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Regensburger Herbstsymposion 2021

Das Dach des Denkmals – Zeugnis historischer Baukultur oder Eldorado moderner Wohnkultur?

Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege vom 19. und 20. November 2021

Wer durch eine Stadt spaziert, richtet sein Interesse vornehmlich auf Fassaden, Dächer werden von unten kaum wahrgenommen.

Um diesen Blick auf die „5. Fassade“ zu schärfen, beschäftigte sich das diesjährige Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege mit dem Thema „Das Dach des Denkmals – Zeugnis historischer Baukultur oder Eldorado moderner Wohnkultur?“. Zwölf Referentinnen und Referenten nahmen Dachwerke und Tragwerk-Konstruktionen aus dem 12. bis ins 21. Jahrhundert unter die Lupe und beschäftigten sich auch unter der Leitfrage „Ist nach oben noch Luft?“ mit dem Trend, Dächer zum Wohnraum umzubauen. Im Blickpunkt lagen neben der historischen Altstadt von Regensburg auch andere Städte wie Wien oder München.

Das Symposion fand am 19. und 20. November 2021 im Großen Runtingersaal (Keplerstraße 1) statt. Die Tagung startete am Freitag, 19. November 2021, um 14 Uhr mit der Begrüßung durch Kulturreferent Wolfgang Dersch. Am Samstag begannen die Vorträge ab 10 Uhr.

Interessierte hatten die Möglichkeit, die Veranstaltung im Internet zu verfolgen. Der Link dazu wurde kurz vor der Tagung auf dieser Seite veröffentlicht.

Im Runtingersaal war die Teilnehmerzahl aufgrund der Pandemie-Situation begrenzt. Die Veranstaltung war kostenlos und fand nach den aktuellen Infektionsschutzrichtlinien statt (aktuell 2G und FFP2-Maskenpflicht auch am Platz).

Das Herbstsymposion ist eine gemeinsame Veranstaltung des Amtes für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg, des Fachbereichs Kunst und Denkmalpflege des Bistums Regensburg, des Heimatpflegers der Stadt Regensburg, des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg, des Oberpfälzer Kulturbund e.V. und der Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg, e.V.


Programm 2021


Rückblick auf das Regensburger Herbstsymposion 2020

Das Regensburger Herbstsymposion 2020 stand unter dem Motto „Zwischen den Kriegen – Städtebau, Architektur und Kunst im Regensburg der Zwanziger- und Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts“.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Veranstalter (Stadt Regensburg, Amt für Archiv und Denkmalpflege, der Fachbereich Kunst und Denkmalpflege des Bistums Regensburg, der Heimatpfleger der Stadt Regensburg, der Historische Verein für Oberpfalz und Regensburg, der Oberpfälzer Kulturbund e.V. und die Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg e.V.) im November gezwungen, das Symposion ohne Publikum durchzuführen. Kulturreferent Wolfgang Dersch hatte sich dafür ausgesprochen, die Veranstaltung nicht komplett abzusagen. Deshalb haben sich acht Referenten im Großen Runtingersaal vor die Kamera gestellt, um ihre Beiträge von Einhörn Media aufzeichnen zu lassen.

Die Mitschnitte können Sie hier nachstehend abrufen. 

Überdies werden die Vorträge auch wieder in einem Tagungsband publiziert, der 2021 erscheinen wird.

Der Tagungsband des Herbstsymposions von 2019, das sich mit dem Thema „Alte Stadt und moderner Verkehr“ befasste, ist inzwischen im Morsbach Verlag erschienen und zum Preis von 19,80 Euro im Buchhandel erhältlich. Er umfasst 154 Seiten und ist reich bebildert. Die elf in diesem Tagungsband veröffentlichten Beiträge geben teils einen Rückblick auf konkrete Phasen der Regensburger Verkehrsplanung, teils einen Überblick über allgemeine Aspekte innerstädtischer Mobilität, um schließlich einen vergleichenden Blick auf andere europäische Städte zu werfen.

Das Regensburger Ostmarkmuseum - Zum architektonischen Konzept eines Stadt- und Regionalmuseums der NS-Zeit

Referentin: Sophia Kirschsieper B. A., Pleystein

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Alles nur Fassade! Von den Ideen einer nationalsozialistischen Altstadt

Referent: Dr. Maximilian Fritsch, Regensburg

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Zur Arisierung des Stadtbildes. Fallbeispiele von „Kunst am Bau“ im Regensburg der Zwanziger- und Dreißigerjahre

Referent: Dr. Eugen Trapp, Regensburg

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Bunker und Bodendenkmal - Schutzbauten des Nazi-Regimes in Regensburg

Referent: Dr. Lutz-Michael Dallmeier, Regensburg

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Ein Hauch von Bauhaus in Regensburg. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder mit Krankenhauskapelle, errichtet 1927 bis 1930

Refernt: Dr. Werner Chrobak, Regensburg

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Nationalsozialistischer Wohnsiedlungsbau im Spiegel von Stadtentwicklung und Städtebau in Regensburg

Referent: Dipl. Ing. TU Matthias Hess, Regensburg

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Das Minoriten-Quartier zwischen den Kriegen: Zur städtebaulichen Entwicklung eines Vorstadt-Areals

Referent: Dipl.-Ing. Architekt, Regierungsbaumeister Joachim Buck, Regensburg

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Stadtfotografie zwischen den Kriegen als baugeschichtliche Quelle

Referent: Prof. Dr. Peter Morsbach, Regenstauf

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