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2011: Besucherzentrum Welterbe Regensburg im Salzstadel

Allgemeines zum Bauvorhaben

Das Informationszentrum wurde an prominenter Stelle, im Regensburger Salzstadel, eingerichtet. Auf zwei Geschossen stehen in dem historischen Gebäude Flächen von insgesamt ca. 700 m² zur Verfügung.

Zentraler Bestandteil des Informationszentrums ist eine Dauerausstellung, die dem Thema UNESCO-Welterbe Regensburg gewidmet ist.

Regensburg gehört zu den wichtigsten Schauplätzen europäischer Geschichte. Die herausragende geschichtliche Bedeutung Regensburgs manifestiert sich in ihrer Traditionslinie als europäische Stadt des Dialogs. Heute präsentiert sich Regensburg der Öffentlichkeit als Welterbe der UNESCO, aber auch als lebendige Stadt und aufstrebender Wirtschaftsstandort.

Entwurfskonzept

Die Leitidee des Entwurfs war, den Salzstadel als historisches Baudenkmal und den typischen Eindruck der Innenräume in seiner Qualität zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Die Dauerausstellung befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes. Dort wurde auch eine Info-Theke als zentrale Anlaufstelle platziert. Im Untergeschoss sind der Bereich für Sonderpräsentationen, die notwendigen Funktions- und Serviceeinrichtungen und ein multifunktionaler Bereich untergebracht.

Der raumbildende Ausbau orientiert sich am Konzept der Sanierung aus den Jahren 1989 - 91 und entwickelt dieses weiter. Detaillösungen werden in Anlehnung an den Bestand entwickelt. Ziel ist es, im Bereich des Objektes eine einheitliche Formensprache zu bewahren.

Die Themen der Ausstellung werden in Kabinetten dargestellt. Diese Kabinette entstehen durch von der Decke abgehängte, nach unten offene Körper, die den Boden durchgehend als Gesamtfläche wahrnehmbar lassen. Entlang der Fenster der Außenwände führt die „Promenade“, die den Besuchern den Blick auf das eigentliche Exponat, die Altstadt von Regensburg eröffnet.

Um auch nach der Einrichtung des Besucherzentrums Welterbe Regensburg weiterhin eine uneingeschränkte Nutzung der Obergeschosse des Gebäudes sicherzustellen, war es erforderlich einen zweiten baulichen Rettungsweg (Fluchttreppe) im südöstlichen Bereich zu integrieren.

Ausstellungsinhalte

Bereits in der Konzeptionsphase wurde ein Wissenschaftlicher Beirat berufen. Dieser stand dem Projekt von Beginn an als beratendes Gremium zur Seite. Die inhaltliche Konzeption wurde durch ein wissenschaftliches Team der FH Joanneum aus Graz ausgearbeitet.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf große Themenbereiche:

  • UNESCO-Welterbe
  • Entwicklung der Stadt Regensburg
  • Wirtschaftsstadt am Fluss
  • Leben in Regensburg
  • Politik und Reichstagsstadt Regensburg

Homepage Besucherzentrum Welterbe