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2010: Neubau Von-Müller-Gymnasium

Allgemeines

Im Zuge der dringend notwendigen Sanierung des Altbaus des Von-Müller-Gymnasiums entstand 2003, im Rahmen des vom Bund aufgestellten Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) zur Unterstützung des bedarfsgerechten Auf- und Ausbaus von Ganztagsschulen, die Idee einer Ganztagsschule. Zunächst standen verschiedene Überlegungen und Konzeptentwürfe zu An- und Erweiterungsbauten im Raum.
Bald wurde jedoch deutlich, dass aufgrund des erhöhten Flächenbedarfs für ein
Ganztagesgymnasium in dieser Form keine befriedigende Lösung erzielt werden konnte. Die Entscheidung fiel daraufhin zu Gunsten eines kompletten Neubaus.

Die neue Schule wurde als vierzügiges Gymnasium konzipiert. Der Neubau musste Platz für 32 Klassenräume, Fachräume für Musik, Kunst und Naturwissenschaften, eine Bibliothek und den Informatikfachbereich bieten.

Um den besonderen Ansprüchen eines Ganztagesbetriebs gerecht zu werden, der auf Basis eines eigens entwickelten pädagogischen Konzepts - dem „Regensburger Schulmodell“ - geplant wurde, sollten zusätzlich Intensivierungsräume, ein variabel zu nutzender Aulabereich, die Mittagsversorgung, ein Studiersaal und verschiedene Aufenthaltsbereiche in der Gebäudeplanung Berücksichtigung finden. Von Anfang an erfolgte dadurch eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Planungsteam und den Entwicklern des pädagogischen Konzepts.

Das Raumprogramm beinhaltete schließlich rund 6 000 Quadratmeter Hauptnutzflächen sowie entsprechend zusätzliche Nebennutz- und Verkehrsflächen.

Der Freistaat Bayern förderte das Vorhaben über Artikel 10 Finanzausgleichgesetz (FAG) und nach dem Konnexitätsprinzip zur Einführung des achtstufigen Gymnasiums (G8) in Bayern.

Gebäudedaten

  • Bruttogeschossfläche: ca. 10.500 qm
  • Hauptnutzfläche: ca. 6.000 qm
  • Verkehrsfläche: ca. 3.050 qm
  • Funktionsfläche: ca. 140 qm
  • Bruttorauminhalt: ca. 42.750 qm
  • Gesamtkosten ca. 17.8 Mio Euro