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Kulturdatenbank

© Emilius Roman

Regensburger Kantorei

  • Chor
  • Dirigent/in
  • Ensemble

Kontakt

Herr Roman Emilius
Am Ölberg 2
93047 Regensburg
Telefon: 0941/29861658
E-Mail: ZWQuYmV3JGllcm90bmFrLXJlZ3J1YnNuZWdlcg==
Website: www.regensburger-kantorei.de

Veranstaltungen

01Mär

Stunde der Kirchenmusik

  19:00 - 20:00 Uhr | Neupfarrkirche
29Mär

Johann Sebastian Bach: Johannespassion

  17:00 - 19:30 Uhr | Dreieinigkeitskirche
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Aktuelles

Die Regensburger Kantorei ist der große Oratorienchor der evangelischen Kirche in Regensburg. Mit seinen 120 Mitgliedern zählt er zu den größten Chören der Stadt. Beheimatet ist der Chor in der Dreieinigkeitskirche, die 1631 als evangelische Hauptkirche der Stadt eingeweiht wurde.

Zur Regensburger Kantorei gehört der Raselius-Chor, benannt nach dem Regensburger Komponisten und Musiktheoretiker Andreas Raselius. Mit Aufführungen großer chorsymphonischer Werke und anspruchsvoller a-cappella-Musik sind beide Chöre im Konzertleben der Stadt vertreten.

Der Name Regensburger Kantorei ist auch Inbegriff für evangelische Kirchenmusik in der Altstadt. Dazu gehört die "Stunde der Kirchenmusik": Musik und Texte erklingen an jedem ersten Freitag im Monat in der Neupfarrkirche bei freiem Eintritt. Tradition hat das Adventssingen der Kantorei am 2. Adventssonntag. Im Jahr 2015 wird es erstmals die "Bach-Kantate zum Mitsingen" geben: damit wird allen interessierten Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit geboten, ein bedeutendes kirchenmusikalisches Werk singend zu erleben.

In der Dreieinigkeitskirche (Gesandtenstraße) wird die "Bachorgel" entstehen, ein Orgelneubauprojekt mit überregionaler Ausstrahlung. Informationen unter www.bachorgel-regensburg.de

Neben der Neupfarrkirche ist St. Oswald am Weißgerbergraben mit ihrer historischen Orgel, erbaut 1750 von Franz Jakob Späth, ein weiterer wichtiger Ort evangelischer Kirchenmusik in der Stadt.

Steckbrief / Werdegang

Die Regensburger Kantorei wurde 1888 als "Protestantischer Kirchenchor e.V." gegründet. Ihr geht eine bis in das Jahr 1542 zurückreichende Tradition evangelischen kirchenmusikalischen Lebens voraus. Beheimatet an der Dreieinigkeitskirche wurde der Chor im Jahre 1967 von seinem damaligen Leiter, Walter Opp, mit vielen jungen Sängern neu aufgebaut. 
Er gab dem Chor auch seinen heutigen Namen "Regensburger Kantorei" und betonte damit seinen überkonfessionellen Charakter.

 Von 1978 bis zu seinem Ruhestand 2008 führte Christian Kroll die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger zielstrebig weiter. Unter seiner Leitung bot die Regensburger Kantorei ein dichtes Konzertprogramm.

Im Oktober 2008 trat der bisher in München tätige Kirchenmusikdirektor Roman Emilius die Nachfolge Christian Krolls als neuer evangelischer Kantor und Kirchenmusikdirektor an. Seit seinem Amtsantritt gibt es die beliebte "Stunde der Kirchenmusik" an jedem ersten Freitag im Monat in der Neupfarrkirche.

Der Raselius-Chor der Regensburger Kantorei ist nach dem Komponisten und Musiktheoretiker Andreas Raselius (1563-1602) benannt, der von 1584 bis 1600 evangelischer Kantor und Lehrer am reichsstädtischen Gymnasium poeticum in Regensburg war.

 Der Kammerchor wurde 1990 als Ensemble der Regensburger Kantorei gegründet und besteht unter anderem aus Mitgliedern der Kantorei und des Universitätschores Regensburg. Er pflegt Chormusik für kleinere Besetzungen, vor allem A-cappella-Werke aus allen Jahrhunderten. Daneben stehen regelmäßig größere oratorische Werke aus der Barockzeit auf dem Programm.

Bisherige Werke / Publikationen / Auftritte / Veranstaltungen

Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion, Johannespassion, Weihnachtsoratorium, h-Moll-Messe, Magnificat, Motetten

C. Ph. E. Bach: Auferstehung und Himmelfahrt Jesu

L. v. Beethoven: C-Dur-Messe, Missa solemnis

J. Brahms: Ein deutsches Requiem, Altrhapsodie

A. Dvorak: Stabat Mater

G. F. Händel: Messias, Israel in Ägypten

J. Haydn: Die Schöpfung

F. Mendelssohn Bartholdy: Paulus, Elias, Wie der Hirsch schreit

W. A. Mozart: Requiem

G. P. Palestrina: Stabat Mater

Ch. Penderecki: Veni creator spiritus

E. Schneider: Seligpreisungen

G. Verdi: Requiem

A. Zapf: Da pacem, Domine