaubern.

Moderation: Dr. Tatjana K. Schnütgen (EBW Regensburg)
Ort: Online-Veranstaltung, Link
Ameldung: www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=251918
Veranstalter: EBW Regensburg e.V. mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Montag, 15. März, 19 Uhr

„SAY THEIR NAMES“
Vorstellung der Aktion

Mit der Aktion SAY THEIR NAMES erinnern wir an Persönlichkeiten, die gegen Rassismus ankämpften, von Rassismus betroffen sind oder durch die rassistische Kontinuität in Deutschland ihr Leben verloren haben.
Rassismus spiegelt sich in individuellen Vorurteilen, Institutionen und Strukturen wider. Er reicht von subtilem Alltagsrassismus bis hin zu rassistischen Gewalttaten und Morden. Und das überall, auch in unserer Stadt.
Bei der Auftaktveranstaltung werden die Ideen hinter der Aktion präsentiert und die Geschichten der Menschen vorgestellt.

Referent*innen: Verschiedene
Online-Veranstaltung: us02web.zoom.us/j/82188381891
(Zoom-Meetings-ID: 82188381891)
Veranstalter: a.a.a., BI Asyl, IKS, Keine Bedienung für Nazis, AG Straßenumbenen-nung, CampusAsyl, Malteser Hilfsdienst Flüchtlingshilfe, DGB Jugend, Jugendbeirat, Antidiskriminierungsstelle, Bildungsreferat

15. - 28. März

„SAY THEIR NAMES“
Temporäre Straßenumbenennung im Regensburger Stadtgebiet

Dem Mechanismus und der Wirkung von Rassismus können wir uns nicht entziehen. SAY THEIR NAMES steht für Erinnerung. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus machen wir darauf aufmerksam, dass Rassismus ein weitgreifendes Problem darstellt, egal ob durch subtilen Alltagsrassismus, Hetze im Netz oder rassistische Gewalttaten bis hin zum Mord. Dies geschieht überall, auch in Regensburg.

Hinter SAY THEIR NAMES stehen Persönlichkeiten, Geschichten und Schicksale. Jeder einzelne Name in dieser Aktion bezeugt mit seiner Geschichte die Relevanz des gemeinsamen Kampfes gegen Rassismus. Dennoch erzählen die unterschiedlichen Biographien, die wir bei SAY THEIR NAMES vorstellen von ganz verschiedenen Regensburger Lebenswegen, von der starken und widerständigen Antirassismuskämpferin, dem Kind, das die Grenzen nach Regensburg nicht überwindet oder dem jungen Menschen, der an Behörden zerbricht.

SAY THEIR NAMES bedeutet, dass betroffene Personen dringend gehört werden müssen. Und wie können sie letztlich dauerhafter im Gedächtnis bleiben als in Form von täglich gebrauchten Namen von Straßen und Plätzen? Warum nicht starke Persönlichkeiten im Kampf gegen Rassismus im Austausch gegen koloniale Termini und Generäle? Wir können mit der Aktion nur ein paar Namen stellvertretend für eine Vielzahl von Personen nennen. Sagt ihre Namen, erzählt ihre Geschichten und vergesst nicht!

Donnerstag, 18. März, 19 Uhr

„Umgang mit rassistischen Gruppierungen und Personen“
Vortrag und Diskussion

Ein Jurist und ein von Rassismus Betroffener berichten und stehen für Diskussionen und Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Nach einer einführenden juristischen Übersicht zum Umgang mit Rassismus und Diskriminierung wird es um den Umgang mit Alltagsrassismus sowie der Rolle von Institutionen und deren Umgang mit Diversity gehen.
Weitere Themen sind prekäre Situationen von Migrant*innen am Arbeitsmarkt und die weiterhin vorhandene Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt anhand eines aktuellen Beispiels aus Augsburg.
Nicht zuletzt wird auch die die Situation von Migrant*innen in Corona-Zeiten beleuchtet: Wie beeinflusst die aktuelle Lage unser Handeln und wie können wir uns besser vor Rassismus schützen?

Referenten: Ludwig Simek & Hamado Dipama (AGABY/MigraNet)
Moderation: Nurdogan Cetinkaya
Online-Veranstaltung: zoom.us/j/93037674375?pwd= enRPYXFnSVc4YVpwZXZMZlV3cVdjZz09

Anmeldung: anmeldung@agaby.de oder www.agaby.de/service/veranstaltungen
Veranstalter: Integrationsbeirat der Stadt Regensburg mit AGABY e.V.

Samstag, 20. März, 9.30 bis 16.30 Uhr

„Was ist Diskriminierung? Und was tue ich, wenn…“ Workshop für Engagierte

Diskriminierung und Rassismus sowie die Konsequenzen werden alltagsnah als gesellschaftliche Phänomene und demokratierelevante Kategorien vermittelt.
Übungen und eine an den Teilnehmenden orientierte Workshop-Gestaltung zielen darauf, individuelle Analysefähigkeiten in Bezug auf Diskriminierung und Rassismus zu stärken sowie die Teilnehmenden bei der Reflexion und Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung (im Alltag) zu unterstützen.

Zielgruppe: bis zu 20 Engagierte im Bereich Migration und Interessierte.
Der Workshop kann, wenn nötig, kurzfristig auch über Zoom durchgeführt werden.

Referentin: Sarah Morcos M.A. (Würzburger Bündnis für Demokratie und Zivilcourage e.V./Geschäftsführung unabhängige Antidiskriminierungsstelle für Würzburg) und N.N.
Anmeldung: bis 18.03.2021 unter seminar@campus-asyl.de
Ort: Katholische Hochschulgemeinde, Weiherweg 6a.
Veranstalter: CampusAsyl e.V.

Sonntag, 21. März, 11 Uhr

„Erinnern allein tut’s nicht!“
Ein Gespräch über Erinnern, Träumen und Handeln

Ernst Grube, inzwischen 88 Jahre alt, wurde als jüdisches Kind mit seiner Familie in München ausgegrenzt und verfolgt. Er musste mitten in München in Lagern leben, den gelben Stern tragen und wurde schließlich mit seiner jüdischen Mutter und den beiden Geschwistern ins Ghetto „Theresienstadt“ deportiert. Mittlerweile lebt Ernst Grube in Regensburg.
Für sein lebenslanges Engagement zeichnete ihn die Landeshauptstadt München 2017 mit dem Georg-Elser-Preis aus. Als Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) und als Präsident der Lagergemeinschaft Dachau engagiert er sich gegen das Vergessen der Naziverbrechen, aktuelle Rechtsentwicklungen und für eine gerechtere Welt.
In der Matinee werden wir über sein Leben gegen das Vergessen sprechen, darüber, was wir gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft tun können und warum es sich lohnt, von einer besseren Welt zu träumen und sein Leben darauf auszurichten.

Referent: Ernst Grube
Ort: Mennonitenkirche, Hartinger Str. 14 oder online über Zoom, je nach Situation
Anmeldung: wilhelm.unger@mgrb.de
Veranstalter: Mennonitengemeinde Regensburg

Sonntag, 21 März, 15 Uhr

„Solidarität. Grenzenlos.“
Hauptkundgebung zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Programm:

  • ab 14:30 Warmup mit Musik
  • Grußwort der Oberbürgermeisterin
  • Redebeiträge
  • Lyrik von Geflüchteten
  • Musik von „Dialamadia“ und anderen
  • Fotoaktion „Gesicht zeigen gegen Rassismus“
  • Infostände der Kooperationspartner

Wir wollen unsere solidarische, multikulturelle und bunte Regensburger Stadtgesellschaft betonen und auch ein bisschen feiern. Für ein friedliches, vielfältiges, gleichberechtigtes, offenes und grenzenlos solidarisches Miteinander!
Wir freuen uns auf die Kundgebung!

Referenten*innen: diverse
Ort: Neupfarrplatz, rund um die Neupfarrkirche
Veranstalter: Integrationsbeirat der Stadt Regensburg

Montag, 22. März, 18.30 Uhr

„Film: Der zweite Anschlag“
Betroffene rassistischer Gewalt berichten

Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistische Übergriffe, Ausschreitungen, Attacken und Morde in der Bundesrepublik Deutschland.
Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm DER ZWEITE ANSCHLAG von Mala Reinhardt dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt.
Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Vertreter*innen des Film-Teams und weiteren Gästen statt.

Moderation: Dr. Carsten Lenk (EBW Regensburg e.V.)
Ort: Hybrid über Zoom und in Räumen des EBW oder rein Online
Anmeldung: ebw@ebw-regensburg.de oder unter www.ebw-regensburg.de
Veranstalter: Keine Bedienung für Nazis e.V., Jugendwerkstatt Regensburg e.V., EBW Regensburg e.V., IKS e.V., BI Asyl

Dienstag, 23. März, 19 Uhr

„Rassismuskritik in Schule und Gesellschaft“
Vortrag

In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Karim Fereidooni auf ausgewählte Ergebnisse seiner Dissertation mit dem Titel "Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen von Referendar*innen und Lehrer*innen mit Migrationshintergrund' ein.
Im Fokus des steht die Frage: "Warum ist es nach wie vor schwierig über Rassismus(erfahrungen) in Gesellschaft und Schule zu sprechen?"
Der Referent ist Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftl. Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. Darüber hinaus berät er die Bundesregierung im Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus sowie im Unabhängigen Expert*innenkreis Muslimfeindlichkeit des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Moderation: Dr. Tatjana K. Schnütgen (EBW Regensburg)
Referent: Prof. Dr. Karim Fereidooni
Ort: Online, Link nach Anmeldung
Anmeldung: ebw@ebw-regensburg.de oder unter www.ebw-regensburg.de
Veranstalter: EBW Regensburg e.V. mit Friedrich-Ebert-Stiftung

Mittwoch, 24. März, 17.30 Uhr

„Freiheit statt Corona-Dikatur!“
„Querdenker“ und die extreme Rechte

Gesellschaftliche Krisen wie die Corona-Pandemie bringen Unklarheit, Überforderung und Verunsicherung mit sich. In dieser Situation haben Verschwörungsideologien auf der Straße und in sozialen Netzwerken Hochkonjunktur.
Was macht Verschwörungsideologien attraktiv? Welche Narrative sind aktuell besonders verbreitet? Wer beteiligt sich an den Protesten? Was für eine Rolle spielt die extreme Rechte? Welche Gefahren gehen von der aktuellen Bewegung aus? Wie können Gesellschaft und Politik darauf reagieren?
Im Vortrag soll diesen Fragen nachgegangen werden, ebenso besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Referent: Jan Nowak (Mobile Beratung gegen Rechts-extremismus in Bayern)
Online-Veranstaltung: Link wird nach Anmeldung verschickt
Anmeldung: bis 19. März unter Antidiskriminierungsstelle@Regensburg.de (Hinweis: Im Programmheft ist die Mailadresse leider fehlerhaft.)
Veranstalter: Antidiskriminierungsstelle und Bildungsreferat der Stadt Regensburg

Mittwoch, 24. März, 19 Uhr

„Wir sind jetzt hier.“
Geschichten über das Ankommen. Film und Gespräch

Seit 2015 waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker*innen: Junge Menschen, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland flohen. Im Dokumentarfilm “Wir sind jetzt hier” erzählen sieben junge Männer vom An-kommen in Deutschland – von heiteren und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe.

Trailer + Infos zum Film unter www.fes.de/wirsindjetzthier

Nach der ca. einstündigen Online-Filmvorführung folgt ein Gespräch mit der Produzentin Ronja von Wurmb-Seibel und Regensburger Jugendlichen.

Online-Veranstaltung: https://zoom.us/j/94616919218?pwd=Q2tCYWN3bGZuQndwaDZDOTBmdDFmUT09 (Meeting-ID: 946 1691 9218, Kenncode: 821053)
Kontakt: kontakt@ausbildung-statt-abschiebung.de
Veranstalter: „Ausbildung statt Abschiebung“ in Kooperation mit BI Asyl und EBW Regensburg e. V.

Donnerstag, 25. März, 19.30 Uhr

„60 Jahre immer Gast, ohne Mitspracherecht und Teilhabe“
Vortrag und Diskussion

Vor 60 Jahren kamen die ersten türkischen Arbeitsmigrant*innen nach Deutschland. Sie verlagerten in vielen Fällen ihr Leben dauerhaft hierher, blieben aber vom Wahlrecht ausgeschlossen. Ausländer*innen aus den sogenannten Drittstaaten dürfen bis heute weder ihre Abgeordneten für Bundestag und Landtag, noch ihre Bürgermeister*innen wählen.
"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" steht im Grundgesetz. Doch wer keinen deutschen Pass hat, gehört augenscheinlich nicht dazu.
Im Bundestagswahljahr möchten wir die Forderung nach einem Menschenrecht erneut erheben. Wir sehen in der bestehenden Situation strukturellen Rassismus. Wir wollen unsere Stimme erheben und dieses Thema in die Öffentlichkeit bringen.
Murat Çakır wird in seinem Vortrag aus betroffener Sicht das Thema historisch und aktuell darstellen und der Forderung nach einem Wahlrecht Nachdruck verleihen.

Referent: Murat Çakır (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Online-Veranstaltung: us02web.zoom.us/j/8450218915 (Meeting-ID: 845 0218 9159)
Anmeldung: iks-regensburg@web.de
Veranstalter: Internationaler Kultur– und Solidaritätsverein (IKS) e.V. mit BI Asyl

Freitag, 26. März, 19 Uhr -abgesagt-

Diese Veranstaltung wurde abgesagt bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Sobald ein neuer Termin bekannt ist, wird dieser Eintrag aktualisiert.

„rassismus ist das bleiche gesicht der gewalt“
May Ayim, Anti-Apartheid-Bewegung und Südafrika

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus wird auf die Entstehung des Gedenktags zurückgeblickt: Am 21.03.1960 kam es in Südafrika zu tödlicher Polizeigewalt bei einer Demonstration, heute bekannt als das Sharpeville-Massaker.
Anschließend werden die „entfernten Verbindungen“ der Dichterin May Ayim zu Südafrika aufgezeigt. Solidarität mit der Anti-Apartheid-Bewegung war wichtiger Bestandteil ihres transnationalen Aktivismus.
May Ayim studierte in Regensburg, ihre Abschlussarbeit über die Geschichte der Schwarzen Menschen in Deutschland wurde im Sammelband „Farbe bekennen“ veröffentlicht. Rassismus, Entfremdung und kulturelle Vielfalt bilden den roten Faden ihrer Poesie und Aufsätze.

Online-Veranstaltung: uni-regensburg.zoom.us/j/82464195849?pwd=aU9qQ3VTMlFEbExJMWx3NHI2eWZJdz09
Veranstalterin: Aktionsgruppe Straßenumbenennung
Kontakt und weitere Infos: https://umbenennung.wordpress.com
ag-strassenumbenennung@posteo.net

Samstag, 27. März, 14 bis 17.30 Uhr

„Dekolonisierung von Psyche und Körper“
Workshop mit Mariela Georg

Zu selten wird der Frage nach körperlichen und psychischen Folgen von Rassismus nachgegangen – der Frage „was macht Rassismus, denn eigentlich mit Mir?“. Genau da sollten wir ansetzen, findet Mariela Georg. „Wellness als ein Akt des politischen Widerstands“ bedeutet für sie, dass Menschen mit Rassismuserfahrungen sich bewusst für die Dekolonisierung von Psyche und Körper entscheiden.
Im Workshop führt die Trainerin in das Konzept Critical Wellness ein und stellt Übungen für Psyche und Körper vor. Zielgruppe für den Workshop sind Black, Indigenous and People of Color mit alltäglichen Rassismuserfahrungen.
Für bis zu 14 Personen ab 16 Jahren

Referentin: Mariela Georg
Online-Veranstaltung: Link wird nach Anmeldung rechtzeitig mitgeteilt
Anmeldung: bis 19. März unter jugendbeirat@regensburg.de
Veranstalter: Jugendbeirat der Stadt Regensburg

Sonntag, 28. März, 13 Uhr

„CampusAsyl Info-Radtour“
Mit dem Fahrrad durch den Regensburger Stadtosten

Sie wollen mehr über die Situation von Geflüchteten in Regensburg erfahren? Die CampusAsyl Info-Radtour bietet dazu die Gelegenheit!
Wir werden im Stadtzentrum beim „Schwammerl“ am Regensburger Hauptbahnhof starten und Richtung Osten zu verschiedenen Unterkünften für Asylbewerber bzw. Asylberechtigte radeln.
Unterwegs werden wir Infos über das Asylverfahren, die verschiedenen Unterbringungsformen und weitere Themen ansprechen sowie die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements im Verein CampusAsyl vorstellen.
Die Teilnahme ist kostenlos, aber wir bitten um rechtzeitige Anmeldung per Mail an seminar@campus-asyl.de.
Ein Fahrrad müssen die Teilnehmer*innen selbst mitbringen.

Treffpunkt: „Schwammerl“ (Nähe Hauptbahnhof)
Veranstalter: CampusAsyl e.V.
Anmeldung: seminar@campus-asyl.de