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Sommer- Kulturmontag am 1. Juli

Der zweite Sommer-KULTURMONTAG am 1. Juli 2019 lädt ein zu Diskussion, Spaziergang und einem Experiment. Der KULTURMONTAG beginnt wie immer um 19 Uhr – im Degginger, Wahlenstraße 17. 

Wir Menschen zerstören durch unsere Lebensweise die Natur mehr, als sie sich regenerieren kann. Der Verlust unserer natürlichen Umgebung und vieler Arten – von den Insekten bis hin zu den Pflanzen – ist in aller Munde. Aber auch in unseren Köpfen? Und sichtbar? 

Dr. Andreas Segerer von der Zoologischen Staatssammlung München und Dr. Hansjörg Wunderer, ehemals Leiter des Naturkundemuseums Ostbayern, widmen sich den aktuellen Fragestellungen in einer spannenden Gesprächsrunde. Danach werden sie uns auf einen Spaziergang zum Naturkundemuseum begleiten, in dessen Insektenabteilung die wichtigsten heimischen Insektenarten vorstellig sind. 

Ab 22.30 Uhr wird zum Experiment im Herzogpark geladen: Bei der nächtlichen Anlockung von Insekten („Nachtfang“) mittels Leinwand und starkem UV-Licht lassen sich die kurzlebigen Köcherfliegen, Schwärmer und verschiedene Käfer beobachten. Sie sammeln sich durch den Lichtreiz auf dem Tuch und geben uns allerlei Informationen, bevor sie dann wieder in den Nachthimmel an der Donau entschwinden.

Der „Nachtfang“ kann nur bei geeigneten Witterungsbedingungen stattfinden. Wir informieren über www.facebook.com/kultur.leben.regensburg sowie unter 0941/507-2410.

In der „Kleinsten Galerie“ beschäftigt sich die Fotografin Barbara Wimmer ebenfalls mit Insekten. Ihre Ausstellung „tod geglaubt:leben bewegt“ ist bis zum 18. Juli zu sehen.

„Fremdartig und surrealistisch wirken die künstlerischen Fotografien von Barbara Wimmer. Sie sammelt tote Insekten, Gräser und Samen, Attribute und Spuren des Lebens, an verschiedenen Orten, arrangiert sie in Gläsern oder Schachteln zu einer filigranen, künstlichen Welt. Sie erschafft damit neue Räume, in denen sich elementare Fragen nach Leben und Tod widerspiegeln. Was ist der Mensch – Schöpfer oder Zerstörer?

Barbara Wimmer ist in Afrika geboren, hat ihre Kindertage in Bayern und ihre Jungendzeit in Portugal verbracht. Dort findet sie einen Großteil der Insektenkörper, -schalen und -kokons, die sie für ihr fotografisches Werk verwendet. 

Die Ausstellung im kleinen Galerieraum des Degginger ist ab Eröffnung am KULTURMONTAG bis einschließlich 18. Juli zu sehen, Mi-Sa von 11-18 Uhr.