Vorbereitende Untersuchung - Zentrale Fußgängerzone
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Bilddokumentation Stadt RegensburgEine Altstadt hat die Aufgabe, als Lebensumfeld für seine Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für seine Besucherinnen und Besucher und Beschäftigten zu funktionieren. Mit der Neugestaltung der Fußgängerzone in den letzten Jahren ist bereits ein großer Schritt erfolgt, um diesen Bereich der Altstadt attraktiv zu halten.
Mit den Vorbereitenden Untersuchungen (VU) wurde die zentrale Fußgängerzone ausführlicher beleuchtet und ein förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet geschaffen.
Die VU beschreiben die Notwendigkeit einer Sanierung und setzen sich mit den funktionalen und städtebaulichen Zusammenhängen im Detail auseinander.
Die VU „Zentrale Fußgängerzone“ und das parallel erarbeitete integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) „Zentrale Altstadt“ wurden vom Stadtrat in seiner Sitzung am 24. Januar 2023 als Grundlage für die Entwicklung in der zentralen Altstadt einstimmig beschlossen.
Seit dem Sommer 2021 waren die Betroffenen aktiv in den Untersuchungsprozess einbezogen. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Expertise in den Planungsprozess einzubringen – sei es durch Fragebögen, im direkten Gespräch mit dem Planungsbüro und der Stadt Regensburg während eines Quartiersrundgangs oder über eine Online-Beteiligungsplattform. Auch die Kinder und Jugendlichen haben sich im Mai 2022 in einem Workshop eingebracht.
Neben grundlegenden Anmerkungen wurden insbesondere Themen wie die stadtklimatische Verbesserung der zentralen Altstadt (Klimaanpassung), die Mobilitätswende, Verkehrsberuhigung sowie der Strukturwandel in der Innenstadt als Prioritäten genannt. Ziel sollte es zudem sein eine möglichst hohe Aufenthaltsqualität für alle sozialen Gruppen zu schaffen.
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BayernatlasAbgrenzung: Das Gebiet wird im Norden durch die Schwarze-Bären-Straße und die Drei-Kronen-Gasse, im Osten durch die Maximilianstraße und im Süden durch den St.-Peters-Weg begrenzt. Die westliche Grenze verläuft entlang der Ostseite des Neupfarrplatzes, des St.-Kassians-Platzes, der Viereimergasse und der Fröhlichen-Türken-Straße. Das Gebiet grenzt unmittelbar östlich an das bestehende städtebauliche Sanierungsgebiet Obermünsterviertel an.
Fläche: ca. 6,8 Hektar
In der Altstadt gibt es naturgemäß eine Vielzahl von Belangen, die teilweise konkurrieren oder sich überlagern. Im Rahmen der VU wurde unter anderem ein Blick auf folgende Punkte geworfen:
- Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe
- Nutzbarkeit von Straßen und Plätzen
- Wohnangebote und Wohnumfeld für alle Generationen
- Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten vor Ort





