Sanierung Ufermauer Werftstraße
Die historische Ufermauer am linken Ufer des Donausüdarms unter der Eisernen Brücke
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AEROWEST GmbH, Dortmund Die historische Ufermauer entlang der Werftstraße wurde im 19. Jahrhundert (1837/1844) durch das Königreich Bayern errichtet und ging um 1975 in den Besitz der Stadt Regensburg über. Sie gründet auf einem Holzpfahlrost im Kies, über dessen Zustand keine Erkenntnisse vorliegen. Erst in der jüngeren Neuzeit erhielt die Mauer über eine vier Meter lange Spundwand einen Kolkschutz, der verhindern sollte, dass die Flusssohle am Fuß der Ufermauer ausgespült wird.
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Schömig-Plan Ingenieurgesellschaft mbHDa die Standsicherheit der über 170 Jahre alten Ufermauer nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht und diese zudem zahlreiche Schadstellen in Form von Auswaschungen, Frostschäden, Ausbrüchen und Fehlstellen aufweist, muss die Mauer im Zeitraum von Mai 2026 bis März 2027 umfassend saniert und statisch ertüchtigt werden. Ziel der Maßnahme ist es, die historische Bausubstanz langfristig zu sichern und gleichzeitig an die heutigen technischen Anforderungen anzupassen. Darüber hinaus muss die Ufermauer auf zusätzliche Belastungen vorbereitet werden, die durch den Baubetrieb der nachfolgenden Hochwasserschutzmaßnahmen entstehen.
Da sich die Ufermauer an der Werfstraße in der Kernzone des UNESCO-Weltkulturerbes befindet, ist eine denkmalgerechte Sanierung durch einen Steinmetzfachbetrieb erforderlich. Darauf folgt eine statische Ertüchtigung der Baukonstruktion: Durch den Einbau einer rund zehn Meter tiefen Spundwand auf einer Länge von 315 Metern wird die Standsicherheit der Mauer nachhaltig verbessert. In diesem Zuge wird auch ein moderner Kolkschutz aus Wasserbausteinen geschaffen, der den heutigen Strömungsbelastungen gerecht wird.
Querschnitt der historischen Ufermauer und Bautätigkeiten im Überblick
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Schömig-Plan Ingenieurgesellschaft mbHDer Anwohnerverkehr sowie Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst und Feuerwehr können die Werftstraße weiterhin nutzen. Für diese wird entlang der Häuser eine Fahrspur freigehalten.
Für wenige Wochen muss jedoch der Abschnitt zwischen den Hausnummern 17 und 24 für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. In dieser Zeit wird die Gasse zwischen den Hausnummern 1 und 3 vorübergehend geöffnet. Eine entsprechende Beschilderung wird frühzeitig darauf hinweisen.
Der Fußgänger- und Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit möglich.
Während der Bauzeit entfallen im Bereich zwischen den Hausnummern 1 bis 13 rund 35 Parkplätze. Alternativ stehen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung:
- Bewohnerstellplätze auf der Mobilitätsdrehscheibe
- Stellflächen auf dem Jacobi-Gelände
Trotz des Einsatzes moderner Technik lassen sich im Rahmen der Spundarbeiten Lärm und Erschütterungen nicht vollständig vermeiden. Durch gezielte Maßnahmen zum Lärmschutz werden die Auswirkungen jedoch so gering wie möglich gehalten. Dazu zählen unter anderem der Einsatz von Schallschutzvorhängen, die Ummantelung der Ramme sowie eine Begrenzung der Arbeitszeiten. Darüber hinaus werden die Spunddielen durch Vibration eingebracht, was vergleichsweise wenig Emissionen verursacht.
