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Mehr Bio für Regensburg

Regensburg will sich zusammen mit anderen Biostädten, -gemeinden und -landkreisen in einem neu gegründeten Verein mehr für biologische Aspekte einsetzen.

10. Oktober 2019

Die Stadt Regensburg wird in den nächsten Jahren den ökologischen Landbau fördern, die Verwendung von Biolebensmitteln ausbauen und Akteure aus der Biobranche besser miteinander vernetzen. Mit der im September 2019 erfolgten Gründung des Vereins zur Förderung der Bio-Städte e. V. erfolgte nun auch eine formelle Grundlage der Zusammenarbeit der beteiligten Städte, die gemeinsame Projekte, Strategien sowie Erfahrungsaustausch beinhaltet.

„Wenn sich mehrere Städte und Kommunen wie bei den Bio-Städten mit einem gemeinsamen Ziel zusammentun und voneinander lernen, erhöhen sich die Erfolgschancen einzelner Vorhaben“, blickt Regensburgs Umwelt-Bürgermeister Jürgen Huber zuversichtlich in die Zukunft.

Biostädte, -gemeinden und -landkreise haben sich unter anderem zum gemeinsamen Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für Ökolandbau zu verbessern und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung verstärkt zu fördern. So wird in Regensburg bei Beschickern von Märkten und Dulten verstärkt auf das Anbieten von Bioprodukten geachtet. Seit 2018 bewirtschaftet die Stadt Regensburg ihre landwirtschaftlich genutzten städtischen Flächen – zum Beispiel Streuobstwiesen – biologisch. In Kooperation mit verschiedenen Schulen hat das Umweltamt außerdem verschiedene Aktionen zum Thema gesunde Ernährung durchgeführt, um Kinder und Jugendliche für das Thema zu sensibilisieren.

Auch die gemeinsame Auszeichnung von Stadt und Landkreis  Regensburg zur Ökomodellregion im Mai 2019 verfolgt eine ganz ähnliche Stoßrichtung. Zur Realisierung beider Vorhaben und zur Vernetzung der regionalen und überregionalen Akteure hat die Stadt Regensburg nun eine halbe Stelle geschaffen, die demnächst besetzt werden soll.