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Abteilung Stadtarchiv

Hausanschrift

Runtingerhaus
Keplerstraße 1
93047 Regensburg

Postanschrift

Postfach 11 06 43
93019 Regensburg

Abteilungsleitung

Lorenz Baibl

Kontakt

Telefon (0941) 507-1452

Fax (0941) 507-4458

E-Mail stadtarchiv@regensburg.de

Öffnungszeiten

Montag10.00 - 16.00

Dienstag10.00 - 16.00

Mittwoch10.00 - 16.00

Donnerstag10.00 - 16.00

Freitag09.00 - 12.00

Anfahrt

Busverbindungen

Haltestelle: Fischmarkt

Stadtplan: Stadtplan

Wichtige Hinweise

Der Lesesaal des Stadtarchivs ist ab Montag, den 18. Mai 2020 wieder geöffnet (Montag bis Donnerstag 10-16 Uhr, Freitag 9-12 Uhr). Da aufgrund der Abstandsregelungen aktuell nur drei Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, ist eine Archivbenutzung ausschließlich nach bestätigter Voranmeldung per Telefon oder E-Mail möglich (stadtarchiv@regensburg.de; 0941-507-1457, -3453 oder -1458). Eine Anmeldung muss mindestens 3 Werktage vor dem geplanten Besuch erfolgen. Unterstützen Sie uns bitte bei der Organisation des Lesesaalbetriebs, indem Sie bei der Anmeldung die geplante Dauer Ihres Besuchs (gewünschter Nutzungstag, benötigte Stundenanzahl) angeben.

Prioritär behandelt werden Archivbenutzungen für Zwecke universitärer oder schulischer Abschlussarbeiten, für Zwecke wissenschaftlicher Forschungsprojekte und für unabdingbare Zwecke, die eine persönliche Archivbenutzung zwingend erforderlich machen.

Eine fachliche Beratung findet bis auf weiteres vor allem vorab per Mail oder telefonisch statt. Archiv- und Bibliotheksgut soll möglichst vorbestellt werden. Arbeitsmittel (v.a. Bleistifte) sind selbst mitzubringen.

Die Beantwortung von Anfragen bzw. Recherchen kann derzeit mehr als vier Wochen in Anspruch nehmen. Bei der Beglaubigung von Personenstandsurkunden ist ebenfalls mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen. Wir bitten um Verständnis.

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die allgemeinen Hygienebestimmungen und Schutzmaßnahmen:

• Wahren Sie 1,5 Meter Abstand zu Ihren Mitmenschen.

• Tragen Sie im gesamten Gebäude einen eigenen Mund-Nasen-Schutz.

• Nutzen Sie die im Eingangsbereich befindlichen Desinfektionsmittelspender.

• Sie fühlen sich rundum fit und gesund.

Auch wenn Sie uns in sonstiger Sache besuchen, vereinbaren Sie – nach Möglichkeit – im Vorfeld einen Termin: Das erspart Wartezeit und vermeidet Schlangenbildung. Lässt sich Ihr Anliegen vielleicht telefonisch oder per E-Mail klären?

Unser Kontakt: 0941-507 1452  stadtarchiv@regensburg.de

Archiv - Tag der Archive 2020

Rückblick: Tag der Archive 2020 in Stadt und Landkreis Regensburg

Unter dem Motto „Kommunikation – Von der Depesche zum Tweet“ hatte der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) am Wochenende vom 7. und 8. März wieder einen bundesweiten „Tag der Archive“ ausgerufen. Auch die Archive von Stadt und Landkreis Regensburg nahmen wieder an der Aktion teil und präsentierten sich und einige ausgewählte Schätze der Öffentlichkeit.

In der Stadt Regensburg fand im Rahmen des Tags der Archive eine Premiere statt: Die verschiedenen im Stadtgebiet beheimateten Archive waren alle am Sonntag, den 8. März zu Gast im Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv. Von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr waren Vertreter des Archivs des St. Katharinenspitals, des Bischöflichen Zentralarchivs, des Universitätsarchivs, des Stadtarchivs und natürlich des gastgebenden Thurn und Taxis Zentralarchivs in den Räumen der Hofbibliothek und des Zentralarchivs (Schloss St. Emmeram, Emmeramsplatz 5, Zugang über die Pforte am Ende der Schlossstraße) präsent.

Interessierte Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, die bunte Archivlandschaft der Stadt an einem Ort kennenzulernen, mit den Archivaren ins Gespräch zu kommen und Originaldokumente zum Rahmenthema „Kommunikation“ aus nächster Nähe zu sehen.

Das Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv stellte die Arbeit der Postillione, also die Überbringer der Depeschen, in den Vordergrund. Es wurden Replikate von Uniformen, Posthörner und Brieftaschen sowie ausgewählte Dokumente zur täglichen Arbeit der Postillione gezeigt.

Die Einführung des Telefons in Regensburg Ende des 19. Jahrhunderts stand im Fokus der Präsentation des Stadtarchivs. Das Archiv des St. Katharinenspitals zeigte ausgewählte Exponate zur Kommunikation zwischen Stadt und Umland in der Vormoderne ‒ anhand von Beispielen schriftlicher und mündlicher Kommunikationswege. Das Universitätsarchiv behandelte in der kleinen Ausstellung ebenfalls einzelne Schlaglichter zum Oberthema Kommunikation: Gezeigt wurde das Rücktrittstelegramm des ersten Rektors und es wurde näher eingegangen auf das Aufkommen der E-Mail-Kommunikation und des Spams. Last but not least präsentierte das Bischöfliche Zentralarchiv ausgewählte Stücke zum Reisen in früheren Zeiten: vom Ausweisdokument zur formellen Kommunikation beim Grenzübertritt bis hin zur Grußpost zur informellen Kommunikation mit den Daheimgebliebenen.

Das Archiv der St. Katharinenspitalstiftung in Regensburg-Stadtamhof zeigte zudem von 13:00 bis 16:30 Uhr in seinen eigenen Archivräumen (Am Brückenfuß 4) die Ausstellung „mündlich – schriftlich – digital: Formen der Kommunikation im St. Katharinenspital“.

 

Aufgaben

Das Stadtarchiv Regensburg übernimmt das von den Behörden der Stadt Regensburg zu ihrer Aufgabenerfüllung nicht mehr benötigte Schriftgut. Es sichtet diese Unterlagen, vernichtet Unwichtiges und bewahrt Archivwürdiges.

Neben diesem, dem Archiv automatisch zuwachsenden, reinen Verwaltungsschriftgut sammelt das Archiv zur Ergänzung der geschichtlichen Überlieferung weitere schriftliche Zeugnisse. Dazu gehören Vereinsakten, Nachlässe und Sammlungen von Personen lokaler und regionaler Bedeutung, Zeitungen, Plakate u. v. m.

Das Stadtarchiv stellt somit das bis ins späte 13. Jahrhundert zurückreichende "Gedächtnis" der Stadt Regensburg dar und hat selbst eine lange Geschichte.

Die Benutzung dieses "Informationspools" steht allen Bürgern z. B. für historische Forschungen oder Fragen der eigenen Familiengeschichte zur Benutzung offen. Hierfür stehen u.a. folgende, kostenlose Leistungen des Stadtarchives Regensburg zur Verfügung:

  • Bereitstellung der für Nachforschungen benötigten Unterlagen sowie Beratung und Hilfe.
  • Bereitstellung computergestützter Findemittel für viele Bestände,
  • Ermöglichung des Zugriffs auf digitalisierte Archivalien und die Möglichkeit der Recherche im Bayerischen Bibliotheksverbund.

Das Stadtarchiv fördert Forschungen zur Stadtgeschichte und führt solche selber durch, häufig in Verbindung mit kompetenten Partnern.

Archivbenutzung

Archivalienbestellung und -vorlage

Von Montag bis Donnerstag werden jeweils um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr Archivalien aus den Magazinen in den Lesesaal gebracht. Am Freitag findet um 10.00 Uhr eine Bereitstellung statt.

Je Aushebung und Nutzer können maximal 10 Einheiten bestellt werden. In begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich. 

Unter Angabe der Archiv- bzw. Bibliothekssignatur des Stadtarchivs können Archivalien und Bücher per E-Mail (stadtarchiv@regensburg.de), schriftlich oder telefonisch unter 0941/507-1452 vorbestellt werden.

Hinweise zur Benutzung von Personenstandsunterlagen im Stadtarchiv Regensburg

Durch die Änderung des Personenstandsrechts zum 1. Januar 2009 wurden die Personenstandsunterlagen des Standesamts Regensburg für folgende Zeiträume an das Stadtarchiv Regensburg übergeben:

  • Geburtenbücher älter als 110 Jahre
  • Heiratsbücher älter als 80 Jahre
  • Sterbebücher älter als 30 Jahre

Das heißt, diese Unterlagen gelten nun als Archivgut und ihre Nutzung und die damit verbundenen Gebühren werden nicht mehr durch das Personenstandsrecht sondern durch die Stadtarchivsatzung und die Stadtarchiv-Gebührensatzung geregelt.

Die Benutzung der Personenstandsunterlagen im Stadtarchiv ist aus konservatorischen Gründen nur durch die Erteilung von schriftlichen Auskünften sowie durch die Anfertigung von Kopien möglich.

Anfragen hierzu richten Sie bitte schriftlich an das Stadtarchiv Regensburg.